Buchen: Kriminaldirektor Martin Fessner offiziell verabschiedet

von links: Polizeipräsident Becker, Kriminaldirektor Fessner, Erster Polizeihauptkommissar Broßmann, Polizeidirektorin Weispfenning, Buchen 09.10.2020

 

09.10.2020 – 12:16

Polizeipräsidium Heilbronn

Heilbronn (ots)

Buchen: Kriminaldirektor Martin Fessner offiziell verabschiedet

Weil die ursprünglich für das Spätjahr geplante öffentliche Veranstaltung zum Wechsel an der Führungsspitze des Polizeireviers Buchen aufgrund der Corona-Lage nun doch abgesagt werden musste, fand stattdessen am Freitag, den 09.10.2020, eine kleine interne Veranstaltung anlässlich des Amtswechsels statt. Zusammen mit der stellvertretenden Leiterin der Schutzpolizeidirektion, Polizeidirektorin Eva Weispfenning, war Polizeipräsident Hans Becker nach Buchen gekommen, um einerseits Ersten Polizeihauptkommissar Werner Broßmann, der das Polizeirevier bereits seit Anfang des Jahres leitet, nochmals offiziell zu begrüßen. Vor allem aber waren die beiden vor Ort, um andererseits den ehemaligen Leiter der Dienststelle, Kriminaldirektor Martin Fessner, gebührend zu verabschieden. „Wir haben lange gehofft, den Amtswechsel in einer öffentlichen Veranstaltung begehen zu können, insbesondere, weil ein Revierleiter immer der erste polizeiliche Ansprechpartner vor Ort ist und sein Wirken in der Zusammenarbeit mit den lokalen Kooperationspartnern auch immer in die Öffentlichkeit wirkt . Die Corona-Lage lässt dies aber aktuell nicht zu“, eröffnete Polizeipräsident Becker das Treffen der Führungskräfte im Buchener Polizeirevier, dessen Hausherr der aus Külsheim stammende Martin Fessner genau sechs Jahre lang war. Der 47-Jährige übernahm das Revier zu Jahresbegin 2014, zeitlich parallel zur Umsetzung der Polizeireform. Als gelernter Kriminalist und ehemaliger Leiter der Tauberbischofsheimer Kripo war der Hobbysportler gerne zur Schutzpolizei gewechselt und suchte eine neue Herausforderung „in Uniform“. In Buchen fand er ein neues Dienstgebäude und hervorragende Arbeitsbedingungen vor, vor allem aber traf er „auf hochmotivierte Kolleginnen und Kollegen, die mir die Einarbeitung leichtgemacht haben und zu denen ich auch heute noch einen guten Kontakt pflege“, wie er rückblickend erzählt. Nachhaltig beeindruckt ist Fessner auch davon, welch gutes Ansehen die Polizei im Bereich Buchen hat und wie gut und unkompliziert die Zusammenarbeit mit den benachbarten Stellen ist. In den sechs Jahren gab es aber auch zahlreiche Einsatzlagen, die bewältigt werden mussten. Stellvertretend erinnerte der ehemalige Revierleiter an den Ausbruch eines Zirkuselefanten im Jahr 2015 in Buchen, der ein Menschenleben forderte und aufgrund dieser Dramatik internationales Medieninteresse hervorrief. Auch die Flüchtlingskrise ab dem Jahr 2015, in der zahlreiche Schutzsuchende in den Neckar-Odenwald-Kreis kamen, stellte das Polizeirevier Buchen vor neue Aufgaben. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen gelang es Martin Fessner jedoch stets, dass die Menschen im Zuständigkeitsbereich des Polizeirevier Buchen nicht nur sicher leben, sondern sich auch sicher fühlen können. Auch Polizeidirektorin Eva Weispfenning kann dies nur bestätigen: „Die Aufklärungsquote im Bereich Buchen erreicht seit Jahren einen Spitzenwert, auch im mehrjährigen Landesvergleich. Dies ist ein Verdienst des gesamten Teams, vor allem aber des Teamchefs.“ Dieser gibt sich bescheiden: „Verantwortlich für die gute Arbeit sind insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir können stolz auf das Erreichte sein und unsere Ergebnisse, zum Beispiel in der Verkehrssicherheitsarbeit sowie bei der Kriminalitätsbekämpfung können sich sehen lassen.“ Mit Kriminalitätsbekämpfung, vor allem mit Cyber-Kriminalität, hat auch die neue Aufgabe des 47-Jährigen zu tun. Beim Landeskriminalamt in Stuttgart leitet er seit Anfang des Jahres das TKÜ-Kompetenzzentrum und ist damit verantwortlich für technische Aufklärungs- und Überwachungsmaßnahmen. „An die sechs Jahre in Buchen denke ich gerne zurück, aber ich hatte Lust auf eine neue berufliche Herausforderung,“ lässt der Kriminaldirektor wissen. „Unter diesen Umständen kann ich den Wechsel von Martin Fessner absolut nachvollziehen“, gibt Polizeipräsident Becker zu und ergänzt: „Mit ihm war das Polizeirevier Buchen optimal besetzt. Ich bin sehr froh, dass wir mit Werner Broßmann einen adäquaten Nachfolger für diese wichtige Position gefunden haben.“ Das Polizeirevier Buchen mit knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist im nördlichen Neckar-Odenwald-Kreis für elf Gemeinden zuständig und beheimatet die drei Polizeiposten Adelsheim, Walldürn und Hardheim.

