Main-Tauber-Kreis: Acht Schüler, vier Windräder, ein Erfolg!

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Acht Schüler, vier Windräder, ein Erfolg!

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Acht Abiturienten des Beruflichen Schulzentrums Wertheim haben sich der Herausforderung gestellt, ein funktionierendes Miniatur-Windrad selbst zu bauen. Die Schüler des technischen Gymnasiums hatten auf ihrem Weg zum Abitur Physik als Naturwissenschaft gewählt. Dieser Unterricht wird wöchentlich durch zwei Schulstunden Laborunterricht ergänzt.

Lehrer Jan Klüpfel berichtet „Der Bildungsplan in diesem Fach gewährt viele Freiheiten und ermöglicht damit die einzigartige Chance für ein solches Projekt“, erklärt Jan Klüpfel als verantwortlicher Lehrer. Nachdem zunächst der theoretischen Fragestellung nachgegangen wurde, wie die Energiewende mit Blick auf das gesamteuropäische Stromnetz zu realisieren ist, entstand im Nachgang die Idee für das fächerübergreifende Projekt.

In vier Zweierteams sollten die Schüler ein möglichst leistungsstarkes Windrad bauen. Mit nur wenigen Vorgaben konnte die Schüler eigenverantwortlich und frei arbeiten. „Ich fand es gut, dass man über einen längeren Zeitraum ein komplettes Projekt planen und realisieren konnte“, betont einer der teilnehmenden Schüler. Maßgebend für das Modell waren die Gestaltung des Windrads und die Anzahl der zu verbauenden Windrad-Flügel.

„An dieser Stelle kam uns die exzellente und moderne Ausstattung am Technischen Gymnasium zugute“, erklärt Jan Klüpfel an. Die Schule verfügt über einen hochwertigen 3D-Drucker, auf den die Schüler zurückgreifen kann. Gemeinsam mit Profillehrer Christopher Gebert wurden Druckdaten erstellt, Prototypen entwickelt und schlussendlich die Einzelteile für das jeweilige Windrad hergestellt. „Hierbei wurden keine Vorlagen verwendet, sondern jedes der vier Teams erstellte alle Druckdaten komplett in Eigenregie“, ergänzt Klüpfel.

Als drittes Fach kam die Elektrotechnik mit Fachlehrer Martin Eitel zum Tragen. Es wurden verschiedene Generatoren getestet und elektrotechnische Details geplant. Final wurde ein Schrittmotor als Generator verbaut. Über einen Gleichrichter wurde die erzeugte Wechselspannung in Gleichspannung gewandelt und messbar gemacht.

Am Finaltag mussten sich alle vier Windräder auf einer Teststrecke beweisen. Eine Kombination aus Ventilator und einem Rohr wurden als Windkanal verwendet. Das Siegerteam erreichte hierbei eine beachtliche Spannung von über 20 Volt. Nicht nur die Leistungsfähigkeit wurde bewertet. Mitschülerinnen und Mitschüler aus dem Theoriekurs nahmen eine optische Bewertung vor. So konnten sich am Ende Lars Münkel und Louis Graat mit 15 von 15 möglichen Punkten als Sieger küren lassen.

„Das Projekt hat viel Spaß gemacht und zeigt die Möglichkeiten auf, die das Technische Gymnasium in Wertheim technikinteressierten Schülerinnen und Schülern bietet. Durch die enge Verzahnung der verschiedenen Fachrichtungen lässt sich auch ein solch komplexes Projekt umsetzen und die Energiewende erlebbar machen“, findet Klüpfel zum Abschluss nur lobende Worte.

Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

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