Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 24.07.2015

geralt / Pixabay , Dummy Verbrechen

Einbrecher stiehlt Schmuck aus Wohnung – Auch Fahrzeugschlüssel mitgehen lassen

ASCHAFFENBURG. Ein Einbrecher hat am Donnerstag aus einer Wohnung Schmuck im Wert von einigen tausend Euro entwendet. Auch ein Fahrzeugschlüssel war Beute des Täters. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hofft jetzt auch auf Hinweise von Zeugen.

 

Der Unbekannte nutzte die Zeit zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr, um die Wohnungstüre der Räumlichkeiten in der Schweinheimer Straße aufzuhebeln. Anschließend durchwühlte er Schränke im Schlafzimmer und entwendete daraus teuren Schmuck. Außerdem fiel ihm ein Fahrzeugschlüssel in die Hände, den er ebenfalls einsteckte. Der Sachschaden wird auf etwa 200 Euro beziffert.

Zeugen, die zur relevanten Zeit Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-0 zu melden.

 

Wohnungseinbruch – Täter zieht ohne Beute von dannen

ASCHAFFENBURG. Ein Unbekannter ist in der Zeit von Mittwoch auf Donnerstag in eine Wohnung eingedrungen, hat die Räumlichkeiten jedoch ohne Beute wieder verlassen. Die Kripo Aschaffenburg nimmt Zeugenhinweise entgegen.

 

Der Tatzeitraum liegt zwischen Mittwochabend, 21:30 Uhr, und Donnerstagmittag, 13:00 Uhr. Der Unbekannte gelangte gewaltsam über die Türe ins Innere der Wohnung in der Willigisstraße. Nachdem er offensichtlich nichts Brauchbares gefunden hatte, machte er sich wieder aus dem Staub. Der Sachschaden an der Wohnungstüre beläuft sich auf rund 500 Euro.

Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Nach Großbrand in Sägewerk – Kripo ermittelt auf Hochtouren – Weiter dringend Zeugen gesucht

HAMMELBURG / UNTERERTHAL, LKR. BAD KISSINGEN. Nach dem Großbrand in einem Sägewerk am Samstagabend, laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Die Kripo Schweinfurt hat eine Ermittlungskommission eingerichtet und bittet dringend Passanten, die sich im Vorfeld des Feuerausbruchs auf einem Radweg befunden haben, sich als Zeugen bei der Polizei zu melden. Weiter könnte aufgenommenes Bild- und Videomaterial bei der genauen Rekonstruktion der Geschehnisse helfen.

 

Wie bereits berichtet, war es am Samstagabend gegen 19:45 Uhr zu einem Großbrand eines Sägewerks in der Brückenauer Straße gekommen. Zunächst entwickelten sich die Flammen in einer Halle für Schnittholz. Sie griffen dann aber sofort auf andere Gebäude und Holzstapel über. Letztlich waren rund 270 Einsatzkräfte bis Sonntagabend mit der Bekämpfung des offenen Brandes beschäftigt. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe.

Die Spezialisten der Kripo Schweinfurt haben die Ermittlungen aufgenommen und auch bereits mehrmals den Brandort begutachtet, um die genaue Brandursache festzustellen. Erschwert wird diese Arbeit durch den hohen Zerstörungsgrad. Nach den bislang gewonnen Erkenntnissen spricht vieles für eine Brandstiftung. Eine heiße Spur auf einen möglichen Verursacher hat sich aber noch nicht ergeben. Am Mittwoch war am Ort des Geschehens ein speziell ausgebildeter Brandmittelspürhund eingesetzt. Hier haben sich noch keine Hinweise auf die Verwendung von Brandbeschleunigern ergeben.

Um zügig mit den Ermittlungen voranzukommen hat die Kripo Schweinfurt jetzt eine Ermittlungskommission eingerichtet, die am Montag die Arbeit aufnehmen wird. Von besonderem Interesse sind jetzt Personen, die sich vor oder auch während des Brandausbruchs an dem Sägewerk aufgehalten haben. Sie können wichtige Zeugen für die Polizei sein. Auch wenn diese Personen selbst meinen, keinen großen Aufklärungsbeitrag leisten zu können, werden sie gebeten sich mit der Kripo in Verbindung zu setzen.

