Unbekannter vergeht sich an Schaf in Velden – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus


Velden / Stuttgart, 5. November 2018 – Fahndung nach Tierschänder im Landkreis Landshut: Am Samstagmorgen misshandelte ein unbekannter Täter im niederbayerischen Velden ein Schaf so schwer, dass es getötet werden musste. Der Schafzüchter erwischte den Mann am frühen Morgen hinter dem Tier kniend. Als der Unbekannte den Schäfer bemerkte, floh er und ließ eine Socke und einen Kopfhörer zurück. Eine Tierärztin stellte bei dem Vierbeiner Verletzungen fest, die eindeutig auf sodomitische Handlungen zurückzuführen sind. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise auf den Täter. Dieser wird als dunkelhäutiger, etwa 25 Jahre alter Mann mit schlanker Figur beschrieben. Hinweise nimmt die Polizei Vilsbiburg telefonisch unter 08741-96270 entgegen.
 

PETA setzt Belohnung aus

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung und Verurteilung führen, aus. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese Tierquälerei aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Zoophilie beziehungsweise Sodomie ist auch in der deutschen Gesellschaft ein nicht zu unterschätzendes Problem. Durch den Missbrauch werden den Tieren häufig nicht nur körperliche Schmerzen zugefügt, sondern sie leiden auch psychisch unter derartigen Misshandlungen. In diesem Fall waren die Verletzungen so schwer, dass nur die Tötung des Schafs blieb. Der Täter muss gefasst und für das von ihm verursachte Leid zur Rechenschaft gezogen werden. Weitere Vorfälle in der Region sollten umgehend angezeigt werden, um mögliche Tatzusammenhänge aufzuzeigen.“
 

Sodomie verstößt gegen das Tierschutzgesetz

Seit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können Täter zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden.
 
Fälle von Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierquälerei
PETA.de/Zoophilie-Sodomie-oder-der-sexuelle-Missbrauch-von-Tieren
PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit
PETA.de/Staatsanwalt
 
 
Kontakt:
Katharina Wicke, +49 711 860591-535, KatharinaW@peta.de



Quelle : PETA.de

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