„Das Triumvirat der Systemtierquäler“ – Kommentar von PETA


Stuttgart, 5. Oktober 2018 – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Agrarminister Peter Hauk und der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied (alle CDU) treffen sich heute anlässlich des landwirtschaftlichen Hauptfestes auf dem Stuttgarter Wasen zum Pressegespräch. Das Treffen kommentiert die Tierrechtsorganisation PETA wie folgt:
 
 „Hier trifft sich das Triumvirat der Systemtierquäler Deutschlands: Eine Ministerin und ein überführter Lügen-Minister, die nach dem Taktstock des Dritten im Bunde, des Präsidenten des Bauernverbandes tanzen. Auf das Konto dieser unseligen Dreierbeziehung geht industrielle Tierquälerei: die jüngst verlängerte betäubungslose Kastration von jährlich 20 Millionen Schweinekindern, die Duldung von gesetzwidrigen Kastenständen trotz höchstrichterlichen Urteils sowie die Förderung der Massentierhaltung insgesamt, die mit ihren schädlichen Auswirkungen auf Wasser, Böden und Klima letztlich unser aller Lebensgrundlagen zerstört“, so Agrarwissenschaftler und Leiter der Rechtsabteilung von PETA, Dr. Edmund Haferbeck. „Mit Übereifer will die Bundeslandwirtschaftsministerin gerade diejenigen Menschen strafrechtlich verfolgen lassen, die Straftaten in der agrarindustriellen Tierhaltung aufdecken. Damit stellt sie sich gegen die Rechtsprechung, die einhellig pro Publizierung von Undercover-Aufnahmen urteilt. Klöckners Ziel ist klar: Mitglieder von Rukwieds Bauernverband sollen ungestört weiter ihre Verbrechen an den Tieren begehen können.“
 
PETAs Motto lautet in Teilen, dass Tiere nicht dazu da sind, dass wir sie essen oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Undercover-bei-Bundestagsabgeordneten
 
Kontakt: 
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de 



Quelle : PETA.de

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