Insbesondere liegen Erkenntnisse vor, dass mehrere Fahrradfahrer und auch Spaziergänger auf dem Fuß- und Radweg in der Nähe des Sägewerks unterwegs waren. Zur Abkürzung wird nach vorliegenden Informationen auch ein Weg durch das frei zugängliche Gelände von Passanten genutzt. Ebenso hofft der Sachbearbeiter auch darauf, dass Hinweise über möglicherweise gefertigtes Bild- oder Videomaterial von Zeugen zu erlangen sind.

Die angesprochen Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 bei der Kripo Schweinfurt zu melden

 

Streit zwischen zwei Bewohnern einer Asylunterkunft – 16-Jähriger verletzt 31-Jährigen mit Messer

ASCHAFFENBURG. Bei einem Streit in einer Asylunterkunft hat ein 16-Jähriger am späten Donnerstagnachmittag einen 31-Jährigen mit einem Messer am Arm verletzt. Der Geschädigte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg zum Grund der Auseinandersetzung und zum genauen Geschehensablauf dauern noch an.

 

Gegen 16:40 Uhr war es zu dem Messerangriff in einem Zimmer des Asylbewerberheims in der Pestalozzistraße gekommen. Der 16-Jährige betrat nach bislang vorliegenden Erkenntnissen das Zimmer eines 31-Jährigen und stach ihn unter noch nicht näher geklärten Umständen mit dem Messer in den Oberarm. Das Opfer erlitt einen ca. 5 cm langen Schnitt und wurde in ein Krankenhaus gebracht, welches er aber bereits wieder verlassen konnte. Der Beschuldigte stellte sich wenig später, zusammen mit seiner Mutter, bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg und schilderte den Vorfall aus seiner Sicht.

Die genauen Hintergründe der Tat müssen noch aufgeklärt werden. Der Angreifer muss sich jetzt u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg dauern indes weiter an.

Trickdiebstahl in Autohaus – Zwei Unbekannte erbeuten mehrere hundert Euro

WÜRZBURG / SANDERAU. Zwei Unbekannte haben am Donnerstagnachmittag bei einem Trickdiebstahl in einem Autohaus mehrere hundert Euro erbeutet. Das Duo war bereits vor dem Diebstahl in einem anderen Autohaus aufgetaucht, ein Beuteschaden ist hier jedoch nicht entstanden. Jetzt hofft die Kripo Würzburg auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zwischen 15:15 Uhr und 15:30 Uhr waren die Täter zunächst in ein Autohaus in der Randersackerer Straße gegangen und gaben an, ein E-Bike kaufen zu wollen. Dazu übergaben sie einer Mitarbeiterin einen größeren Bargeldbetrag. Diese zählte die Summe nach und händigte das Geld wieder an einen der Unbekannten aus. Im weiteren Verlauf wechselte das Geld mehrfach zwischen Mitarbeiterin und Tätern hin und her, wobei die Männer immer wieder versuchten, die Frau geschickt abzulenken.

Nachdem sie dort anscheinend keinen Erfolg hatten, suchten sie ein weiteres Autohaus in derselben Straße auf. Hier gaben sie vor, eine Taschenlampe erwerben zu wollen und legten zur Bezahlung einen 500-Euro-Schein vor. Anschließend sollte der Schein außerdem gewechselt werden. Wenig später lehnten die Täter einen Kauf der Taschenlampe jedoch ab und verließen den Verkaufsraum.

Nach Überprüfung der Kasse stellte die Verkäuferin fest, dass hieraus mehrere hundert Euro fehlten. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Männern verlief ergebnislos.

