Zoll stoppt Postsendungen – Gefahrstoffe und Markenfälschungen entdeckt

Gefälschtes Handyzubehör

 

Zwei Beutel mit unklarem Inhalt aus der Ukraine stoppten Beamte des Zollamts Ulm-Donautal kürzlich bei der Postabfertigung.

In dem Paket befanden sich zwei unbeschriftete Beutel mit insgesamt 1.170 Gramm Pulver beziehungsweise Granulat. Laut Aussage der Anmelderin aus Ulm sollte es sich um Kaliumhydroxid und Lithiumhydroxid handeln. Zumindest Letzteres ist ein Gefahrstoff, der nur geschützt verwendet werden darf.

Nach Rücksprache mit dem Regierungspräsidium Tübingen wurde die Einfuhr wegen fehlender Kennzeichnung untersagt. Die Ware wird fachgerecht entsorgt.

In einem zweiten Fall überprüften die Zöllner eine Ausfuhrsendung von rund 200 Netzsteckern, Akkus und Ersatzdisplays namhafter Hersteller nach Osteuropa. Es bestand der Verdacht, dass es sich dabei um Fälschungen handelte.

Nach Prüfung durch die Rechtsinhaber wurde die Ware eingezogen und die Vernichtung beantragt.

Ulm, 20. Oktober 2015