Zoll online – Pressemitteilungen – Zwei Pfund Drogen im Straßengraben


Zoll aus Papenburg stellt 245 Gramm Heroin und 800 Gramm Streckmittel sicher

Beschlagnahmtes Heroin mit Drogenwischtest
Beschlagnahmtes Heroin mit Drogenwischtest

Am 15. September 2018 fanden Zöllner der Kontrolleinheit aus Papenburg im unmittelbaren Grenzbereich zu den Niederlanden über ein Kilogramm Heroin und Streckmittel in der Böschung eines Straßengrabens, nur wenige Meter von einem Radweg entfernt. Ihr zuverlässiges und unbestechliches Hilfsmittel war Zollhund Rex. Er ist für das Aufspüren von Betäubungsmitteln trainiert.

„Es ist nicht unüblich, dass wir grenznahe Straßenbereiche mit unseren Drogenspürhunden absuchen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass manche Drogenschmuggler kurz nach Grenzübertritt eine Zollkontrolle mehr fürchten, als noch beim Kauf der Betäubungsmittel im Ausland. Sie entledigen sich dann der illegalen Fracht, indem die Drogen aus dem fahrenden Pkw geworfen oder gezielt abgelegt werden“, so Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

Zoll-Spürhund Rex zeigte der Fußstreife des Zolls eindeutig durch Ablage, dass sich Betäubungsmittel in unmittelbarer Nähe befinden. Nach nur kurzer Suche fanden die Zöllner einen in Haushaltsfolie verpackten Ballen, der zwei voneinander getrennte Pulver enthielt. Anschließende Tests bestätigten die feine Nase des Hundes. Es handelte sich um 245 Gramm Heroin und weitere 800 Gramm Streckmittel.

„Würden beide Pulver vermengt, entstünde eine für den Verkauf auf dem Schwarzmarkt nicht unübliche Mischung der Droge. Das Rauschgift hätte so einen Straßenhandelspreis von rund 44.500 Euro“, erklärte Mauritz weiter.

Die nun folgenden Ermittlungen in diesem Zusammenhang obliegen dem Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz Nordhorn.



Quelle : Zoll.de

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