Tierversuchslabore als Krankheitsauslöser: Charité tötet 1200 Mäuse – PETA fordert Ausstieg aus Tierversuchen

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Stuttgart / Berlin, 20. Dezember 2021 – Tausendfaches Töten als „Vorsorgemaßnahme“: Ein Tierversuchslabor am Campus Virchow-Klinikum der Berliner Universitätsmedizin Charité soll dekontaminiert werden. Dort wurden wiederholt Coxellien nachgewiesen. Die bakterielle Erkrankung ist für die Nagetiere im Labor ungefährlich, löst beim Menschen aber sogenanntes Q-Fieber mit grippeähnlichen Symptomen aus. In Tierversuchslaboren können Krankheiten von Tieren auf Menschen übertragen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein Forscher von einem mit dem Coronavirus infizierten Tier gebissen und wahrscheinlich dadurch angesteckt wurde. Die von Coxellien betroffenen „Versuchstiere“ sollen nun getötet werden – es handelt sich dabei um etwa 1200 Mäuse.

Anne Meinert, Biologin und Fachreferentin für Tierversuche bei PETA, kommentiert:

„Es ist moralisch nicht vertretbar, wissentlich das Risiko einzugehen, dass sich Erreger wie dieser ausbreiten – einzig und allein, weil man Tausende Tiere in Laboren einsperrt und von vorneherein einkalkuliert, bei einem Krankheitsausbruch Zigtausende Tiere ‚töten zu müssen‘.

Tiere in Labore zu sperren und an ihnen zu experimentieren, ist nicht nur grausam und birgt immer wieder die Gefahr, dass von dort Krankheiten ausbrechen, sondern ist auch schlechte Wissenschaft. Es wird endlich Zeit, dass ein strategischer Ausstiegsplan aus Tierversuchen erarbeitet und auch schnellstmöglich umgesetzt wird. PETA Deutschland hat 2020 mit dem ‚Research Modernisation Deal‘ einen Leitfaden für die Implementierung dieser längst überfälligen Ausstiegsstrategie aus Tierversuchen veröffentlicht. In dem Strategiepapier wird deutlich aufgezeigt, weshalb Tierversuche die moderne Wissenschaft behindern und welche Vorteile tierfreie Methoden, die für den Menschen relevantere Ergebnisse hervorbringen, mit sich bringen. Der Research Modernisation Deal kann der neuen Regierung als Grundlage dienen, um die in ihrem Koalitionsvertrag festgesetzte Strategie zur Reduktion von Tierversuchen zu verwirklichen. Auch auf EU-Ebene gibt es derzeit Handlungsbedarf: PETA und andere Tierschutzorganisationen haben eine Bürgerinitiative in die Wege geleitet, die ebenfalls eine Ausstiegsstrategie zum Ziel hat. Bitte helfen Sie mit Ihrer Signatur mit, die für eine Anhörung durch das EU-Parlament benötigten eine Million Unterschriften zu erreichen!“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Anne Meinert / © PETA Deutschland e.V.

Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.

Weitere Informationen:

Savecrueltyfree.eu

Wissenschaft-statt-Tierversuche.de

Pressekontakt:

Sophie Burke, +49 711 860591-528, [email protected]

Quelle : PETA.de

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