Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 26./27.11.2016

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Polizeihubschrauber

Versuchte sexuelle Nötigung auf Damentoilette – Lebensgefährte eilt 27-Jähriger zu Hilfe – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

WÜRZBURG / INNENSTADT. Auf der Toilette einer Diskothek ist eine junge Frau in der Nacht von Freitag auf Samstag von einem zunächst Unbekannten angegriffen worden. Der Lebensgefährte der Geschädigten eilte ihr schließlich zu Hilfe. Die Würzburger Polizei nahm wenig später einen 27-Jährigen fest, der mittlerweile nach Entscheidung des Ermittlungsrichters wegen versuchter sexueller Nötigung im besonders schweren Fall in Untersuchungshaft sitzt.

 

Die Geschädigte hatte sich gegen 01.10 Uhr mit ihrem Lebensgefährten in einer Diskothek in der Sanderstraße aufgehalten. Während sie die Damentoilette aufsuchte, wartete der 28-Jährige vor der Türe auf sie. Als die 27 Jahre alte Frau die Kabine aufschloss und diese verlassen wollte, drängte ein Unbekannter mit in die Kabine. Der mit einem Tuch vermummte Mann würgte die Geschädigte und forderte lautstark Geschlechtsverkehr. Die 27-jährige rief ihren Freund, der ihr zur Hilfe kam und den Unbekannten ins Gesicht schlug. Zwei Zeuginnen, die sich ebenfalls in der Toilette aufgehalten hatten und ein hinzugerufener Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes trennten schließlich die beiden Männer und verständigten die Polizei.

Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahmen wenig später noch am Tatort den 27-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest und übergaben ihn der Würzburger Kripo. Der aus dem Iran stammende Mann hatte zuvor noch versucht zu flüchten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Beschuldigte am Samstagvormittag dann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchter sexueller Nötigung im besonders schweren Fall und der 27-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Flüchtiger Unfallfahrer auf der A 3 mit über 3 Promille unterwegs – Autobahnpolizei zieht 43-Jährigen aus dem Verkehr

WÜRZBURG. Am Samstagnachmittag hatte ein 33-jähriger Student die Polizei verständigt, nachdem er von einem vorbeifahrenden VW-Golf im Baustellenbereich bei Würzburg touchiert worden war. Der VW-Fahrer hatte sofort die Flucht ergriffen. Der Grund hierfür war der Autobahnpolizei schnell klar, denn der 43-Jährige hatte bei der Anhaltung über 3 Promille.

Gegen 14.05 Uhr hatte der Student aus Berlin mit seinem 1er BMW die A3 in Richtung Frankfurt befahren. Er war gerade auf Höhe der Rastanlage Würzburg, als ihm ein überholendes Fahrzeug in die linke Fahrzeugseite fuhr. Der VW-Golf aus dem Kreis Erding schlingerte vor dem Geschädigten hin und her und gab erkennbar Gas. Der Fahrer versuchte in dem 3-spurigen Bereich, über die linke Spur, welche sich kurz von den beiden anderen Fahrstreifen baulich trennt, vom Unfallort zu entfernen.

Durch vorausfahrende Fahrzeuge konnte dies aber verhindert werden. Der Geschädigte verständigte sofort über Notruf die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung brachte dann den Erfolg. Eine Streife der Autobahnpolizei nahm die beiden Fahrzeuge im Bereich bei Helmstadt auf. Die Beamten wollten die Unfallbeteiligten an der Anschlussstelle Wertheim anhalten. Als die Polizisten sich mit dem uniformierten Dienstfahrzeug vor den Unfallverursacher setzten, verzögerte dieser seine Geschwindigkeit massiv und bog plötzlich nach rechts in den Baustellenbereich bei Wertheim ein.

Die Streife der Autobahnpolizei und der nachfahrende Geschädigte konnten nicht so schnell anhalten bzw. mit rausfahren. Weitere Streifen mussten hinzugezogen werden. Ein Hundeführer konnte den Unfallverursacher in der Baustelle stehend feststellen. Das Fahrzeug war mit dem 43-Jährigen aus dem Kreis Erding besetzt. Ein Alko-Test bei dem Mann ergab ein Ergebnis von 3 Promille. Der Unfallfahrer wurde vorläufig festgenommen und zur Durchführung einer Blutentnahme zur VPI Würzburg-Biebelried gebracht. Der VW-Golf musste abgeschleppt werden.

Den Mann aus Erding erwartet nun u. a. ein Strafverfahren, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs – infolge Alkohol, Unfallflucht und ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Erdinger an seine Lebensgefährtin übergeben.

