Fortsetzung der RegioTALK-Reihe: Vorurteile überwinden und miteinander erfolgreich sein – Stärken der weiblichen Führung begreifen

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Charlottenburg Palace Castle Berlin  - emkanicepic / Pixabay
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Gelungene Fortsetzung der RegioTALK-Reihe des RIK Berlin Südwest im Gutshaus Steglitz

Zur dritten Veranstaltung des vom interessierten Publikum immer wieder sehr gut angenommenen RegioTALK-Formats des RIK Berlin Südwest lud Projektleiter und Initiator Prof. Dr. Frank Schaal seine Gäste am Abend des 30. November erstmals in den festlichen Rokokosaal des Gutshaus Steglitz.

Getreu dem Motto des 3. RegioTALKS „Ladies First – Frauen in Führungspositionen“, legte der Hausherr nach einer kurzen Begrüßung die Leitung des Abends in die Hände von Unternehmerin Lara Boye. Die Gründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens Artenglück, welches sich für vielfältige Naturschutzprojekte engagiert, dirigierte anschließend sehr kurzweilig durch die folgenden rund zweieinhalb Stunden.

Zum Auftakt führte Monika Ilves, Projektleiterin Digitale Transformation beim Institute of Electronic Business, mit einer Keynote in das Thema der Veranstaltung ein. Schwerpunkt ihres Vortrags waren die sich stark wandelnden Ansprüche und Erwartungen von jungen Talenten – im Vergleich zu vorangegangenen Generationen – am Arbeitsmarkt und die daraus resultierenden Anforderungen an Führungskräfte. Der Paradigmenwechsel, der sich in immer kürzeren Zyklen bewegt, reicht laut der Unternehmerin vom technologischen Wandel im Arbeitsalltag bis zu vollkommen überdachten Motivationsgrundlagen junger Arbeitnehmenden.

Die anschließende Talkrunde war besetzt durch Dr. Nicola Kleppmann (Geschäftsführerin KT Elektronik), Anja Ottersberg-Maenner (Regionalleiterin Nordost HDI Global SE), Vjollca Hajdari (Gründerin und Geschäftsführerin Globalingo Translations), Alexandra Knauer (Eigentümerin und Geschäftsführerin Knauer Wissenschaftliche Geräte) und Katharina Kwaschik (Geschäftsführerin der Shakespeare Company Berlin).
Alle konnten bereits im Rahmen ihrer Vorstellung von teils bizarr anmutenden und aus der Welt gefallenen persönlichen Anekdoten aus ihrem Alltag berichten. Trotz unterschiedlicher Arbeitsfelder und voneinander unabhängiger Karrierewege sowie zum Teil generationenübergreifenden Arbeitens schienen sich viele Erfahrungen zu decken. Häufig sehen sich weibliche Führungskräfte mit Vorurteilen konfrontiert, werden sowohl als Person als auch im Rahmen ihrer Leistungen geringgeschätzt und müssen gegen Diskriminierungen verschiedenster Couleur ankämpfen, bis heute.

Auch wenn es im Hinblick auf diese Eindrücke noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten gilt, so konnte dennoch ein Konsens auf der Bühne gefunden werden, der die positiven Aspekte der Führungsarbeit in den Vordergrund stellt. Die Möglichkeit ein Geschäftsmodell zu prägen, Mitarbeitende zu entwickeln, sich selbst zu verwirklichen und dabei einen entscheidenden Beitrag für die erfolgreiche Zukunft eines Unternehmens zu leisten überwogen die negativen Erfahrungen um ein Vielfaches.

Und so wünschte sich das hochkarätig besetzte Podium zum Abschluss eines sehr beeindruckenden Abends für die Zukunft, dass eine stärkere gegenseitigen Unterstützung, die Förderung von Diversität sowie die Entfaltung der Gesellschaft hin zu mehr Offenheit als Chancen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung im allgemeinen und in Unternehmen begriffen werden.

Der Regionalinkubator Berlin Südwest (RIK) bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Abends ausdrücklich für eine wieder einmal sehr gelungene Veranstaltung der RegioTalk-Reihe. Wir freuen uns auf die zeitnah folgenden Events. Der nächste Termin wird am 9. Dezember stattfinden. Infos dazu unter www.rik-berlin.de.

Quelle : Berlin.de

Bilder: Titel Symbolbilder Berlin by Pixabay.com / Berlin.de

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