„Bayern ist das einzige Bundesland, das eine eigene Förderrichtlinie für graue Flecken und zusätzlich gezielt zur Förderung zentraler Einrichtungen wie Schulen, Kommunalverwaltung und Krankenhäuser hat. Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen können mit diesen Förderangeboten in ganz Bayern soweit nicht gigabitfähig versorgt mit Glasfaser angebunden werden. Bayern wird sich daneben auch in Gesprächen auf Bundesebene weiter für eine sinnvolle und unbürokratische Ausgestaltung der künftigen Bundesförderung im Sinne der bayerischen Wirtschaft einsetzen. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich flächendeckend Gigabit zu bekommen. Jede Verzögerung geht zulasten der Menschen, vor allem im ländlichen Raum“, ergänzt Füracker.
Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 rund 1,6 Milliarden Euro investiert. Damit werden mehr als 64.000 Kilometer Glasfaser in Bayern verlegt. Gerade bei den Schulen konnte ein hoher Versorgungsgrad mit Glasfaser erreicht werden: Über 87 Prozent aller öffentlichen Schulen können bereits Gigabitbandbreiten nutzen, über 99 Prozent sind an schnelles Internet angeschlossen.
Neben der Förderung von direkten Glasfaseranschlüssen für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser wird der Breitbandausbau auch für Privathaushalte und Unternehmen seit Jahren vorangetrieben. Bayern ist mit seiner im März 2020 in Kraft getretenen Bayerischen Gigabitrichtlinie europaweit Vorreiter und geht konsequent den nächsten Schritt: Förderung von Gigabit – auch dort, wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Mbit/s (sog. „graue Flecken“) verfügbar ist. Für die bayerischen Kommunen bestehen damit beste Rahmenbedingungen, um den Ausbau der Glasfasernetze voranzutreiben.
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Titel Bilder: Symbolbilder Bayern by Pixabay.com
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