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388. Pressekonferenz Polizeiliche Kriminalstatistik 2021 der Münchner Polizei
In München zu leben, heißt sicherer zu leben. Darauf hat Münchens Polizeipräsident Thomas Hampel bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 am Freitag (18.03.2022) in München hingewiesen. „In nahezu allen Bereichen hat sich die Kriminalstatistik in München faktisch positiv entwickelt“, betonte der Polizeipräsident und erklärte zugleich: „Bei einer Einordnung oder Interpretation dieser Daten müssen jedoch eindeutig die pandemische Situation sowie die daraus resultierenden infektionsschutzrelevanten Maßnahmen im vergangenen Jahr berücksichtigt werden.“
Die Kriminalstatistik ist ein wichtiger Effizienzparameter für Polizeiarbeit und in München schon immer sehr gut. Aber noch nie seit 1980 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München weniger Straftaten als im vergangenen Jahr registriert. Mit einem Rückgang von -10,6 % ist die Zahl der Gesamtstraftaten (ohne AufenthG) auf 87.115 Delikte und damit auf einem erneuten Tiefststand gesunken. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Rückgänge bei den Diebstahlsdelikten (-19,2 %), Callcenterbetrug (‑28,4 %) und Körperverletzungsdelikten (-14,8 %) zurückzuführen. Ein Anstieg war hingegen vor allem bei Cybercrime (+5,5 %) und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften (+15,6 %) zu verzeichnen. Beinahe zwei Drittel aller Straftaten wurden aufgeklärt. „Gleichwohl wir weniger Straftaten zu verzeichnen hatten, wurden im Verhältnis mehr Fälle aufgeklärt und Tatverdächtige ermittelt“, informierte der Polizeipräsident hinsichtlich der abermals gesteigerten Aufklärungsquote von 64,4 %.
Mit einem Rückgang von -14,3 % auf 3.496 Fälle ist die registrierte Gewaltkriminalität im Jahr 2021 stark gesunken. „Damit sind nur rund vier Prozent aller registrierten Delikte in München Gewalttaten“, erläuterte der Polizeipräsident und konstatierte: „Gewalt lässt fast immer Narben zurück, denn sie wirkt auf vielen Ebenen.“ Opferschutz und Opferhilfe spielen daher bei der Münchner Polizei schon immer eine äußerst wichtige Rolle, denn die polizeiliche Opferberatung ist Schutz und Hilfe zugleich. Münchens Kommissariat 105, das in diesem Bereich gleichzeitig auch die größte bayerische Dienststelle für Opferschutz und Prävention darstellt, bietet deshalb in vielen Bereichen ein umfangreiches und individuelles Beratungsangebot an.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 46 versuchte und vollendete vorsätzliche Tötungsdelikte in München neu aufgenommen und bis auf einen Fall bereits restlos aufgeklärt. Nach den bisherigen Ermittlungen wurden einige dieser Taten durch einen Krankenpfleger in einer Klinik begangen, viele der anderen Taten erfolgten im (sozialen) Nahraum des Opfers. Hampel ergänzte: „Die erfolgreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind stets auch ein wichtiger Beitrag für das Sicherheitsgefühl der Menschen. Sie tragen aber auch zur Trauerbewältigung der Hinterbliebenen bei, die zuvor meist einen nahestehenden Menschen verloren haben und sich auch Fragen nach den Hintergründen einer Tat stellen.“
Bei den Sexualdelikten war 2021 ebenfalls ein Rückgang (-2,8 %) auf insgesamt 1.657 Fälle zu verzeichnen. „Sexualdelikte stellen einen besonders schweren Eingriff in die körperliche und psychische Integrität eines Menschen dar und können nachhaltig massive soziale, körperliche und psychische Beeinträchtigungen des Opfers nach sich ziehen“, so Hampel. Für die Opfer sexualisierter Gewalt ist es deshalb wichtig, dass die Aufklärungsquote bei Sexualdelikten erneut (auf 82,4 %) leicht gesteigert und so die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können. Vor allem bei besonders schweren Fällen der Vergewaltigung / sexuellen Nötigung bzw. Übergriffen war im vergangenen Jahr mit ‑ 29,0 % ein deutlicher Rückgang auf 230 Delikte zu verzeichnen. Die Verbreitung pornografischer Schriften hingegen stieg 2021 auf insgesamt 445 Fälle an. Der Polizeipräsident erklärte: „Über die Hälfte dieser Delikte sind kinderpornografische Schriften, die überwiegend von gemeinnützigen Organisationen gemeldet oder über soziale Medien bekannt geworden sind. Diese Delikte sind besonders schlimm, denn hinter jedem Bild steht ein Opfer!“ Als unmittelbare Reaktion auf das gestiegene Fallaufkommen in diesem Deliktsbereich wird bei der Münchner Kriminalpolizei ein eigenes Kommissariat 17 zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder sowie Kinder- und Jugendpornografie eingerichtet. Dieses wird ab diesem April die Ermittlungen in diesem Bereich weiter intensivieren, um diese skrupellosen Täter zu überführen. Ziel ist es auch, Opfer möglichst schnell zu identifizieren, um sie aus ihrer Situation befreien zu können. Das Polizeipräsidium München setzt daher einen besonderen Schwerpunkt in die Bearbeitung dieses Deliktsfelds.
