Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 03.08.2016

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Tätliche Auseinandersetzung im Bereich des Klosterhofs – Polizei sucht Zeugen

NEUSTADT AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am späten Montagabend sind zwei Jugendliche von mehreren Personen mit Schlägen und Tritten traktiert worden. Die vier Tatverdächtigen konnten unerkannt flüchten. Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt.

 

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen trafen zwei 17-Jährige, ein irakischer und ein syrischer Staatsangehöriger, zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr im Bereich des Klosterhofs auf die vier späteren Tatverdächtigen. Aus noch ungeklärter Ursache wurden die zwei Jugendlichen von den vier Personen unvermittelt geschlagen und am Boden liegend getreten. Nachdem im Nahbereich ein Fahrzeug auftauchte, ließen die Tatverdächtigen von den Opfern ab und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die beiden Jugendlichen begaben sich erst am Folgetag zur Polizeiinspektion Lohr und erstatteten Anzeige. In der Nacht selbst begaben sie sich die beiden Leichtverletzten jedoch noch selbstständig zur ambulanten Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus.

 

Von den vier Tatverdächtigen kann nur einer wie folgt beschrieben werden:

  • männlich
  • 20 Jahre alt
  • schlank
  • trug eine Basecap

 

Die drei weiteren Personen können nicht beschrieben werden.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder die Tat beobachtet haben, sich unter Tel. 0931/457-1732 oder bei der Polizeiinspektion Lohr, Tel. 09352/8741-0, zu melden. Insbesondere der Fahrzeugführer des oben genannten Pkw wird gebeten sich zu melden.

 

Diebstahl aus Einfamilienhaus – Wer kann Hinweise geben?

KIRCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. In der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein Unbekannter aus einem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet. Anschließend flüchtete er unerkannt. Die Ermittler der Polizeiinspektion Würzburg-Land hoffen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangte der Täter in der Zeit von Montag, 20.45 Uhr, bis Dienstag, 06.20 Uhr, durch die Kellertüre in das Anwesen in der Straße „Im Tal“. Der Unbekannte ließ neben einem Fernseher auch einen Laptop und weitere Kleinelektronik im Wert von über 1.000 Euro mitgehen bevor er sich wieder aus dem Staub machte.

 

Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Land zu melden.

 

Gefährliche Körperverletzung mit mehreren Beteiligten – Polizei bittet um Zeugenhinweise

SCHWEINFURT / INNENSTADT. Am Dienstagnachmittag ist es zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen insgesamt fünf Personen gekommen. Die drei Tatverdächtigen konnten zunächst unerkannt flüchten. Die Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Schweinfurt geführt.

 

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es gegen 15:00 Uhr in der Gutermann-Promenade zu einem Aufeinandertreffen eines 19-Jährigen mit den späteren Tatverdächtigen. Diese gerieten aus noch unbekanntem Grund in Streit. Der 19-Jährige verständigte noch telefonisch einen 17-jährigen Bekannten, der ihm zu Hilfe kam. Beide Personen wurden in der Folge jedoch durch die drei unbekannten Männer mit Schlägen traktiert. Ein unbeteiligter Zeuge verständigte den Polizeinotruf, woraufhin die Tatverdächtigen flüchteten.

Die beiden Geschädigten wurden leicht verletzt und nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die eingesetzten Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt konnten im Rahmen der Fahndung einen der drei Tatverdächtigen stellen. Dieser wurde zunächst zur Dienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wurde er entlassen.

 

Die zwei anderen Personen sind weiterhin flüchtig und können wie folgt beschrieben werden:

  • männlich
  • ca. 18 Jahre alt
  • dunkle Haare
  • südländisches Aussehen

 

Die Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Schweinfurt geführt. Diese bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder die Tat möglicherweise beobachtet haben, sich unter Tel. 09721/202-0 zu melden.

 

Fahrkartenautomat in Brand gesetzt – Kripo sucht Zeugen

WÜRZBURG / GROMBÜHL. Am frühen Mittwochmorgen haben Unbekannte einen Fahrkartenautomat in Brand gesetzt und die Haltestelle mit Graffiti versehen. Die Flammen konnten rasch abgelöscht werden, der Sachschaden schlägt dennoch mit rund 30.000 Euro zu Buche. Der Fall steht offenbar mit vier weiteren Fällen aus dem Jahr 2015 in Zusammenhang und beschäftigt derzeit bereits die Ermittler der Kripo.

 

Gegen 03.15 Uhr hatte ein Student in der Matterstockstraße einen brennenden Fahrkartenautomat bemerkt. Der junge Mann reagierte sofort, setzte den Notruf ab und löschte letztendlich gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr die Flammen. Das Feuer war im Ausgabefach für Fahrkarten ausgebrochen und offensichtlich vorsätzlich gelegt worden. Zudem hatten die Täter an der Haltestelle der Straßenbahn eine Infotafel und eine Mülltonne mit schwarzer Farbe besprüht. Somit entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro

Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht vieles dafür, dass politisch links motivierte Personen für die Tat verantwortlich sind. Die Würzburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Sachbeschädigung bereits aufgenommen und prüft nun unter anderem auch, in wie weit Zusammenhänge mit vier Fällen vom vergangenen Jahr bestehen. Hier waren (wir berichteten) drei Automaten der Deutschen Bahn am Südbahnhof sowie ein weiteres Gerät an der Haltestelle „Löwenbrücke“ durch Brandlegung stark beschädigt worden.

