Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 01.01.2016

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Polizei News Unterfranken

11-Jähriges Mädchen mit schweren Kopfverletzungen verstirbt – Kripo Schweinfurt ermittelt intensiv – Zeugenhinweise dringend erbeten

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der StA Bamberg
OBERAURACH OT UNTERSCHLEICHACH, LKR. HASSBERGE. Ein tragischer Vorfall hat sich in den frühen Morgen Stunden des Neujahrstags ereignet. Ein 11-Jähriges Mädchen erlitt durch einen noch unbekannten Gegenstand schwere Kopfverletzungen und verstarb noch am Morgen in einer Schweinfurter Klinik. Die näheren Umstände sind aktuell noch unklar und nun Gegenstand der Ermittlungen der Kripo Schweinfurt, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt werden.

 

Gegen 01.00 Uhr hatte sich das Mädchen gemeinsam mit Erwachsenen und weiteren Kindern im Rahmen der Silvesterfeierlichkeiten auf der Straße „Am Käppela“ aufgehalten. Dabei wurde die 11-Jährige von einem Gegenstand am Kopf getroffen und brach bewusstlos zusammen. Der Rettungsdienst brachte das schwer verletzte Kind in eine umliegende Klinik. Trotz der intensiven Bemühungen der Ärtze verstarb das Mädchen wenige Stunden später im Krankenhaus.

Die Kripo Schweinfurt hat intensive Ermittlungen hinsichtlich des Tötungsdeliktes in alle Richtungen aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden im Laufe des Freitags Untersuchungen eingeleitet, unter anderem wurde der Leichnam obduziert. Hierbei ergaben sich Hinweise darauf, dass das Kind durch einen metallischen Gegenstand am Kopf getroffen worden war, was in der Folge die tödlichen Verletzungen verursacht hat.

 

Zeugen, die Hinweise geben können, die zur Klärung des Sachverhalts beitragen können, werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

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Einbrecher gehen leer aus – Täter flüchten ohne Beute

JOHANNESBERG OT OBERAFFERBACH. Wenig erfolgreich waren Unbekannte, die über ein Kellerfenster in ein Wohnhaus eingestiegen sind. Nach ersten Aussagen der Geschädigten wurde nichts entwendet. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der Zeit von Dienstag, 13.00 Uhr, bis Donnerstag, 11.00 Uhr, waren Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Rückersbacher Straße eingestiegen. Dafür hebelten die Täter ein Fenster im Kellergeschoß auf. Am Fenster ist ein Sachschaden in Höhe von 300 Euro entstanden. Nach bisherigen Erkenntnissen machten die Täter keine Beute.
Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise von Zeugen unter Tel. 06021/857-1731 entgegen.

 

 

Einbruchsversuch in Mehrfamilienhaus – Terrassentür hält Hebelversuchen Stand

SCHÖLLKRIPPEN, LKR. ASCHAFFENBURG. Der Versuch, eine Terrassentüre aufzuhebeln, ist Unbekannten am Dienstag misslungen. Die Täter richteten Sachschaden in Höhe von über 1.000 Euro an und flüchteten dann unerkannt vom Tatort.
Die Unbekannten hatten vergeblich versucht, die Terrassentüre zu einer Wohnung in der Straße „Am Schießrain“ aufzuhebeln. Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten zwischen 21.00 Uhr und 21.30 Uhr verdächtige Geräusche gehört und diese dem Mieter der Wohnung zugeordnet. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause gewesen. Deshalb kann die Tatzeit auf diesen Zeitraum eingegrenzt werden.
Die Alzenauer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 06023/944-130 zu melden.

 

Aufmerksame Zeugen melden Feuer in Gaststätte – keine Verletzten – 150.000 Euro Sachschaden

KLINGENBERG AM MAIN, LKR. MILTENBERG. Im Ortsteil Trennfurt hat in der Neujahrsnacht eine Gaststätte gebrannt. Aufmerksame Zeugen hatten die Polizei sowie die Feuerwehr verständigt und auch die Geschädigten im Haus geweckt. Sicherlich auch deshalb gab es bei diesem Brand keine Verletzten zu vermelden. Die Aschaffenburger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 02.30 Uhr war ein Feuer in einer Gaststätte im Odenwaldweg gemeldet worden. Zeugen hatten den Brand bemerkt und rasch den Notruf gewählt. Außerdem weckten sie die Geschädigten, die im Obergeschoss des Anwesens bereits geschlafen hatten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war zunächst ein angebautes Gewächshaus in Brand geraten. Die Flammen hatten sich über die Holzkonstruktion dann sehr schnell auch auf ein Wohnhaus ausgebreitet, in dessen Erdgeschoss sich ein Restaurant befindet.