„Nach einem Wohnungseinbruch leiden viele Opfer unter erheblichen emotionalen Belastungen bis hin zu massiven körperlichen Beeinträchtigungen“ informierte der Polizeipräsident und ergänzte: „Im vergangenen Jahr wurden 415 Wohnungseinbrüche registriert. Fast jeder dritte Wohnungseinbruch wurde aufgeklärt.“ Insgesamt 114 Tatverdächtige wurden ermittelt oder auf frischer Tat festgenommen. Gerade im Bereich der Einbruchsdelikte ist die Münchner Polizei vor allem auch auf aktive Hinweise der Bevölkerung angewiesen. „Rufen Sie deshalb beim geringsten Verdacht sofort die 110 an“, appellierte Hampel. Um Einbrüche von vornherein zu verhindern, bietet die Münchner Polizei darüber hinaus allen Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose und professionelle Beratung zur sicherheitstechnischen Prävention an. Mehr als die Hälfte (52,8 %) aller Wohnungseinbrüche konnten, auch auf Grund technischer Absicherungen, verhindert werden und verlaufen somit aus Sicht der Kriminellen nicht erfolgreich. Der Polizeipräsident empfahl: „Jeder Einbruch hinterlässt Spuren. Die psychischen Folgen einer Tat sind oftmals weitaus verheerender, als der materielle Schaden. Nutzen Sie deshalb die polizeilichen Beratungsangebote, um Einbrüche bestenfalls komplett zu verhindern.“
Im Phänomenbereich des organisierten Callcenterbetrugs wurden 2021 vorwiegend lebensältere Menschen von den Anrufern telefonisch massiv bedrängt und zur Übergabe von teils erheblichen Vermögenswerten an völlig fremde Personen oder sogar ihrer Lebensgrundlage gebracht. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 4.310 Straftaten und damit -29,5 % weniger Delikte im Phänomenbereich „Falsche Polizeibeamte“ registriert. „Die Seniorinnen und Senioren werden von den Täterbanden teils über Stunden und Tage hinweg hochmanipulativ unter Druck gesetzt und sehen in einer Geldübergabe oft den einzigen Ausweg aus dieser für sie belastenden Situation“, erklärte Hampel und betonte „Wir alle haben gemeinsam die gesellschaftliche Verantwortung unsere lebensälteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen. Die Münchner Polizei wird deshalb die Präventionsarbeit in diesem Bereich noch weiter verstärken. Ich danke an dieser Stelle aber auch unseren Partnern, die uns in der Präventionsarbeit unterstützen, wie die Münchner Polizeivereine und die Banken.“ Dass nur wenige dieser Straftaten aus Tätersicht überhaupt erfolgreich waren, kann auch auf die intensive polizeiliche Präventionsarbeit zurückgeführt werden. In einer gemeinsamen Kampagne gegen Callcenterbetrug wurden im vergangenen Jahr beispielsweise über 100.000 Bäckertüten mit wertvollen Präventionshinweisen versehen und beim täglichen Einkauf in rund 125 Bäckerfilialen im Bereich München verteilt. Aber auch die Ermittlungen der spezialisierten AG Phänomene werden immer effizienter. Dank der akribischen Ermittlungen sowie der guten internationalen Zusammenarbeit werden jährlich viele dieser Bandenmitglieder durch die Münchner Polizei festgenommen.
Im vergangenen Jahr 2021 wurden insgesamt 1.784 Straftaten der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) registriert. Davon 361 Fälle, darunter 51 Gewaltdelikte, waren der politisch motivierten Hasskriminalität zuzuordnen. Diesem Themenfeld werden grundsätzlich alle Straftaten zugeordnet, die mutmaßlich durch gruppenbezogene Vorurteile motiviert sind. Der Polizeipräsident betonte: „Hass ist eine dunkle Seite der Meinungsfreiheit und vergiftet das gesellschaftliche Klima. Die Münchner Polizei wird deshalb weiterhin entschieden gegen jede Form der Hasskriminalität vorgehen!“ und appellierte: „Indem Sie solche Taten bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft anzeigen, schützen Sie auch aktiv andere.“ Im vergangenen Jahr konnten im Bereich der Hasskriminalität fast zwei Drittel aller Straftaten aufgeklärt werden.
