Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 20.08.2015

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Unfall auf der A 7 – Wohnmobil kippt auf Beifahrerseite – zwei Personen verletzt

ESTENFELD, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Unfall mit einem Pkw und einem Wohnmobil auf der A 7 am Donnerstagnachmittag sind zwei Personen verletzt worden. Die Bergung des umgekippten Wohnmobils ist mittlerweile abgeschlossen. Nachdem sich zunächst in Fahrtrichtung Kassel rasch ein Rückstau gebildet hatte, ist die Fahrbahn seit 17:00 Uhr wieder frei gegeben.

 

Gegen 15:30 Uhr war auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel an der Anschlussstelle Estenfeld ein Fiat Wohnmobil verunfallt und auf die Beifahrerseite gekippt. Zuvor war ein 40-jähriger Renault-Fahrer beim Einfahren auf die Autobahn zügig auf die linke Fahrspur gewechselt, um ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu überholen. Dabei übersah der Mann offenbar ein von hinten herannahendes Wohnmobil. Der 30 Jahre alte Lenker des Wohnmobils startete sofort eine Vollbremsung und wich nach links auf den Grünstreifen aus, um nicht auf den Renault aufzufahren. Durch das Fahrmanöver geriet das Wohnmobil ins Schleudern und kippte auf die Beifahrerseite.

Die drei Insassen des Fiat konnten sich selbst befreien. Der Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dessen 26-jährige Lebensgefährtin erlitt einen Schock, auch weil der Hund des Paares den Unfall nicht überlebt hat. Die Frau musste wegen einem Schock vor Ort medizinisch betreut werden. Der Vater der Frau, der ebenfalls im Wohnmobil mitgefahren war, sowie der Fahrer des Renaults blieben unverletzt. An dem Wohnmobil entstand Totalschaden. Zur Unterstützung der Polizisten war die Freiwillige Feuerwehr aus Estenfeld mit 16 Personen im Einsatz.

Für die Bergung des etwa drei Tonnen schweren Fahrzeuges mussten die Beamten der Würzburger Verkehrspolizei die Fahrbahn kurzzeitig sperren. Der Verkehr kann mittlerweile wieder ungehindert fließen, die Fahrbahn ist seit 17:00 Uhr wieder frei.

Polizei stellt 5,5 kg Rauschgift sicher – 24-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 20.08.2015

RENTWEINSDORF, LKR. HASSBERGE. Nach intensiven Ermittlungen konnte die Schweinfurter Kripo am vergangenen Freitag einen 24-Jährigen festnehmen. Die Beamten stellten bei dem Mann, der mittlerweile auf Anordnung des Ermittlungsrichters in Untersuchungshaft sitzt, unter anderem 5,5 kg Rauschgift sicher.

Nachdem sich im Laufe der Ermittlungen die Verdachtsmomente gegen einen jungen Mann aus dem Landkreis Haßberge erhärtet hatten, gelang den Schweinfurter Rauschgiftfahndern am Freitagvormittag die Festnahme des Tatverdächtigen. Gegen 10:30 Uhr kontrollierten sie den 24-Jährigen in Rentweinsdorf. Der junge Mann, der mit dem Lieferwagen seines Arbeitgebers unterwegs gewesen war, hatte 500 Gramm Haschisch bei sich. Die Drogen stellten die Polizeibeamten sofort sicher und der 24-Jährige musste die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg durchsuchte die Schweinfurter Polizei dann die Wohnung des Tatverdächtigen. Auch mit Hilfe der guten Nase eines Diensthundes wurde man dort schließlich fündig. Neben Rauchgeräten hatte der Beschuldigte rund 5 kg Haschisch und eine geringe Menge Amphetamin in den Zimmern versteckt, offenbar um damit einen schwungvollen Handel zu treiben. Auch diese Drogen stellten die Beamten sicher und informierten umgehend die Staatsanwaltschaft Bamberg über den stattlichen Fund.

Auf deren Anordnung hin erfolgte eine Vorführung des Festgenommenen beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Bamberg. Der Richter erließ Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Drogendealer, er wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt insbesondere wegen illegalen Handels mit Betäubungsmittel dauern an.