Von den dreisten Dieben liegt folgende Beschreibung vor:

  • 1. Täter: Ca. 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlank, kurze, schwarze Haare, südländisches Aussehen, sprach gebrochen deutsch, trug ein hellblau-türkises T-Shirt mit Aufdruck, beige Hose und braune Schuhe
  • 2. Täter: Ca. 30 Jahre alt, etwa 170 cm groß, schlank, kurze, schwarze Haare, südländisches Aussehen, hatte unreine Haut, trug blau-türkises T-Shirt

Zeugen, denen das Duo aufgefallen ist und Hinweise zur Identität der Männer geben können oder sonst Angaben machen können, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, werden gebeten sich zu melden. Mitteilungen werden unter Tel. 0931/457-1732 entgegen genommen.

Mehrere Polizeieinsätze an Flüchtlingsunterkunft – Personengruppen geraten in Streit – Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs

MAINSTOCKHEIM, LKR. KITZINGEN. Zu drei größeren Polizeieinsätzen ist es am Donnerstagabend in einer Asylbewerberunterkunft gekommen. Nach den ersten Erkenntnissen waren zwei voneinander unabhängige Personengruppen an der Unterkunft aufgetaucht und mit dortigen Bewohnern in Streit geraten. Die Polizeiinspektion Kitzingen hat jetzt Ermittlungen unter anderem wegen Landfriedensbruchs eingeleitet.

Die erste Mitteilung ging kurz nach 22:00 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale ein. Mehrere Anwohner meldeten, dass sich eine Personengruppe an der Asylbewerberunterkunft aufhalten würde, die teilweise Schlagwerkzeuge bei sich führen würden. Die Bewohner hätten sich ebenfalls bereits Stuhlbeine genommen und eine Auseinandersetzung würde unmittelbar bevorstehen. Sofort machte sich eine Vielzahl von Streifenbesatzungen auf den Weg. Beim Eintreffen der Beamten war die Personengruppe bereits verschwunden. Nach einer Befragung der Bewohner sei es zu keiner körperlichen Attacke gekommen.

Die zweite Meldung ging dann gegen 23:00 Uhr ein. Hier wurde mitgeteilt, dass sich etwa 20 Bewohner der Unterkunft auf der Hauptstraße zusammengefunden hätten und die Straße blockieren würde. Vermutlich aufgrund der Mitteilung eines Anwohners, der über ein soziales Netzwerk von Problemen an der Asylunterkunft geschrieben hat, machte sich eine andere Personengruppe ebenfalls auf den Weg dorthin, um für „Ordnung zu sorgen“. Die Polizei war auch hier wieder mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Gruppen auseinander zu halten. Nach Personenkontrollen sprachen die Beamten Platzverweise aus. Auch zu diesem Zeitpunkt haben sich noch keine Anhaltspunkte für konkrete Straftaten ergeben.

Kurz vor Mitternacht gingen dann abermals Anrufe von Anwohnern ein. Hier wurde in Erfahrung gebracht, dass offensichtlich die Personengruppe aus dem ersten Vorfall erneut an der Flüchtlingsunterkunft aufgetaucht sei und es eine Auseinandersetzung gegeben habe. Bislang steht fest, dass ein 27-jähriger Bewohner der Unterkunft eine leichte Abschürfung an der Stirn erlitten hatte, welche ihm wohl von einem Unbekannten beigebracht worden war. Ebenso konnte in Erfahrung gebracht werden, dass mehrere Personen auch die Asylunterkunft betreten hatten und das Mobiliar beschädigten.

Im Rahmen des letzten Einsatzes stellten die Polizeibeamten die Personalien von mehreren Personen fest, die nach derzeitigem Ermittlungsstand wohl Teil der Personengruppe war, welche zweimal vor der Unterkunft aufgetaucht waren.

Der Bürgermeister von Mainstockheim war ebenfalls vor Ort. Zusammen mit dem Einsatzleiter der Polizei war er in beruhigenden Gesprächen mit Bewohnern der Gemeinde, welche die Geschehnisse beobachtet haben.

Die Kitzinger Polizei hat jetzt Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und auch des schweren Hausfriedensbruchs eingeleitet. Hierzu wurde auch eine Ermittlungskommission ins Leben gerufen. Die Erforschung der genauen Tatbeteiligung wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zusätzlich wird die Streifentätigkeit in Mainstockheim erhöht, um polizeiliche Präsenz in präventiver Form zu zeigen.