 

Zeugen, die verdächtige Personen rund um die Haltestelle beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kripo Würzburg zu melden.

 

 

Pkw-Diebstahl in Frankfurt – Täter flüchteten bis Kitzingen

KITZINGEN. Nach dem Diebstahl eines hochwertigen Mercedes im Stadtgebiet Frankfurt am Main in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, flüchteten die Täter über die A3 in östliche Richtung. Nachdem sie sich zunächst einer Anhaltung bei Randersacker entziehen konnten, wurde das Fahrzeug schließlich in Kitzingen aufgefunden. Die Täter sind weiterhin flüchtig.

 

Kurz nach Mitternacht stellte der Besitzer eines schwarzen Mercedes GLC in Frankfurt den Verlust seines Fahrzeuges fest. Er erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei, die wiederum eine Fahndung nach dem Pkw einleitete. Auf der Bundesautobahn A3 wurde der Mercedes von Einsatzkräften der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg festgestellt, konnte aber auf Grund der sehr hohen Geschwindigkeit nicht angehalten werden.

In Kitzingen, auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Gewerbegebiet Am Dreistock, wurde das gestohlene Fahrzeug dann gegen 02:15 Uhr unverschlossen und mit laufendem Motor von einer Streifenbesatzung aufgefunden. Die Täter waren im direkten Umfeld nicht mehr feststellbar. Die unverzüglich eingeleitete Fahndung, unter anderem mit Personensuchhunden und einem Hubschrauber, blieb bislang ergebnislos.

Von den Tätern ist bislang nur bekannt, dass es sich um zwei Personen handeln soll, die mit dunkeln Kapuzenpullovern bekleidet sein sollen. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in Frankfurt.

 

Wer Hinweise zu den Tatverdächtigen oder dem Fluchtweg geben kann oder wer durch die Fahrweise der Täter gefährdet wurde, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0 bei der Polizeiinspektion Kitzingen zu melden.

 

Scheunenbrand in Knetzgau – hoher Sachschaden

KNETZGAU, LKR. HASSBERGE. Am frühen Mittwochmorgen ist aus bislang ungeklärter Ursache in einem Nebengebäude eines Aussiedlerhofes ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Tiere kamen dabei ums Leben. Es entstand hoher Sachschaden.

 

Kurz vor vier Uhr gingen mehrere Mitteilungen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Integrierten Leitstelle zu einem Feuer im Knetzgauer Ortsteil Hainert ein. Die Rauchsäule soll bereits vom Autobahnzubringer und auch vom 5 Kilometer entfernten Theres aus zu sehen gewesen sein.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Scheune im Vollbrand. Mehrere Kälber, die sich in einem angrenzenden Unterstand befunden haben, kamen bei dem Brand ums Leben. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Stallungen mit einer Vielzahl von Rindern und ein leerstehendes Wohnhaus konnte verhindert werden.

Teile des Gebäudes stürzten ein. Weiterhin brannten mehrere hochwertige, landwirtschaftliche Maschinen, die in der Scheune abgestellt waren, vollständig aus. Der Sachschaden wird derzeit auf über 150.000,- Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Haßfurt, Wonfurt, Westheim, Zeil und Knetzgau sowie das Technische Hilfswerk Haßfurt im Einsatz gewesen.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3 – Pkw gerät unter Lkw

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Am späten Dienstagabend kam es auf der Bundesautobahn A3 bei Randersacker zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Der Fahrer des Pkw verstarb dabei an der Unfallstelle. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Frankfurt zeitweise komplett gesperrt werden.

Gegen 21:15 Uhr fuhr ein 30-Jähriger auf dem rechten Fahrstreifen der A3 zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker mit einem Audi auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand blieb er dabei mit seinem Fahrzeug unter dem Lkw hängen und wurde noch ca. 200 Meter mitgezogen, bevor dieser zum Stehen kam.

Der Audi-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Es brach ein Feuer im Bereich des Motorraumes aus, das jedoch durch Ersthelfer und die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht wurde, bevor es sich ausbreiten konnte. Trotz der schnellen Hilfeleistung durch mehrere Verkehrsteilnehmer, eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Würzburg und des Rettungsdienstes, konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Fahrer des Lkws erlitt einen Schock. Zwei Ersthelfer zogen sich bei den Löschversuchen Rauchgasvergiftungen zu und mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried führt die Ermittlungen zur Unfallursache in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Der Sachschaden beläuft sich nach momentanen Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro.

Während der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt für ca. eine halbe Stunde total gesperrt werden, später konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es kam dadurch zeitweise zu einem mehrere Kilometer langen Rückstau.

Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09302/910-0 bei der Polizei zu melden.

 

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