POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 09.01.2018 mit einem Berichten aus dem Hohenlohekreis nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A 6


Heilbronn (ots) – Bretzfeld: Vier Lkw an schwerem Unfall beteiligt

Zu einem schweren Unfall mit vier beteiligten Lastwägen kam es am Dienstag, gegen 15 Uhr, auf der Autobahn 6 zwischen Bretzfeld und dem Weinsberger Kreuz. Nach derzeitigem Kenntnisstand standen zwei Gefahrgut-Transporter am Ende eines Staus, der sich in Fahrtrichtung Mannheim gebildet hatte, auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn. Offenbar fuhr ein Lastwagen mit starker Wucht auf den hinteren der beiden Sattelzüge auf. Dieser schob beide Schwerlastfahrzeuge aufeinander, so dass zunächst drei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren. Einen kurzen Moment später prallte dann noch ein weiterer Sattelzug in die Unfallstelle, indem er dem auf den Lastwagen auffuhr, so dass letztendlich insgesamt vier Fahrzeuge beschädigt waren. Während der am vorderen Ende der Unfallstelle befindliche Sattelzug eines 55-Jährigen nur leicht beschädigt wurde und auf dem Fahrstreifen stehen blieb, verkeilten sich die drei folgenden Unfallfahrzeuge ineinander und wurden auf den Seitenstreifen abgewiesen. Glücklicherweise kam der 45-jährige Fahrer des Sattelzugs, welcher sich vor dem Unfall am Stauende befunden hatte, ohne Verletzungen davon. Schwerer traf es die Lenker der beiden auffahrenden Fahrzeuge. Der Lastwagen-Lenker wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden, bevor er mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Der 43-jährige Führer des auffahrenden Sattelzuges wurde ebenfalls schwer verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Die Feuerwehr musste bei der Bergung der Verletzten und der Sicherung der Unfallfahrzeuge mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Die beiden Gefahrgut-Sattelzüge waren zwar glücklicherweise leer. Dennoch konnte eine davon ausgehende Gefahr nicht ausgeschlossen werden. Neben der Polizei, die mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, waren mehrere Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, Notärzte, ein Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber, mehrere Einsatzfahrzeuge der Autobahnmeisterei sowie schweres Gerät der verständigten Bergungsdienste im Einsatz. Bei dem Unfall entstand ein noch nicht näher bezifferbarer Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro. Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für mehrere Stunden gesperrt werden. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Bergung der Unfallfahrzeuge noch bis gegen 22 Uhr dauert.

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