Bayern / Main-Spessart: Die Grundschule Karbach ist bestens gerüstet – Distanzunterricht in Coronazeiten

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz übergibt CO2-Sensoren und Lehrerdienstgeräte – Staatliche Förderung ermöglicht umfassende Ausstattung

MÜNCHEN/KARBACH. Unterricht per Videokonferenz und Arbeitsmaterialien über digitale Lernplattformen: Seit dem Ende der Weihnachtsferien gehört der Distanzunterricht auch für die Schülerinnen und Schüler im unterfränkischen Karbach zum täglichen Unterrichtsbetrieb. „Dank sehr guter technischer Ausstattung und aufgeschlossener sowie fleißiger Kolleginnen, die sich in vielen Fortbildungen Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung erworben haben, sind wir im Distanzunterricht sehr gut aufgestellt. Wir arbeiten analog, nutzen aber auch verschiedene digitale Tools wie Videoplattformen und digitale Pinnwände. Die Mischung kombiniert mit regelmäßiger Evaluation der Maßnahmen und engmaschiger Betreuung bzw. Beratung von Kindern und Eltern bewähren sich“, sagte Schulleiterin Michaela Klüg. Zur Vorbereitung und Durchführung des Online-Unterrichts können die Karbacher Lehrerinnen und Lehrer dabei von nun an auf staatlich finanzierte Lehrerdienstgeräte zurückgreifen.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz besuchte die Schule persönlich, um dem gesamten Kollegium das nötige Equipment zu übergeben: „Guter digitaler Unterricht benötigt auch die passenden Endgeräte. Ich freue mich sehr, dass die Gemeinde gemeinsam mit der Schule das staatliche Förderangebot so rasch umgesetzt hat. Gewinner sind die Lehrkräfte, die wir so bereits heute mit neuen und modernen Geräten ausstatten können.“

Für die angestrebte Rückkehr zum Präsenzbetrieb hatte Anna Stolz neben den Lehrerdienstgeräten aber auch 9 CO2-Messgeräte im Gepäck: „Unser Ziel bleibt es, möglichst bald auch wieder mehr Unterricht im Klassenzimmer anbieten zu können. Dafür nötig sind Hygienevorkehrungen, die den bestmöglichen Gesundheitsschutz bieten. Entscheidend ist die A-H-A-L-Formel: Abstandhalten, Hygienemaßnahmen, Alltagsmasken und Lüften. Die CO2-Messgeräte helfen den Menschen vor Ort hier bei der praktischen Umsetzung. Denn so gut das digitale Lernen auch funktionieren mag: Den Präsenzunterricht ersetzen kann es nicht.“

Bürgermeister Bertram Werrlein betonte: „Dank der finanziellen Fördermittel unserer Bayerischen Staatsregierung können wir jetzt mit der Beschaffung von sieben Notebooks (Lehrerdienstgeräten) fürs Lehrerkollegium den Distanz-unterricht optimal umsetzen und unsere Schüler zuhause uneingeschränkt unterrichten. Die Schaffung von Flexibilität für unsere Lehrer ist ein wichtiger und richtiger Schritt in die digitale Zukunft von morgen. Mit den CO2-Messgeräten erhalten wir noch ein Stück mehr an Sicherheit zum schon bestehenden Lüftungskonzept in unseren Klassenräumen für die Schüler. “

Das Bayerische Kultusministerium unterstützt mit einem Gesamtvolumen von 37 Millionen Euro die Träger der Schulen bei der Umsetzung technischer Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften. Gefördert wird die Beschaffung von CO2-Sensoren und von mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion. Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

Des Weiteren ermöglicht die staatliche Förderung aus dem „Sonderbudget Lehrerdienstgeräte“ vom 12.1.2021 die Beschaffung von weiteren mindestens 93.000 Dienstgeräten für Lehrkräfte. Über den vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum 23.7.2020 konnten die Schulaufwandsträger bereits mit der Beschaffung beginnen. Ziel ist, den Bestand an personenbezogenen Dienstgeräten (aktuell: rd. 31.000 Notebooks und Tablets) rasch zu erweitern und die bayerischen Lehrkräfte entsprechend auszustatten. Der Freistaat Bayern und der Bund stellen dafür insgesamt rd. 93 Mio. € für die Beschaffung von Lehrerdienstgeräten zur Verfügung, die Auszahlung der Fördermittel kann nach Inkrafttreten der Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule am 29.1.2021 nun starten.

 

Quelle :Bayern.de

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