Um das Vertrauen der Opfer in eine effektive Strafverfolgung zu stärken, ist die Münchner Polizei deshalb auch eng mit Beratungsstellen vernetzt und bietet zudem selbst speziell geschulte Beauftragte für Kriminalitätsopfer beim Kommissariat 105 als kompetente Ansprechpartner an. Hampel erläuterte: „Unser Ziel ist es, Hasskriminalität schnellstmöglich zu erfassen, Täter zu ermitteln, betroffenen Personen eine unkomplizierte Unterstützung anzubieten und, gemeinsam mit der Justiz, eine effiziente Strafverfolgung zu garantieren.“
Schon seit Anfang 2019 werden dazu bei allen Münchner Polizeidienststellen mehrsprachige Flyer mit entsprechenden „Informationen für Geschädigte von Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus“ sowie entsprechenden Hilfsangeboten der Beratungsstellen angeboten. Gemeinsam mit vielen verschiedenen Kooperationspartnern engagiert sich die Münchner Polizei klar gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit.
Am kommenden Freitag, 25.03.2022, beteiligt sich das Polizeipräsidium München daher an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ und wird ein umfangreiches Programm zur Sensibilisierung hinsichtlich des Themas Rassismus anbieten.
Auch in einer Langzeitanalyse bleibt München (bereits zum 46. Mal in Folge) angesichts der aktuellen Kriminalstatistik 2021 weiterhin der Spitzenreiter unter den vergleichbaren deutschen Großstädten. Die Kriminalitätsbelastung ist daneben in der „Isar-Metropole“ noch weiter gesunken. „Das Risiko in München Opfer einer Straftat zu werden ist damit so gering wie schon lange nicht mehr“, resümierte Hampel, denn die sogenannte Häufigkeitszahl lag im vergangenen Jahr bei nur 4.712 Straftaten (ohne AufenthG) pro 100.000 Einwohnern. Klar ist auch, dass die Münchner Polizei bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in den Bereichen der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung auf die Unterstützung und Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen ist.
Fazit von Polizeipräsident Thomas Hampel: „Vertrauen schafft Sicherheit. Sicherheit ist Lebensqualität!“
389. Radfahrer stürzt nach Erkrankung; eine Person verletzt – Neuhausen
Am Donnerstag, 17.03.2022, gegen 14:30 Uhr, befuhr ein 74-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem E-Bike den Radweg der Wendl-Dietrich-Straße stadteinwärts, als er plötzlich bewusstlos wurde und stürzte.
Durch diesen Sturz wurde der Mann leicht verletzt, musste allerdings aufgrund der Erkrankung und fehlenden Vitalfunktionen durch einen herbeigerufenen Notarzt an der Unfallstelle reanimiert werden. Im Anschluss wurde er in einem Krankenhaus intensivmedizinisch weiterbehandelt. Das E-Bike wurde leicht beschädigt. Aufgrund der Erkrankung besteht akute Lebensgefahr.
Im Bereich der Unfallstelle kam es lediglich zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
390. Organisierter Callcenterbetrug; sogenannter Schockanruf – Planegg
Am Donnerstag, 17.03.2022, wurde eine 70-jährige Dame, gegen 14:00 Uhr, im Ortsteil Martinsried von einem ihr unbekannten Mann angerufen, der behauptete, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem eine Person ums Leben kam.
Um zu verhindern, dass ihr Sohn nun eine Haftstrafe verbüßt, müsste die Dame eine Kaution in Höhe von mehreren zehntausend Euro bezahlen. Als die Rentnerin entgegnete, dass sie maximal mehrere tausend Euro aufbringen könnte, wurde sie angewiesen, diesen Betrag einem Abholer auszuhändigen.
Kurze Zeit später läutete ein unbekannter Mann an der Wohnungstüre der Frau und nahm den vereinbarten Betrag entgegen.
Die AG Phänomene hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Frau konnte den Abholer wie folgt beschreiben:
Männlich, ca. 170 cm, ca. 30 Jahre, schlank, südländischer Typ, kurze Haare, braune Augen, kein Bart; bekleidet mit einer schwarzen Lederjacke und geflickten Jeans, er sprach Hochdeutsch
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Würmtalstraße/Lena-Christ-Straße/Lochhamer Straße in Planegg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, AG Phänomene Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Warnhinweis:
Die Polizei warnt vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. Vergewissern Sie sich Bestenfalls durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen! Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug durch falsche Polizeibeamte:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!
- Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
391. Festnahmen nach Diebstahl aus Pkw – Westend und Thalkirchen
Fall 1:
Am Donnerstag, 17.03.2022, gegen 04:00 Uhr schlug ein zunächst unbekannter Mann an mehreren Pkw in der Bergmannstraße die Seitenscheiben mit einem Nothammer ein und entwendete aus dem Innenbereich der Autos Münzgeld und Schmuck.
Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte den Mann, der mit einer Taschenlampe in die Fahrzeuge hineinleuchtete und verständigte den Notruf. In Tatortnähe konnte der Mann angetroffen und festgenommen werden.
Bei der Durchsuchung seiner Person konnte nicht nur der Nothammer sondern auch diverses Diebesgut aufgefunden werden.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 54-jährigen Münchner, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Da der Mann über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde er nach beendeter Sachbearbeitung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Diebstahls im besonders schweren Fall aus mehreren Fahrzeugen erstattet.
Das Kommissariat 51 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Fall 2:
Am Donnerstag, 17.03.2022, gegen 15:30 Uhr, konnte ein aufmerksamer Zeuge beobachten, wie ein ihm unbekannter Mann einen Lieferanten in der Dreimühlenstraße beobachtete, der zunächst telefonierte und dann seiner Abladetätigkeit nachkam.
Den Arbeitsvorgang des Lieferanten nutzte der Mann und entwendete dessen Mobiltelefon über die unversperrte Beifahrertüre des Kleintransporters. Der Zeuge konnte weiter beobachten, wie der Mann in südliche Richtung davonrannte. Er wählte unmittelbar den Polizeinotruf 110, wodurch der Tatverdächtige im Bereich der Dreimühlenstraße Ecke Lagerhausstraße von der Polizei angetroffen und vorläufig festgenommen werden konnte. Das entwendete Mobiltelefon hielt er zu diesem Zeitpunkt noch in der Hand.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 40-jährigen Rumänen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug erstattet.
Nach Beendigung der Sachbearbeitung wurde der Mann der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Die weiteren Ermittlungen hat auch hier Kommissariat 51 übernommen.
392. Festnahme nach Verstoß gegen Waffengesetz – Haar
Am Donnerstag, 17.03.2022, gegen 21:30 Uhr, wurde der Polizei über den Notruf 110 von mehreren Anwohnern mitgeteilt, dass es im Bereich der Annelies-Kupper-Allee in Haar zur Abgabe von Schüssen kam.
Vor Ort konnten zwei Jugendliche (15 und 18 Jahre mit Wohnsitzen im Landkreis München) festgestellt werden, die den Angaben der Mitteiler gemäß mit einer Schreckschusspistole geschossen hatten.
Die Waffe und die dazugehörige Munition konnten unter Zuhilfenahme eines Diensthundes im Bereich des Wohnanwesens aufgefunden und sichergestellt werden.
Der 18 Jährige führte des Weiteren ein Einhandmesser mit sich.
Die Jugendlichen werden bezüglich des unerlaubten Führens einer Schreckschusspistole, bzw eines Einhandmessers nach dem Waffengesetz angezeigt.
Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
393. Größerer Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung – Altstadt
Am Donnerstag, 17.03.2022, gegen 16:30 Uhr, verständigten mehrere Passanten den Polizeinotruf 110 über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei unbekannten Männern im Bereich der Sonnenstraße. Gemäß dieser Mitteilungen sei im Rahmen dieser Auseinandersetzung auch ein Stichwerkzeug verwendet worden.
Auf Grund dieser Mitteilung wurden unmittelbar mehrere Streifen der Polizei München zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Dort konnte jedoch zunächst kein Tatbeteiligter festgestellt werden. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte im Bereich der Kreuzstraße ein 23-jähriger Tatverdächtiger mit Wohnsitz in München angetroffen und festgenommen werden. Der Tatverdächtige wies Stichverletzungen auf und wurde auf Grund dessen durch den hinzugezogenen Rettungsdienst zur stationären medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
In unmittelbarer Nähe zur Festnahmeörtlichkeit konnte ein Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Inwiefern dieses als Tatmittel in Betracht kommt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Der zweite Tatbeteiligte konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht angetroffen werden.
In Bezug auf den Ablauf der Tathandlung sind weitergehende Ermittlungen durch die Münchner Kriminalpolizei erforderlich.
Der zweite Tatbeteiligte wird von den Zeugen wie folgt beschrieben:
Männlich, etwa 18 Jahre alt, ca. 190 cm, südländische/südeuropäische Erscheinung, schwarze leicht gewellte kurze Haare; bekleidet mit weißer Jogginghose mit gold- bzw. beigefarbenen Streifen (Marke: adidas), weißer Jacke mit Blutanhaftungen am Ärmel, entfernte sich mit einem E-Scooter (grün-schwarz) von der Tatörtlichkeit
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Sonnenstraße, Herzog-Wilhelm-Straße, Sendlinger Straße, Kreuzstraße oder am Sendlinger-Tor-Platz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Original Quelle : Polizei Präsidium Unterfranken
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