Suche nach Tierquäler in Krefeld-Linn – PETAs Belohnung für Hinweise auf 2.000 Euro


Krefeld / Stuttgart, 14. November 2019 – Suche nach mutmaßlichem Täter dauert an: Um den Tierquäler aus Krefeld-Linn zu überführen, der vergangenen Freitag einen Igel tötete, erhöht jetzt ein Tierfreund aus der Region PETAs ausgesetzte Belohnung um weitere 1.000 Euro auf 2.000 Euro. Einer Polizeimeldung zufolge entdeckte eine Zeugin den verbrannten Igel auf dem Grünstreifen in der Nähe der Rembertstraße (Crönpark), ungefähr unter der dort kreuzenden Autobahn A57. Offenbar hatte ein Unbekannter das Tier auf ein Stück Alufolie gelegt und angezündet. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer 02151-6340 um Hinweise.
 
PETA und Unterstützer setzen hohe Belohnung aus
Um die Tat aufzuklären, setzte PETA bereits eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die den mutmaßlichen Tierquäler überführen. Daraufhin meldete sich ein Tierfreund, der weitere 1.000 Euro für den entscheidenden Hinweis zahlt. Der Unternehmer möchte anonym bleiben. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.
 
„Wir hoffen, dass der Täter durch die hohe Belohnung überführt werden kann, bevor er weitere Tiere quält“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“
 
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/Themen/Tiere_in_der_Natur
 
Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, [email protected]



Quelle : PETA.de

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