Einbrüche in Wohnhäuser – Täter spionierten Objekte offenbar zuvor aus

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Am Samstag haben Einbrecher bei zwei Wohnhäusern im Stadtteil Heidingsfeld zugeschlagen. Bei beiden Häusern hatte sich in den vergangenen Wochen jeweils ein verdächtiger Mann in den Gärten herum getrieben. Die Unterfränkische Polizei rät deshalb erneut zur Vorsicht und bittet widerholt darum, verdächtige Wahrnehmungen sofort über den Notruf 110 zu melden.

In der Zeit von 18.30 Uhr bis 19.15 Uhr hatten die Täter die Glasscheibe einer Balkontüre eingeschlagen und konnten so das Einfamilienhaus im Leitergraben betreten. Im Gebäude durchsuchten sie mehrere Zimmer und wurden dabei offenbar nicht fündig. Dem aktuellen Sachstand nach wurde nichts entwendet. Die Kosten für die Reparatur werden sich auf einige hundert Euro belaufen. Den Geschädigten war am 09. November eine männliche Person aufgefallen, die zur Mittagszeit ihren und auch die Nachbarsgärten betreten hatte. Auf Ansprache durch die Zeugen hatte sich der Unbekannte entfernt.

In der Straße „Am hungrigen Bühl“ wurde zur gleichen Tatzeit eingebrochen und die Ermittler gehen von einem Tatzusammenhang aus. In das Reihenhaus gelangten die Täter indem sie ein Fenster aufhebelten. Der Sachschaden beläuft sich hier auf einige hundert Euro. Die Einbrecher erbeuteten Schmuck im Wert von rund 500 Euro. Auch hier gab die Geschädigte im Nachhinein an, dass vergangenen Mittwoch ein verdächtiger Mann gegen 16.00 Uhr um die Häuser der Straße geschlichen sei und sich interessiert umgesehen habe. Der Mann war etwa 50-55 Jahre alt, ca. 170 cm groß und hatte eine schlanke Figur. Er war mit einer olivgrünen Jacke bekleidet.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonst Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 09317457-1731 bei der Würzburger Kripo zu melden. Zudem ist es für die Maßnahmen der Polizei wichtig, dass verdächtige Wahrnehmungen sofort unter der 110 an die Polizei gemeldet werden.

 

Einbrecher ohne Erfolg – Fenster hält Hebelversuchen Stand

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Wenig Erfolg hatte ein Einbrecher am Freitagnachmittag im Landkreis Aschaffenburg. Der Versuch ein Fenster aufzuhebeln misslang und der Unbekannte musste mit leeren Händen flüchten. Wer Hinweise geben kann, möge sich bitte bei dem Sachbearbeiter der Aschaffenburger Polizei melden.

 

Die Zeit zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr hatte ein Einbrecher genutzt, um sein Glück an einem Wohnhaus in der Goethestraße zu versuchen. Dem Täter gelang es jedoch nicht, in das Anwesen einzudringen und er hinterließ vor seiner Flucht Hebelspuren an einem der Fenster. Der Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 1.000 Euro belaufen.

 

Wer zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2200 bei der Aschaffenburger Polizei zu melden.

 

Versuchter Diebstahl von BMW – Fahrzeugschlüssel im Kühlschrank hindern Diebe daran Keyless-Go-System zu knacken

ALZENAU / WASSERLOS, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Unbekannte versucht, zwei hochwertige BMW zu entwenden. Dass die Diebe erfolglos waren, lag wohl auch daran, dass die Besitzer die Schlüssel für ihre mit Keyless-Go-Systemen ausgestatteten Fahrzeuge auf ganz spezielle Weise aufbewahrt haben. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

In der Zeit von Freitag, 22.00 Uhr, bis Samstag, 07.45 Uhr, sind zwei Fahrzeuge der Marke BMW in der Straße „Am Hörsteiner Weg“ angegangen worden. Ziel der Unbekannten war es offensichtlich, die beiden Pkw zu entwenden. Bei dem grauen BMW der 6er-Reihe und dem weißen BMW X6 wurde eine Scheibe eingeschlagen und somit Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro verursacht. Den Tätern gelang es allerdings nicht, die Fahrzeuge zu starten.

Beide Fahrzeuge sind mit dem Keyless-Go-System ausgestattet, bei dem die Pkw ohne Schlüssel geöffnet und gestartet werden können. Eine bekannte Masche von Diebesbanden ist es, das Funksignal abzufangen bzw. zu verstärken und die hochwertigen Wägen somit zu entwenden. Die Fahrzeugschlüssel waren beide im Kühlschrank bzw. in einer speziellen Aluminium-Schlüsseltasche aufbewahrt, wodurch es nicht möglich ist, das Funksignal der Schlüssel zu verstärken.

