Go vegan“ – PETA ZWEI-Aktion in Freiburg


Freiburg im Breisgau / Stuttgart, 17. Juli 2019 – Klimakiller tierische Produkte: Eine als „Fleisch“ auf einem überdimensionalen Teller samt Messer und Gabel angerichtete, halb nackte Aktivistin des freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams Freiburg wird am Freitag ab 14 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge auf den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fleisch, Milch und Eiern und dem Klimawandel hinweisen. Mit der aufsehenerregenden Aktion appellieren die Tierschützer an Politiker und Verbraucher, die enormen Einsparpotenziale bei Treibhausgasen durch die Wahl rein pflanzlicher Nahrungsmittel zu berücksichtigen. Angesichts der drängenden Klimaproblematik darf die Reduktion von Treibhausgasemissionen nicht nur im Energie- oder Verkehrssektor vorangetrieben werden.
 
„Der Ernährungsbereich wird als zentrale Stellschraube im Kampf gegen die globale Erwärmung hartnäckig ignoriert. Angesichts der Umweltfolgen ist das absolut unverständlich“, so Maximilian Renner, Leiter des PETA ZWEI-Streetteams Freiburg. „Wir müssen das Problem endlich an der Wurzel packen und Klimaschutz schon auf dem Teller mit veganen Gerichten beginnen lassen.“
 
Ein Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) von 2006 benennt die Tierwirtschaft als Hauptursache für die schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit. Auch das UN-Umweltprogramm bestätigte 2010, dass ein globaler Wandel hin zu einer veganen Ernährung notwendig sei, um den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten. In die gleiche Richtung geht eine Aussage des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), nach der eine pflanzliche Ernährung über 40 Prozent der persönlichen Treibhausgasemissionen einsparen könnte. 2016 ergänzte der wissenschaftliche Beirat des BMEL seine Einschätzung und gab an, dass eine rein pflanzliche Ernährung jährlich über 91 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid einspart. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) forderte 2010 in einer Studie dazu auf, den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten zu verringern, da sich der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas dadurch um mehr als 80 Prozent reduzieren ließe.
 
Bis 2050 sollen die Klimaschutzziele der Pariser Verträge erreicht werden. Dazu werden in allen Sektoren Innovationen vorangetrieben. Der wichtigste Schritt ist jedoch der Wandel hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung. Bleibt der Konsum unverändert, sind die Klimaziele bis 2050 nicht zu erreichen. Tierische Produkte sind klimaschädlicher als pflanzliche – dabei ist ihr Verzehr weder aus geschmacklicher noch aus gesundheitlicher Sicht notwendig.
 
PETA weist darauf hin, dass Klimaschutz nicht nur auf internationaler Ebene entschlossenes Auftreten verlangt: Jeder einzelne Verbraucher kann durch eine vegane Ernährung dazu beitragen, dass weniger Treibhausgase produziert werden. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierschutzorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e. V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland und vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 
Das PETA ZWEI-Streetteam Freiburg ist ein Verbund freiwilliger Unterstützer, die sich für die Ziele der Jugendkampagne PETA ZWEI der Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.
 
Details zur Aktion:
 
Datum: Freitag, 19. Juli 2019
Uhrzeit: 14:00–17:00 Uhr
Ort: Platz der Alten Synagoge, 79098 Freiburg im Breisgau
 

Ähnliche PETA-Aktion in Bonn: Eine vegane Ernährung ist konsequenter Klimaschutz. / © PETA Deutschland e.V.
 
Das druckfähige Motiv steht hier zum Download zur Verfügung.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Klimaschutz
PETA.de/Umwelt
Veganstart.de
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, [email protected]



Quelle : PETA.de

Bilder / Video Französischer Markt Wertheim 20.-22.05.2016 – Live Musik und Kulinarisches