„Im Zuge des Ukraine-Kriegs explodieren die Preise von Erdgas, Heizöl und Kraftstoffen. Aber auch Nahrungsmittel werden zusehends teurer. Die Inflation ist im März auf neue Rekordhöhen geklettert. Diese hohe Inflation darf sich nicht verfestigen! Die EZB muss die wachsenden Sorgen der Menschen ernst nehmen. Sie hat leider eine weitere Gelegenheit verpasst, mit einem unmissverständlichen Signal entschlossen der Geldentwertung entgegenzutreten.“ Schon jetzt erwarten die Deutsche Bundesbank und führende Konjunkturexperten für das Gesamtjahr 2022 Inflationsraten von rund 6 Prozent. Die Inflation erreichte im März im Euroraum mit 7,5 Prozent erneut eine Höchstmarke und in Deutschland mit 7,3 Prozent den höchsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung.
Der EZB-Rat hat heute keine durchgreifenden Änderungen seiner Geldpolitik beschlossen. Er hat lediglich seine Erwartung bekräftigt, dass die Nettoanleihekäufe unter APP im dritten Quartal 2022 eingestellt werden sollten. Die Leitzinsen hat die EZB aber auf ihren historischen Tiefständen belassen. „Handelt die EZB weiter so zögerlich, riskiert sie, dass ihr die Kontrolle über die rasant steigende Inflation entgleitet. Es wird also in der nächsten geldpolitischen Sitzung des EZB-Rates Anfang Juni zum ‚Showdown‘ kommen: Die EZB muss dann endlich Farbe bekennen und die überfällige Zinswende einläuten!“, so Füracker weiter.
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