Polizei-Meldungen für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 15.07.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Größere Menge Rauschgift bei Wohnungsdurchsuchung sichergestellt – Tatverdächtiger in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 15.07.2016

ASCHAFFENBURG. Rauschgiftfahnder der Kripo Aschaffenburg haben am Mittwochabend bei einer Wohnungsdurchsuchung größere Mengen Haschisch und Marihuana sichergestellt. Zuvor hatten die Beamten Hinweise erlangt, dass der Wohnungsinhaber mit Betäubungsmitteln Handel treiben soll. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

 

Nachdem sich im Rahmen von Ermittlungen der Verdacht herauskristallisiert hatte, dass der 25-jährige Aschaffenburger bereits mehrfach Rauschgift beschafft und gewinnbringend weiterverkauft haben soll, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Tatverdächtigen erlassen. Dieser wurde am Mittwochabend, gegen 18.30 Uhr, im Stadtgebiet Aschaffenburg vollzogen. Bei der Durchsuchung fielen den Kripobeamten knapp 250 Gramm Haschisch, rund 120 Gramm Marihuana und einige Cannabispflanzen in die Hände.

Die Beamten stellten sämtliche Betäubungsmittel und Rauschgiftutensilien sicher und nahmen den 25-Jährigen vorläufig fest. Die Nacht zum Donnerstag verbrachte er in einem Haftraum, bevor er am Donnerstagnachmittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt wurde.

Die Ermittlungsrichterin erließ gegen den Tatverdächtigen einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der 25-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

„Aktion schwarze Kreuze“ – Auch Landkreis Aschaffenburg betroffen

STADT UND LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch an verschiedenen Orten im Stadtgebiet schwarze Kreuze aufgestellt hatten, wurden nun auch im Landkreis derartige Feststellungen gemacht. Auch in den aktuell bekannt gewordenen Fällen hat die Kripo Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wie bereits berichtet, hatten Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg am Mittwochnachmittag nach einem Hinweis insgesamt zehn schwarze Kreuze im Stadtgebiet festgestellt, die überwiegend an Pfosten von Verkehrsschildern befestigt waren. Bei der „Aktion schwarze Kreuze“ handelt es sich nach vorliegenden Erkenntnissen um eine Kampagne rechter Gruppierungen. Diese wird seit dem Jahr 2014, jeweils am 13. Juli, bundesweit zum Gedenken an deutsche Opfer, die seit 1990 von Ausländern getötet wurden, durchgeführt.

Am Donnerstag und Freitag gingen bei der Polizei Hinweise ein, dass derartige Kreuze auch in den Gemeinden Schöllkrippen, Schneppenbach und Westerngrund platziert worden waren. Drei Kreuze wurden dort sichergestellt, mehrere waren bereits vor Eintreffen der Streifenbesatzung entfernt worden.

Aufgrund des politischen Hintergrunds hat auch in den aktuell bekannt gewordenen Fällen die Kriminalpolizei Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach wie vor werden Personen, die möglicherweise Hinweise zu den Aufstellern der Kreuze geben können, gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

 

Exhibitionist auf Radweg – Wer kann Hinweise zum Täter geben?

SCHWEINFURT. Bereits am vergangenen Sonntag ist ein Exhibitionist auf einem Radweg aufgetreten. Nachdem der Vorfall am Donnerstag bei der Polizei gemeldet worden war, übernahm in der Folge die Kripo Schweinfurt die weiteren Ermittlungen. Der Sachbearbeiter setzt bei der Aufklärung der Tat nun auch auf Zeugenhinweise.

 

Dem Sachstand nach war eine 71-Jährige mit ihrem Fahrrad von Oberndorf kommend am Main entlang stadteinwärts unterwegs. Unterhalb der Gunnar-Wester-Straße wurde sie in etwa 30 Metern Entfernung auf einen Mann aufmerksam, der auf dem parallel verlaufenden Radweg stand und sein Geschlechtsteil entblößte. Nachdem die Frau den Exhibitionisten angeschrien hatte, machte der sich mit einem Herrenrad in Richtung Hauptbahnhof davon. Gegen 15.50 Uhr soll sich der Vorfall am Sonntagnachmittag ereignet haben.

 

Die Zeugin beschrieb den Exhibitionisten wie folgt:

  • Etwa 30 Jahre alt
  • Ungefähr 170 cm groß
  • Schlanke Figur

 

Wer am Sonntagnachmittag im Bereich des Radwegs ebenfalls auf den Exhibitionisten aufmerksam geworden ist und ihn möglicherweise näher beschreiben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf A7 – Autobahn in beide Richtungen gesperrt

WASSERLOSEN, LKR. SCHWEINFURT. Am Freitagmorgen ereignete sich auf der A7 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge komplett ausgebrannt sind. Die beiden Fahrzeugführer wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.

 

Etwa gegen 06:10 Uhr befuhr ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Verden mit seinem Pkw die A7 in Fahrtrichtung Ulm. Aus noch ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Hammelburg und Wasserlosen ins Schleudern und prallte gegen einen in gleiche Richtung fahrenden Lkw. Der Pkw und der mit Holzpaletten beladene Lkw fingen in Folge des Zusammenstoßes Feuer und brannten komplett aus. Die beiden Unfallbeteiligten konnten sich selbst aus ihren Fahrzeugen befreien und wurden lediglich leicht verletzt.

Da Ladungsteile des Lkws auch auf die Fahrbahn in Richtung Kassel geschleudert wurden, musste die Autobahn für die Dauer der Aufräum- und Bergungsarbeiten zunächst in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Die Richtungsfahrbahn Kassel wurde gegen 08:30 Uhr wieder freigegeben. Die Fahrbahn in Richtung Ulm ist zur Stunde (09:30 Uhr) weiterhin gesperrt.

Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck wurde bei der Unfallaufnahme durch die Feuerwehren aus Hammelburg und Bad Kissingen, die Autobahnmeisterei und umliegende Polizeidienststellen unterstützt.

Diebstahl bei Autohändler – Fahrzeugteile ausgebaut und entwendet

WÜRZBURG / HEUCHELHOF. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind auf dem Gelände eines Autohändlers zum wiederholten Male zwei Pkw aufgebrochen worden. Dem Täter gelang es, mit fachmännisch ausgebauten Fahrzeugteilen unerkannt zu entkommen. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Wie bereits berichtet, waren im Laufe des 27. Juni 2016 auf dem Gelände des Autohändlers in der Max-Mengeringhausen-Straße Ecke Stauffenbergstraße aus insgesamt drei Fahrzeuge diverse Fahrzeugteile, unter anderem ein Navigationsgerät und ein Autoradio, entwendet worden.

Der aktuelle Fall auf demselben Gelände muss sich nach vorliegenden Erkenntnissen im Zeitraum zwischen Mittwochabend, 22.00 Uhr, und Donnerstagmorgen, 09.00 Uhr, ereignet haben. In dieser Zeit hatte der Täter einen BMW und einen SEAT aufgebrochen und in der Folge verschiedene Fahrzeugteile fachmännisch ausgebaut. Anschließend machte er sich mit seiner Beute im Wert von etwa 2.500 Euro aus dem Staub. Er hinterließ zudem einen Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 1.000 Euro belaufen dürfte.

 

Wer in der Nacht zum Donnerstag in der Max-Mengeringhausen-Straße eine verdächtige Person oder ein verdächtiges Fahrzeug festgestellt hat, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Stadtverwaltung Wertheim