 

Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und nimmt Hinweise entgegen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 mit der Kripo in Verbindung zu setzen.

 

Das Polizeipräsidium Unterfranken gibt Fahrern von Pkws mit dem Keyless-Entry-System folgende Verhaltenstipps:

• Parken Sie hochwertige Pkw nach Möglichkeit in einer verschlossenen Garage

• Bewahren Sie die Schlüssel, inklusive der Ersatzschlüssel, in einer Schlüsselmappe oder ähnlichem mit Cryptalloy-Folie auf. Diese Folie verhindert die Ausbreitung des Funksignals. Diese Mappen sind im Einzel- und Onlinehandel erhältlich

• Eine nicht ganz alltägliche Aufbewahrungsmöglichkeit ist es die Schlüssel in den Kühlschrank zu legen, der Kühlschrank bietet eine sehr starke Abschirmung der Funksignale

• Achten Sie auf fremde Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrmals langsam durch die Straßen „streifen“ und notieren Sie sich das Kennzeichen. Informieren Sie anschließend die Polizei

• Achten Sie auch auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Dies kann bereits eine Vorbereitungshandlung für einen späteren Diebstahl sein. Hochwertige Fahrzeuge werden oft auf Bestellung gestohlen

• Verwenden Sie Sicherungen die durch Eingriff in die Mechanik das Wegfahren des Fahrzeuges verhindern bzw. erschweren (z. B. Parkkrallen, Lenkradkrallen)

Missglückter Einbruchsversuch – Täter gelangt nicht in Wohnhaus

SCHWEINFURT. Hebelspuren an der Haustüre wiesen die Bewohner eines Einfamilienhauses auf einen Einbruchsversuch in den vergangenen Tagen hin. Der Unbekannte hatte es nicht geschafft, die Türe zu öffnen. Die Ermittlungen wegen versuchten Einbruchs führt die Schweinfurter Polizei.

Der Einbrecher hatte offenbar in der Zeit von Donnerstag bis Samstag, 15.15 Uhr versucht, in das Wohnhaus in der Gorch-Fock-Straße zu gelangen. Am Samstagnachmittag stelle der Geschädigte schließlich die Hebelspuren an der Eingangstür fest und verständigte die Polizei. Entwendet wurde nichts, der Sachschaden an der Türe beträgt etwa 50 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schweinfurt unter Tel. 09721/202-2200 zu melden.

 

Einbrüche am Wochenende – Bargeld im Visier der Täter

BIRKENFELD UND KARBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Am Samstagabend ist es im Landkreis Main-Spessart zu drei Einbrüchen gekommen. Die Marktheidenfelder Polizei hat die Fälle aufgenommen und geht von einem Zusammenhang der Taten aus. Der Sachbearbeiter hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

In Birkenfeld haben Unbekannte die Abwesenheit der Bewohner eines Einfamilienhauses am Samstag zwischen 18.00 Uhr und 21.10 Uhr ausgenutzt. Die Einbrecher drangen über die Terrassentür in das Anwesen in der Straße „In der Au“ ein und ließen mehrere hundert Euro Bargeld mitgehen. Die Reparaturkosten an der aufgehebelten Tür belaufen sich auf rund 500 Euro.

In derselben Straße waren die Täter ebenfalls aktiv. Auch hier gelangten die Einbrecher zur oben genannten Tatzeit über die Terrassentüre ins Innere des Hauses. Die Unbekannten durchsuchten die Räume des Anwesens und dabei fielen Ihnen neben mehreren hundert Euro Bargeld auch zwei Uhren und ein Tresor in die Hände.

In Karbach mussten die Bewohner eines Hauses in der Straße „Im Tal“ ebenfalls feststellen, dass Einbrecher zu Gange gewesen waren. Die Tatzeit beläuft sich hier auf den Zeitraum zwischen Samstag, 15.30 Uhr, und Sonntag, 0.30 Uhr. Die Langfinger gelangten durch ein Fenster an der Terrasse in das Einfamilienhaus und machten sich dann auf die Suche nach Wertvollem. Entwendet wurden ein Tresor und eine Münzsammlung im Wert von etwa 500 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Die Täter flüchteten in allen drei Fällen unerkannt vom Tatort. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld setzt bei ihren Ermittlungen nun auch darauf, dass Nachbarn oder Passanten etwas Verdächtiges aufgefallen sein könnte.

