Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 20.07.2016

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Terrassentür hielt dem Einbruchsversuch stand

WAIGOLSHAUSEN, LKR. SCHWEINFURT. Ein Unbekannter versuchte am Dienstagvormittag gewaltsam in ein Einfamilienhaus einzudringen, die Terrassentür hielt dem Einbruchsversuch jedoch stand. Die weiteren Ermittlungen führt die Schweinfurter Kriminalpolizei.

 

Die Bewohnerin stellte gegen 10:45 Uhr frische Hebelspuren an ihrer Terrassentür fest, nachdem sie für kurze Zeit ihr Haus in der Gartenstraße verlassen hatte. Dem Täter gelang es jedoch nicht die Tür aufzuhebeln, sodass er sich ohne Beute unerkannt entfernte. Durch den versuchten Einbruch entstand ein Sachschaden von ca. 50 Euro.

 

Zeugen, die am Dienstagvormittag in der Umgebung der Gartenstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten sich unter Tel. 09721/202-1731 mit der Kripo in Verbindung zu setzen.

 

Nach Auseinandersetzung in Asylunterkunft – Anfangsverdacht der Gefährlichen Körperverletzung erhärtet sich nicht

SCHWEINFURT. Nachdem es am Sonntagabend in einer Asylbewerberunterkunft zu einer Auseinandersetzung gekommen war, in deren Verlauf ein 23-Jähriger einem Kind eine brennende Zigarette in den Mund gesteckt haben soll, hat sich der Tatverdacht gegen den Mann nicht erhärtet. Aufgrund widersprüchlicher Zeugenangaben gestalten sich die Ermittlungen in diesem Zusammenhang bislang schwierig.

 

Wie bereits berichtet, war es gegen 17.45 Uhr auf dem Gelände der Asylbewerberunterkunft zu einer Auseinandersetzung zwischen Bewohnern gekommen. In diesem Zusammenhang hätte ein 23-Jähriger einem zehn Jahre Jüngeren mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Zuvor sei es zu dem Vorfall mit der brennenden Zigarette und dem vierjährigen Kind gekommen.

Wegen den im Raum stehenden Körperverletzungsdelikten leitete die Polizeiinspektion Schweinfurt ein Ermittlungsverfahren ein. Inzwischen wurden mehrere Beteiligte und Zeugen zur Sache vernommen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen hat sich der Anfangsverdacht gegen den 23-Jährigen, zumindest im Zusammenhang mit der brennenden Zigarette, nicht erhärtet.

Möglicherweise war es aufgrund eines Missverständnisses zu einem Streit zwischen dem 23-Jährigen und den beiden Brüdern des kleinen Kindes gekommen. Offenbar kam es daraufhin zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen dem Mann und dem Brüderpaar im Alter von 13 und 18 Jahren. Die genauen Tatabläufe sind derzeit noch unklar und nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Schweinfurt geführt werden.

PP Unterfranken