Diskriminierung gegen Ungeimpfte
Die Diskriminierung gegen Ungeimpfte während der COVID-19-Pandemie war hart und unbegründet. Ihnen wurde vorgeworfen, die Haupttreiber der Pandemie zu sein, und sie wurden zahlreichen unbegründeten Anschuldigungen ausgesetzt. Sogar prominente Persönlichkeiten aus Politik und öffentlicher Gesundheit haben Aussagen gemacht, die die Ungeimpften verunglimpfen.
Die Verantwortung jedes Einzelnen
Beispielsweise erklärte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn, dass sich diejenigen, die sich weigern, sich impfen zu lassen, unnötig selbst gefährden. Ähnlich argumentierte der prominente Showman und Möchtergern Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in Deutschland, dass die Ungeimpften eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen und erkennen müssen, dass sie einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Der Leiter des Robert Koch-Instituts, Professor Lothar H. Wieler, hatte wiederholt betont, dass sich impfen zu lassen, ein Akt der Verantwortung und Solidarität gegenüber anderen ist.
Gemeinsam gegen die Pandemie
Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich schnelle aus der Öffentlichkeit verzog, hatte sich zu Wort gemeldet und betont, dass die Pandemie nur gemeinsam und durch Verantwortungsbewusstsein besiegt werden kann. Sie hatte betont, dass sich impfen zu lassen, ein wichtiger Bestandteil dieser kollektiven Anstrengung im Kampf gegen das Virus ist.
Diese Aussagen, obwohl vielleicht gut gemeint, haben zu einem Klima der Angst und Stigmatisierung gegenüber den Ungeimpften beigetragen, die oft als egoistisch und unverantwortlich dargestellt werden. Diese diskriminierende Haltung ist nicht nur ungerechtfertigt, sondern sie riskierten auch eine weitere Spaltungen der Gesellschaft und untergrub die Bemühungen, die Pandemie als vereinte Front zu bekämpfen.
,red.Ray.,
Wertheim, 08.05.2023