Sicherheit wird beim Altstadtfest groß geschrieben
Stadt, Polizei und Rettungsdienste sind vorbereitet
„Wir freuen uns auf ein schönes und unbeschwertes Altstadtfest.“ So fasste Oberbürgermeister Stefan Mikulicz die Vorbereitungen auf das Großereignis am Wochenende zusammen. Auf Einladung der Stadt waren Polizei, Feuerwehr, DRK-Rettungsdienst und Ordnungsamt am Dienstag im Rathaus zusammen gekommen, um das Sicherheitskonzept für das Altstadtfest abzustimmen.
Es sind ganz praktische Fragen, die vor einer Veranstaltung wie dem Altstadtfest mit tausenden von Besuchern zu klären sind: Haben alle Standbetreiber eine Übersicht mit Notfallnummern griffbereit? Sind die Fluchtwege ausgeschildert? Wie ist sichergestellt, dass die Zufahrten für Rettungsfahrzeuge nicht blockiert werden?
Eine Besonderheit in Wertheim ist in diesem Jahr die Baustelle Tauberbrücke. Sie verändert nicht nur die Zufahrtsmöglichkeiten zur Altstadt, sondern hat auch Auswirkungen auf die Besucherströme. Umso wichtiger ist es, so der Appell der Verantwortlichen, dass Park- und Halteverbote strikt eingehalten werden. Hier gibt es „null Toleranz.“ Zusätzlich zu den bereits angekündigten Verkehrshinweisen wird am Wochenende auch in der „Blauen Zone“ in der Rechten Tauberstraße ein absolutes Halteverbot gelten.
Außerdem hat Oberbürgermeister Mikulicz für das Altstadtfest eine Polizeiverordnung erlassen, wie sie ähnlich auch für die Michaelismesse gilt. Darin ist zum Beispiel das Mitführen von alkoholischen Getränken und Gegenständen wie Flaschen oder Dosen untersagt. Polizei und Sicherheitskräfte werden auf dem Altstadtfest präsent sein. Anlassbezogen können sie Rucksäcke und Taschen kontrollieren und unerlaubte Gegenstände beschlagnahmen.
Allen Verantwortlichen von Stadt, Polizei und Rettungsdiensten ist die Besorgnis vieler Menschen nach den jüngsten Gewalttaten bewusst. Volker Mohr, Leiter des Ordnungsamt, brachte es so auf den Punkt: „Wir können nicht alle Eventualitäten abdecken. Aber wir haben größtmögliche Vorsorge getroffen und sind auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet.“
Stadtverwaltung Wertheim