Unbekannter dringt in Wohnung ein – Geldbeutel und Elektronik gestohlen

BAD KISSINGEN. Die Abwesenheit des Wohnungsinhabers eines Mehrfamilienhauses hat ein Einbrecher in der Nacht von Freitag auf Samstag ausgenutzt. Der Dieb entwendete eine Geldbörse und Elektronik, bevor er unerkannt wieder das Weite suchte.

Der Geschädigte hatte am Samstagvormittag gegen 11:00 Uhr feststellen müssen, dass ein Einbrecher die Eingangstüre der Wohnung in der Kurhausstraße mit roher Gewalt aufgebrochen hatte. Eine Mieterin im Haus hatte in der Nacht gegen 04:00 Uhr einen lauten Knall vernommen, der mit dem Einbruch zusammenhängen dürfte. Der Täter ließ einen Geldbeutel, einen Videorecorder und zwei Lautsprecherboxen im Wert von etwa 50 Euro mitgehen. Der massive Schaden an der Wohnungstüre wird mit etwa 500 Euro zu beziffern sein.

Die Ermittler der Bad Kissinger Polizei hoffen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht von Freitag auf Samstag, insbesondere gegen 04:00 Uhr, Verdächtiges beobachtet hat oder sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0971/7149-0 zu melden.

Trickdiebe in Geschäft aktiv – Von Inhaberin ertappt – Polizei sucht Zeugen

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am Mittwochnachmittag ist es in einem Geschäft für Büroartikel zu einem Trickdiebstahl gekommen. Die aufmerksame Inhaberin war jedoch auf das Treiben aufmerksam geworden und konnte einem Mann einen Teil des erbeuteten Bargelds wieder abnehmen. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld hofft bei den weiteren Ermittlungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 13:45 Uhr war ein Pärchen in das Geschäft am Marktplatz gegangen. Während die Frau sich von der Geschäftsinhaberin einen Artikel erklären ließ, machte sich der männliche Begleiter an der Kasse zu schaffen. Darauf aufmerksam geworden stellte die Verkäuferin den Unbekannten zur Rede. Dabei bemerkte sie, dass er bereits mehrere Geldscheine aus der Kasse an sich genommen hatte. Es war der Geschädigten noch möglich, einen Teil des Geldes wieder an sich zu nehmen, ehe die Unbekannten Hals über Kopf den Laden verließen.

Wieviel Geld letztlich abhandengekommen ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld hofft jetzt mit der Veröffentlichung der Personenbeschreibungen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Männlicher Verdächtiger:

  • etwa 40 Jahre alt und ca. 190 cm groß,
  • mittelblonde, glatte Haare, die nackenlang waren

Weibliche Verdächtige:

  • etwa 35 Jahre alt und ca. 160 cm groß und schlank,
  • schwarze, nackenlange Haare,
  • auffallende „Hasenscharte“

Hinweise werden unter Tel. 09391/9841-0 entgegengenommen.

Dachdecker stürzt von Leiter – 19-Jähriger mit Rettungshubschrauber in Klinik

BISCHOFSHEIM A.D. RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Mittwochnachmittag stürzte ein Dachdecker auf einer Baustelle mehrere Meter in die Tiefe. Mit schweren Verletzungen lieferte ein Rettungshubschrauber den Mann in ein Krankenhaus ein. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Bad Neustadt.

Gegen 17:30 Uhr war der Arbeiter auf einer Baustelle an einem Einfamilienhaus in der Neustädter Straße eingesetzt. Nachdem er eine Leiter zum Teil hinaufgestiegen war, fiel er aus bislang noch ungeklärter Ursache mehrere Meter in die Tiefe. Er zog sich beim Aufprall am Boden schwere Verletzungen zu. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt brachte ein Rettungshubschrauber den jungen Mann in eine Klinik.

Die Ermittlungen zum Betriebsunfall hat die Polizeiinspektion Bad Neustadt aufgenommen. Bislang haben sich keine Hinweise ergeben, dass irgendeine Art von Fremdverschulden eine Rolle gespielt hat.

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