Die Floriansjünger aus den Ortsteilen von Klingenberg und Elsenfeld waren zur Brandbekämpfung vor Ort. Die Löscharbeiten zogen sich bis 05.00 Uhr hin. Der Gastraum des Restaurants und die Außenfassade des Gebäudes wurden besonders stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Wohnungen im Obergeschoss dagegen blieben weitestgehend verschont. Der Gesamtschaden wird sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf rund 150.000 Euro belaufen. Die Brandursache ist aktuell noch unklar.

 

 

Brand in Wohnhausanbau – vier Personen verletzt

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Zum Brand in einem Wohnhausanbau ist es in der Silvesternacht gekommen. Der Rauch zog in das Gebäude und vier Personen wurden leicht verletzt. Die Aschaffenburger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitag wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Würzburg gegen 01:15 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain darüber informiert, dass in der Bahnhofstraße in Kleinostheim ein Wohnhaus brenne. Nach dem Eintreffen der ersten Streifen wurde vor Ort festgestellt, dass nicht das Haus selbst, sondern ein Anbau brannte, der als Holzlager genutzt wurde. Die Kleinostheimer Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.

Vier Bewohner des Hauses, darunter auch ein zehn Monate altes Kleinkind, wurden vorsorglich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ärztlich untersucht und in eine Klinik gebracht. Sie konnten rasch wieder nach Hause entlassen werden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat in der Nacht noch die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen dürfte der Sachschaden unter 10.000 Euro liegen. Zur Brandursache selbst kann nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen noch keine Aussage getroffen werden.

 

 

 

Von Fahrbahn abgekommen und gegen Baum geprallt – 20-Jähriger verstirbt bei Verkehrsunfall

MARKT EINERSHEIM, LKR. Kitzingen. In den Morgenstunden des Neujahrstags ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 20 Jahre alter Mann verstarb. Der Golf-Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

 

Der junge Mann hatte gegen 05.00 Uhr die K 1 von Mönchsondheim kommend in Richtung Markt Einersheim befahren. Er befand sich allein in seinem Pkw. Etwa 200 Meter vor dem Ortsauseingang von Markt Einersheim kam er offenbar alleinbeteiligt nach links von der regennassen Fahrbahn ab, geriet mit seinem Golf in den Straßengraben und prallte anschließend gegen einen Baum. Der 20-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Kitzinger Polizei ist mit der Verkehrsunfallaufnahme betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger zur Unfallstelle beordert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Markt Einersheim und Iphofen waren im Einsatz und unterstützten die Polizei. Die K 1 musste für die Unfallaufnahme gesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich noch bis 09.00 Uhr andauern (Stand 08.10 Uhr).

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Silvesternacht verlief ereignisreich – Polizei vermeldet zahlreiche Einsätze – meist friedliche Feiern zum Neujahrsbeginn

UNTERFRANKEN. Ausgelassen und mit viel Durchhaltevermögen haben die unterfränkischen Bürger in der Silvesternacht das neue Jahr mit zahlreichen Feiern begrüßt. Die Unterfränkische Polizei war die gesamte Nacht im Einsatz und rückte fast 350 Mal aus. Im Vergleich zu den Vorjahren gab es ein Plus von rund 50 Einsätzen. Brände, Unfälle mit Feuerwerkskörpern und Körperverletzungen waren auch dieses Jahr wieder die Hauptaufgaben der Beamten. Größere Sicherheitsstörungen sind aber erfreulicherweise ausgeblieben.

 

Insgesamt hatte die Unterfränkische Polizei in der Neujahrsnacht 349 Einsätze zu bewältigen. Davon hatten 74 einen direkten Bezug zu Silvester. Im Vergleich zum Vorjahr mit 283 Einsätzen war somit rund 20 Prozent mehr Arbeit angefallen. Dies zeigte sich bereits vor Mitternacht. Noch im alten Jahr zählte die Einsatzzentrale der Unterfränkischen Polizei bereits 104 Einsätze, hier waren es an Silvester 2014 noch 71 gewesen. Nach Mitternacht stieg die Zahl der Notrufe dann schlagartig an. Erst in den Morgenstunden beruhigte sich die Lage, obwohl selbst zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr noch 24 Einsätze zu vermelden waren.

Unterfrankenweit war es zu 34 Körperverletzungen gekommen, zu Bränden mussten die Beamten 28 Mal anrücken. Auch die unsachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern und übermäßiger Alkoholkonsum von Erwachsenen und auch Jugendlichen beschäftigte die Polizei wie jedes Jahr wieder aufs Neue.