Von der Regierung von Unterfranken ist mittlerweile veranlasst, dass vier an der Auseinandersetzung beteiligte Asylbewerber in andere Unterkünfte verlegt werden.

Zusatz zum Pressebericht des PP Unterfranken

Nach allen gewonnenen Erkenntnissen hat kein fremdenfeindlicher Hintergrund eine Rolle bei den Auseinandersetzungen gespielt. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass offenbar Sachverhalte aus der Vergangenheit zu Differenzen zwischen beteiligten Personen geführt haben, die jetzt wohl auf diese Art und Weise eskaliert sind.

Brand einer Maschine in Produktionshalle – Drei Verletzte – Schaden in Millionenhöhe

SCHWEINFURT. Am Donnerstagabend ist es in einer Produktionshalle zu einem Brand einer Maschine gekommen. Mitarbeiter hatten zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen, hatten aber gegen die Flammen keine Chance und verständigten die Feuerwehr. Das Gebäude wurde außerdem vollständig geräumt. Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen wurden insgesamt drei Personen leicht verletzt. Der Schaden wird auf einen siebenstelligen Betrag geschätzt.

Nach momentanem Kenntnisstand hatte ein Arbeiter der Firma in der Georg-Schäfer-Straße gegen 18:10 Uhr Feuer an einem Schaltschrank entdeckt. Der Mann versuchte zunächst, die Flammen mit einem Feuerlöscher einzudämmen, scheiterte aber bei dem Löschversuch. In der Folge erkannte er weitere Flammen an der dahinterstehenden Schleifmaschine und versuchte abermals, das Feuer im Keim zu ersticken. Da jegliche Versuche erfolglos blieben, räumten die Mitarbeiter die Halle und verständigten die Werksfeuerwehr. Zusammen mit Unterstützung der städtischen Feuerwehr hatten die Floriansjünger den Brand rasch unter Kontrolle. Allerdings erlitten drei Mitarbeiter durch Einatmen von Dämpfen eine Rauchgasvergiftung.

Der Schaden bewegt sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen im siebenstelligen Bereich. Warum das Feuer in der Produktionshalle ausgebrochen ist, steht derzeit noch nicht fest. Das ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen der Brandfahnder der Kripo Schweinfurt.

Exhibitionist tritt Mädchen gegenüber – Dringend Zeugen gesucht

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Unbekannter hat am Donnerstagmorgen ein Kind angesprochen und anschließend an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Das Mädchen lief daraufhin davon. Sofort fahndeten Beamte der Alzenauer Polizei nach dem Unbekannten, der Mann blieb jedoch wie vom Erdboden verschwunden. Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg hofft nun mit der Beschreibung des Täters auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Um 07:40 Uhr war die Geschädigte auf dem Weg zur Schule auf dem Breiten Wiesenweg unterwegs, als sie ein Unbekannter ansprach. Der Mann fragte das Mädchen etwas in Bezug auf sein Handy und holte dann sein Geschlechtsteil aus dem geöffneten Hosenreißverschluss. Anschließend manipulierte er an seinem Glied, woraufhin die Geschädigte schreiend davonlief. Nachdem er dem Mädchen noch etwas hinterherrief, entfernte sich der Täter in Richtung Mühlweg.

Von dem Unbekannten liegt folgende Beschreibung vor:

  • Ca. 40 Jahre alt und etwa 170 cm groß und schlank
  • Grau melierte, kurze, stoppelige Haare
  • Sprach hochdeutsch
  • Trug ein schwarzes T-Shirt mit neongrüner und neonpinker Aufschrift und eine dunkle, lange Jeanshose

Für die Kripo Aschaffenburg sind nun folgende Fragen von Bedeutung:

  • Wer kann Hinweise zur Identität des Mannes geben?
  • Wem ist der Unbekannte am Donnerstagvormittag oder auch schon zuvor aufgefallen?
  • Wer kann Hinweise auf den Aufenthaltsort des Täters geben oder sonst sachdienliche Angaben machen?

Mitteilungen werden unter Tel. 06021/857-1732 erbeten.

PP Unterfranken