Zu den Personen: EPHK Werner Broßmann ist 58 Jahre alt und seit März 1980 bei der Polizei. Der Ausbildung im mittleren Dienst und der Verwendung unter anderem beim Polizeirevier Buchen folgte im Jahr 1994 der Aufstieg in den gehobenen Dienst. Nach Verwendungen als Dienstgruppenleiter bei den Polizeirevieren Mosbach und Buchen wurde er 1999 Leiter des Polizeipostens Mudau. Zu Beginn des Jahres 2005 wechselte er als stellvertretender Leiter des Bezirksdienstes beim Polizeirevier Buchen ehe kurz darauf die Verwendung beim Führungs- und Einsatzstab der damaligen Polizeidirektion Mosbach als stellvertretender Leiter des Referats Kriminalprävention/Öffentlichkeitsarbeit folgte. Im Jahr 2011 wurde Herr Broßmann zum Leiter dieses Referates bestellt. Ab Februar 2016 war er für den Stabsbereich Zentrale Dienste beim Polizeipräsidium Heilbronn verantwortlich, bis er im Januar 2020 zunächst kommissarischer Leiter des Polizeireviers Buchen wurde. Werner Broßmann ist verheiratet und lebt in Mudau.

KD Martin Fessner ist 47 Jahre alt und seit 1992 bei der Polizei. Nach der Ausbildung begann er seine berufliche Laufbahn bei der Kriminalpolizei, zuerst in Tauberbischofsheim und dann in Waiblingen. Nach dem Aufstieg in den gehobenen Dienst arbeitete er von 2000 bis 2006 in verschiedenen Funktionen u.a. bei der damaligen Polizeidirektion Waiblingen und im Innenministerium in Stuttgart, bevor dann von 2006 – 2008 der Aufstieg in den höheren Dienst folgte, den er mit einem Masterabschluss Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement abschloss. Nach einem weiteren Jahr im Ministerium in Stuttgart folgte 2009 der Wechsel zurück an die erste Wirkungsstätte nach Tauberbischofsheim. Dort war Fessner vier Jahre, bis zur Polizeireform, Chef der Kripo. 2014 – 2020 leitete er das Polizeirevier Buchen. Anschließend wechselte er ins Landeskriminalamt nach Stuttgart, wo er seither als Leiter des TKÜ-Kompetenzzentrums verantwortlich für technische Überwachungs und Aufklärungsmaßnahmen ist. Martin Fessner ist verheiratet und hat 3 Kinder. Mit seiner Familie lebt er im Main-Tauber-Kreis.

 

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