Unterfrankens größte Silvesterfeier fand in Würzburg statt. In den Straßen der Innenstadt feierten zur Spitzenzeit rund 5.000 Personen, in den vergangenen Jahren hatten noch 3.000 Menschen hier das neue Jahr begrüßt. Die Freiluftparty in der Bischofstadt verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Im Raum Mainfranken hatten die Streifenbesatzungen insgesamt alle Hände voll zu tun und stellten erneut fest, wie gefährlich der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern ist. In Bischbrunn im Landkreis Main-Spessart hatte noch im alten Jahr eine Rakete einen Brand ausgelöst (wir berichteten). Zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche hatten Raketen gezündet. Eine kippte vor dem Start und flog statt in den Silvesterhimmel in einen Holzschuppen, der sich rasch entzündete. Das Feuer griff auch auf ein Wohnhaus über und richtete Sachschaden im sechsstelligen Bereich an. Einer der Jugendlichen wurde leicht verletzt, die Bewohner des Fachwerkhauses kamen mit dem Schrecken davon.

In Kitzingen hatte ein 20-Jähriger kurz nach Mitternacht Raketen aus seiner Hand gezündet. Ein Feuerwerkskörper flog über die Straße hinweg zu einem gegenüberliegenden Haus in eine Personengruppe. Die Rakete traf einen 53-Jährigen im Gesicht, der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In Würzburg und in Albertshofen brannte jeweils ein Pkw in der Neujahrsnacht. Ein Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern ist wahrscheinlich, die Kripo Würzburg ermittelt.

Auch in dieser Silvesternacht blieb es nicht aus, dass Jugendliche, die dem Alkohol zu stark zugesprochen hatten, medizinisch betreut werden mussten. Aus dem Bereich Main-Rhön gibt es einen besonders schwerwiegenden Fall zu berichten. Da seine Eltern nicht zu Hause waren, hatte ein 16-Jähriger in Bad Bocklet eine private Silvesterfeier veranstaltet. Die endete kurz vor Mitternacht damit, dass ein 15-Jähriges Mädchen bewusstlos im Haus zusammenbrach. Der Rettungsdienst brachte das stark alkoholisierte Mädchen in die Notaufnahme und verständigte die Eltern des Mädchens. Der Fall wird Ermittlungen nach sich ziehen, auch das Jugendamt wird von den Beamten eingeschaltet.

Am Bayerischen Untermain waren die Beamten ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen gefahren. Ein schwerer Unfall war in Großwallstadt im Zuständigkeitsgebiet der Obernburger Polizei passiert. Dort hatte eine 24 Jahre alte Frau mit Bekannten eine Silvesterfeier auf einem Firmengelände besucht. Gegen 02:30 Uhr fiel den übrigen Gästen auf, dass die junge Frau bereits längere Zeit verschwunden war. Man machte sich auf die Suche nach der Frau. Wenig später fand man die 24-Jährige in einer Grube auf dem Gelände. Sie hatte sich bei dem 1,30 Meter tiefen Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen und musste in eine Klinik gebracht werden.

Die Unterfränkische Polizei ist mit dem Verlauf der Silvesternacht insgesamt zufrieden. Gut auf die Einsatzlage vorbereitet und mit starker Präsenz auf den Straßen sind die Streifen ins neue Jahr gestartet – dies hat sicherlich seinen Anteil daran, dass größere Sicherheitsstörungen ausgeblieben sind und die meisten Bürger gut und sicher ins neue Jahr gekommen sind. Das Polizeipräsidium Unterfranken wünscht allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2016!

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Silvesterrakete löst Brand aus – Schuppen und Fachwerkhaus fangen Feuer – keine Verletzten

BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Eine von zwei Jugendlichen gezündete Rakete hat am Donnerstagabend einen Brand ausgelöst. Neben einem Schuppen fing auch ein Wohnhaus Feuer, der Sachschaden wird im sechsstelligen Bereich liegen. Die Würzburger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 19:30 hatten zwei Buben im Alter von 14 und 15 Jahren eine Silvesterrakete gezündet. Die Rakete kippte beim Anzünden und flog statt in den Silvesterhimmel in einen Holzschuppen in der Kurmainzer Straße. Wenig später begannen erste Flammen im Schuppen zu lodern. Sofortige Löschversuche der Jugendlichen schlugen fehl, da sie den Brandherd, der sich im Inneren des Schuppens befand, nicht erreichen konnten.

Die alarmierten Feuerwehren aus Bischbrunn, Oberndorf, Esselbach, Steinmark und Marktheidenfeld waren rasch mit zahlreichen Kräften im Einsatz, konnten ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohnhaus jedoch nicht mehr verhindern. So wurde auch dieses Gebäude und insbesondere das Dachgeschoß Opfer der Flammen.

Die Bewohner des Fachwerkhauses wurden glücklicherweise nicht verletzt. Sie waren durch die Jugendlichen gewarnt worden und konnten sich allesamt unversehrt ins Freie retten. Einer der Jugendlichen hatte sich bei den Löschversuchen leichte Verletzungen zugezogen. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg dauern an.

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