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230. Pressekonferenz: Zusammenstoß zwischen S-Bahn-Zügen; aktueller Ermittlungsstand – Ebenhausen/Hohenschäftlarn
siehe Nachtrag zur Medieninformation vom 14.02.2022, Nr. 214
Wie bereits berichtet kam es am Montag, 14.02.2022, gegen 16:35 Uhr zu einem Zusammenstoß zweier S-Bahn-Züge der Linie S 7 auf der Bahnstrecke zwischen Ebenhausen und Hohenschäftlarn.
Im gesamten Einsatzverlauf waren in der Folge rund 800 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei am Unglücksort. Die Einsatzkräfte versorgten die festgestellten Verletzten und brachten alle Personen aus den Zügen. Ein 24-jähriger Fahrgast kam bei dem Zusammenstoß ums Leben. Dazu wurden nach dem aktuellsten Kenntnisstand 18 Personen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser verbracht (sechs davon schwer verletzt). Etwa 25 weitere Fahrgäste wurden dazu mit leichten Verletzungen noch im Bereich des Unglückortes von den Rettungskräften ambulant behandelt. Die Passagierzahl in den beiden Zügen betrug jeweils ca. 60 Personen.
Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt wurden, in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizeiinspektion München, von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen. Auch die zuständige Staatsanwaltschaft München I war von Beginn an hier mit eingebunden. In der Folge wurden alle erforderlichen Beweissicherungsmaßnahmen getroffen, die notwendig waren, um Unfallhergang und Unfallursache, soweit es möglich ist, nachvollziehen zu können. Dies beinhaltet insbesondere auch die Hinzuziehung entsprechender Gutachter und Sachverständiger.
Dabei ergibt sich aufgrund der bisher getätigten Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt folgender Ablauf:
Zum Unfallzeitpunkt fuhr ein S-Bahn-Zug der S 7 von Wolfratshausen kommend in Richtung München. Triebfahrzeugführer war dabei ein 54-Jähriger aus dem Bereich Fürstenfeldbruck. Am Bahnhof Ebenhausen kam es zu einem regulären S-Bahn-Halt, bei dem ein Fahrgastwechsel erfolgte. Anschließend fuhr der 54-Jährige mit der S-Bahn weiter in Richtung München. Dabei wurde vermutlich ein Haltezeichensignal überfahren.
Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 21-jähriger Triebfahrzeugführer mit einem anderen Zug der Linie S 7 auf demselben Gleis in die entgegengesetzte Richtung auf den Bahnhof Ebenhausen zu. Er bekam wegen des ihm entgegenkommenden S-Bahn-Zuges ein Haltesignal, was dazu führte, dass er seine S-Bahn nun abbremste. Auch in der Richtung München fahrenden S-Bahn wurde durch den 54-jährigen Triebfahrzeugführer nun eine Schnellbremsung eingeleitet. Für einen Stillstand beider Züge reichte es jedoch nicht mehr, so dass es in der Folge zum Zusammenstoß kam. Ein 24-jähriger Fahrgast, der sich in der S-Bahn Richtung München unmittelbar hinter dem Fahrerbereich befand, wurde durch die Wucht des Aufpralls tödlich verletzt. Die beiden Triebfahrzeugführer wurden jeweils schwer verletzt.
Der entstandene Gesamtschaden bewegt sich in Millionenhöhe. Von polizeilicher Seite aus wurde die Unfallstelle am Mittwoch, 16.02.2022 gegen 15.00 Uhr wieder frei gegeben, so dass die Deutsche Bahn nun mit den Bergungsarbeiten beginnen kann.
Bei der ermittelnden Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsunfallaufnahme wurde nun die Ermittlungsgruppe “S-Bahn“ gegründet, die die weiteren vielfältigen Ermittlungen in dieser Sache durchführen wird.
231. Größerer Polizeieinsatz – Bogenhausen
In den Nachmittagsstunden des Mittwoch, 16.02.2022, wurde der polizeiliche Notruf 110 über einen Hausfriedensbruch in einer Wohnung im Bereich der Effnerstraße verständigt. Dort solle sich eine vormalige Mieterin aufhalten und sich beharrlich weigern die Wohnung zu verlassen.
Auf Ansprache der daraufhin eingesetzten Polizeibeamten reagierte die 46-Jährige (deutsche Staatsangehörige) nicht und war auch im weiteren Einsatzverlauf kommunikativ nicht zugänglich. Die Wohnung musste deshalb letztlich von den Einsatzkräften zwangsweise geöffnet und betreten werden. Hierauf reagierte die 46-Jährige, indem sie ein Küchenmesser ergriff und damit auf die eingesetzten Polizeibeamten einwirkte bzw. diese damit bedrohte. In dieser äußerst dynamischen Situation kam es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen die 46-Jährige, die dadurch jedoch nicht verletzt wurde.