 

Hinweise bitte unter Tel. 09391/9841-30 an die Marktheidenfelder Polizei.

 

Versuchte sexuelle Nötigung auf Damentoilette – Lebensgefährte eilt 27-Jähriger zu Hilfe – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

WÜRZBURG / INNENSTADT. Auf der Toilette einer Diskothek ist eine junge Frau in der Nacht von Freitag auf Samstag von einem zunächst Unbekannten angegriffen worden. Der Lebensgefährte der Geschädigten eilte ihr schließlich zu Hilfe. Die Würzburger Polizei nahm wenig später einen 27-Jährigen fest, der mittlerweile nach Entscheidung des Ermittlungsrichters wegen versuchter sexueller Nötigung im besonders schweren Fall in Untersuchungshaft sitzt.

 

Die Geschädigte hatte sich gegen 01.10 Uhr mit ihrem Lebensgefährten in einer Diskothek in der Sanderstraße aufgehalten. Während sie die Damentoilette aufsuchte, wartete der 28-Jährige vor der Türe auf sie. Als die 27 Jahre alte Frau die Kabine aufschloss und diese verlassen wollte, drängte ein Unbekannter mit in die Kabine. Der mit einem Tuch vermummte Mann würgte die Geschädigte und forderte lautstark Geschlechtsverkehr. Die 27-jährige rief ihren Freund, der ihr zur Hilfe kam und den Unbekannten ins Gesicht schlug. Zwei Zeuginnen, die sich ebenfalls in der Toilette aufgehalten hatten und ein hinzugerufener Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes trennten schließlich die beiden Männer und verständigten die Polizei.

Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahmen wenig später noch am Tatort den 27-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest und übergaben ihn der Würzburger Kripo. Der aus dem Iran stammende Mann hatte zuvor noch versucht zu flüchten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Beschuldigte am Samstagvormittag dann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchter sexueller Nötigung im besonders schweren Fall und der 27-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Ungebührliches Verhalten in Einkaufszentrum – Sicherheitsdienstmitarbeiter verletzt – Azubis der Bundespolizei schreiten ein

SCHWEINFURT. Am Freitagabend haben zwei Algerier den Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums angegriffen, nachdem diese sie aus dem Gebäude verweisen wollten. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt hierbei leichte Verletzungen. Gemeinsam mit drei zufällig anwesenden Bundespolizisten in Ausbildung wurden die beiden Beschuldigten schließlich gebändigt. Nun ermittelt die Schweinfurter Polizei.

Weil sie den Angaben des Sicherheitsdienstes nach Frauen angepöbelt hatten, hatten Mitarbeiter des Einkaufszentrums gegen 19.45 Uhr vor, zwei Männer aus dem Einkaufszentrum in der Schrammstraße zu verweisen. Die beiden Beschuldigten, weigerten sich jedoch zu gehen und versuchten, die beiden Sicherheitsmänner zu schlagen.

Zudem griffen die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer einen der Angestellten des Sicherheitsdienstes gemeinsam an. Dieser stürzte zu Boden und zog sich leichte Verletzungen an den Knien zu. Drei Auszubildende der Bundespolizei, die sich in ihrer Freizeit in dem Einkaufszentrum aufhielten, eilten nun zu Hilfe. Sie unterstützen dabei, die Beschuldigten in einen Raum des Sicherheitsdienstes zu bringen. Von dort wurde die Schweinfurter Polizei verständigt, die nun unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch ermittelt.

Der 22-jährige Beschuldigte konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Der 20 Jahre alte Beschuldigte musste kurzfristig wegen einer Schwellung im Gesicht medizinisch behandelt werden und wurde, da ein Alko-Test ein Ergebnis von über 1,2 Promille brachte, zur Ausnüchterung anschließend in die Arrestzelle verbracht.

Horror-Clowns treten Passanten gegenüber – Polizei sucht Zeugen

GROSSOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Freitag auf Samstag sind zwei als sogenannte „Horror-Clowns“ verkleidete Männer Passanten gegenüber getreten. Anschließend flüchteten die Unbekannten über einen Feldweg Richtung Ringheim. Auch wenn den Personen augenscheinlich nichts passiert ist, bittet die Aschaffenburger Polizei Zeugen, sich zu melden.