Nachdem sich die 46-Jährige weiterhin äußerst aggressiv verhielt und weiterhin die Polizeibeamten bedrohte sowie eine Gefährdung anderer im Gebäude befindlicher Personen nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, wurden zu ihrer Festnahme gegen 17:40 Uhr Spezialkräfte (SEK) eingesetzt. Hierbei stach die 46-Jährige mit dem Küchenmesser nach dem Kopfbereich eines eingesetzten Polizeibeamten. Nur auf Grund der getragenen Schutzausstattung wurde dieser dadurch nicht verletzt.
Die 46-Jährige wurde u.a. wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt und wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Die weiteren Ermittlungen zu diesem Sachverhalt wurden noch vor Ort von der Münchner Kriminalpolizei übernommen und werden aktuell vom Kommissariat 11 fortgeführt.
232. Mehrere Einbrüche in Büro- und Geschäftsräume – Stadtgebiet München
Fall 1:
Am Mittwoch, 16.02.2022, zwischen 02:00 Uhr und 02:45 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere unbekannte Täter durch das gewaltsame Aufhebeln einer Tür Zutritt zu den Geschäftsräumen eines Gebäudes in der Lerchenau. Im Inneren der Räume wurden weitere Türen aufgehebelt und vorhandene Schränke nach Diebesgut durchsucht.
Bei der Suche konnten ein Tresor und eine Geldkassette aufgefunden und das darin befindliche Bargeld in einen niedrigen vierstelligen Betrag entwendet werden. Im Anschluss flüchteten die Tatverantwortlichen auf dem Betretungsweg.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Waldmeisterstraße, Lerchenauer Straße und Robinienstraße (Lerchenau) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Fall 2:
In der Nacht von Dienstag, 15.02.2022, 18:30 Uhr, bis Mittwoch, 16.02.2022, 06:30 Uhr, gelangten bislang ein oder mehrere unbekannte Täter auf nicht bekannte Art und Weise in ein Bürogebäude in der Ludwigsvorstadt und verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten einer sozialen Einrichtung im Obergeschoss. Es wurden mehrere Bürotüren aufgebrochen.
Im weiteren Verlauf wurde eine Geldkassette aufgehebelt und das darin befindliche Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro entwendet. Danach flüchteten die Tatverantwortlichen auf dem Betretungsweg.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Bayerstraße, Paul-Heyse-Straße und Hermann-Lingg-Straße (Ludwigsvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Fall 3:
In der Zeit von Dienstag, 15.02.2022, 18:00 Uhr, bis Mittwoch, 16.02.2022, 06:30 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter mittels eines unbekannten Werkzeugs Zutritt in einen Bürokomplex in Laim.
Im weiteren Verlauf brachen die Täter die Zugangstüren zu mehreren Büros in dem Gebäude auf. In einem Fall konnte Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro entwendet werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verlief die Suche nach Diebesgut in den Räumen anderer Firmen erfolglos. Danach flüchteten die Tatverantwortlichen aus dem Gebäude.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Elsenheimer Straße, Westendstraße, Agnes-Bernauer-Straße und Ludwig-Richter-Straße (Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Ermittlungen in allen Fällen hat das Kommissariat 52 übernommen.
233. Brand eines Wohnhauses – Obergiesing
Am Mittwoch, 16.02.2022, gegen 02:45 Uhr, wurde den Notrufen von Feuerwehr und Polizei mitgeteilt, dass ein einstöckiges Gebäude in Obergiesing in Brand stehen solle. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort wurden angrenzende Gebäude geräumt und deren Anwohner einer Sammelstelle in der St.-Martin zugeführt, da das Feuer auf weitere Gebäude überzuspringen drohte. Die betroffene Wohnung stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Die Anwohnerin hatte die Wohnung zu diesem Zeitpunkt bereits unverletzt verlassen.
Ab ca. 04:30 Uhr konnte der Brand durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden, so dass im weiteren Verlauf die evakuierten Anwohner der umliegenden Gebäude zurück in ihre Wohnungen konnten.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
Im Rahmen der Löscharbeiten wurde die Tegernseer Landstraße im Bereich Tegernseer Platz und Edelweißplatz für den Verkehr gesperrt.
Das Kommissariat 13 übernimmt die weiteren Ermittlungen, insbesondere in Bezug auf die Brandursache.
Original Quelle : Polizei Präsidium Unterfranken
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