Um kurz vor Mitternacht hatte sich ein Zeuge telefonisch an die Aschaffenburger Polizei gewendet. Der Mann hatte gegen 23.50 Uhr im Bartholomäusweg zunächst beobachtet, wie ein vor ihm Richtung Ringheim laufendes Pärchen von zwei Unbekannten offenbar erschreckt wurde. Zwei Männer waren aus einem Feld und hinter einer Parkbank hervorgesprungen und hatten hierbei unter anderem auch eine Säge bei sich geführt. Dem Zeugen, der selbst mit dem Rad unterwegs gewesen war, traten die beiden Gestalten ebenfalls gegenüber und versuchten ihn augenscheinlich zu ängstigen. Anschließend entfernten sich die „Horror-Clowns“ in Richtung Ringheim. Die beiden Unbekannten trugen typische Clownbekleidung und hatten rote Perücken auf.

Die Aschaffenburger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Personen aufgefallen sind, sich unter Tel. 06021/857-0 zu melden. Insbesondere das Paar, das den Clowns direkt vor dem Radfahrer begegnet ist, wird gebeten, sich mit der Aschaffenburger Polizei in Verbindung zu setzen.

 

Fahrzeugteile aus BMW gestohlen – Polizei ermittelt in zwei Fällen

HETTSTADT, LKR. WÜRZBURG. Von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannten zwei BMW in Hettstadt angegangen. Beide Pkw wurden auf noch unbekannte Weise geöffnet und die Täter entwendeten anschließend Fahrzeugteile. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

In der Zeit von Donnerstag, 19.30 Uhr, bis Freitagmorgen, 05.15 Uhr, hatten die Täter zugeschlagen. In der Straße Brenndörfel hatte ein Geschädigter seinen grauen BMW vor seinem Wohnhaus abgestellt. Die Diebe ließen aus diesem Fahrzeug ein fest verbautes Navigationsgerät und das Lenkrad des Wagens mitgehen. Der Wert der Beute liegt bei rund als 2.500 Euro.

Im Grundweg wurde zur gleichen Tatzeit ebenfalls aus einem BMW der 4er-Reihe das Lenkrad gestohlen. Hier war der graue BMW in einem Carport geparkt. Bei dem Pkw, an dem keine Aufbruchspuren festgestellt werden konnten, handelt es sich um ein Model mit Keyless-Go System. Vieles spricht dafür, dass die Täter das Funksignal manipuliert haben, um das Fahrzeug auch ohne Schlüssel öffnen zu können. Das entwendete Fahrzeugteil hat einen Wert von rund 2.000 Euro.

 

Die Würzburger Kripo geht von einem Zusammenhang der beiden Taten aus und nimmt unter Tel. 0931/457-1731 Hinweise von Zeugen entgegen.

 

Verdacht der Zugehörigkeit zur sogenannten „Reichsbürgerbewegung“ – Verbot der Führung von Dienstgeschäften gegen Polizeibeamtin ausgesprochen

MAINFRANKEN. Wegen des Verdachts der Zugehörigkeit zur sogenannten „Reichsbürgerbewegung“ hat das Polizeipräsidium Unterfranken gegen eine Polizeivollzugsbeamtin ein vorläufiges Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen. Die disziplinarrechtlichen Ermittlungen dauern an.

 

Im Zuge der derzeit stattfindenden Überprüfungen von Personen hinsichtlich einer möglichen Zugehörigkeit zur sogenannten „Reichsbürgerbewegung“ hat das Polizeipräsidium Unterfranken von der für den Wohnsitz der Beamtin zuständigen Einwohnermeldebehörde am 05.11.2016 die Mitteilung bekommen, dass die Polizeivollzugsbeamtin (im Streifendienst) Mitte Oktober 2015 einen „Antrag auf Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit“ gestellt hat.

Aus den Eintragungen der Beamtin in dem Antrag, z.B. hinsichtlich ihres Geburtsstaates, ihrer Staatsangehörigkeit oder der genannten Rechtsgrundlage aus dem Jahr 1913, ergab sich der Verdacht, dass die Beamtin der Gesinnung bzw. dem Gedankengut der sogenannten „Reichsbürgerbewegung“ nahe steht.

Aufgrund der besonderen Verpflichtung zur Verfassungs- und Gesetzestreue, die insbesondere für Polizeibeamte gilt und der Tatsache, dass die Vollzugsbeamtin Waffenträgerin ist, wurde am 09.11.2016 durch das Polizeipräsidium Unterfranken ein vorläufiges Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen. Ein beamtenrechtliches Disziplinarverfahren wurde eingeleitet.

Die disziplinarrechtlichen Ermittlungen gegen die Beamtin, die in der Vergangenheit diesbezüglich noch nicht auffällig geworden war, dauern noch an. Vorliegend handelt es sich um den bis dato einzigen Fall von Ermittlungen gegen einen aktiven Polizeivollzugsbeamten (-in) des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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