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Zollfahndung Essen hebt Indoor-Plantage mit 1.600 Cannabispflanzen aus und nimmt einen Tatverdächtigen fest
Bei der Durchsuchung einer Scheune auf einem Gehöft in Wesel fanden Beamte des Zollfahndungsamts Essen am 29. August 2018 eine etwa 170 Quadratmeter große, in Parzellen aufgeteilte Cannabisplantage vor. Darin befanden sich 1.100 zum Teil in Blüte stehende Cannabispflanzen sowie 500 Cannabissetzlinge.
Die Pflanzen wurden durch 110 Hochleistungslampen mit dem notwendigen Licht versorgt. Der zum Betrieb genutzte Strom wurde dem Stromnetz illegal entnommen und musste aus Sicherheitsgründen durch Techniker des Stromversorgers zunächst abgeschaltet werden.
Betrieben wurde die Plantage bisherigen Ermittlungen zufolge von einem tatverdächtigen 32- und 35-jährigen niederländischen Paar, das auf dem Gehöft wohnt.
Dort angetroffen wurde jedoch zunächst nur die 32-jährige Niederländerin. Ihrem 35-jährigen Partner gelang hingegen unmittelbar vor der Durchsuchung zunächst die Flucht. Er konnte später durch beteiligte Kräfte des Hauptzollamts Duisburg festgenommen werden, nachdem ihn zuvor die Zollhündin Cleo auf einem nahe gelegenen Firmengelände aufgespürt und gestellt hatte. Dort hatte sich der Tatverdächtige im Sand eingegraben. Er wurde am 30. August 2018 dem Haftrichter beim Amtsgericht Dinslaken vorgeführt, der gegen ihn die Untersuchungshaft anordnete.
Die aufgefundenen Cannabispflanzen wurden sichergestellt und mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) Wesel abtransportiert. Neben dem THW wurden die Essener Zollfahnder durch Kräfte der Polizei Wesel sowie des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen unterstützt.
„Die in der Scheune vorgefundene Aufzuchtanlage war mit hochwertigem Equipment zur Aufzucht von Cannabispflanzen versehen, zudem offenbar sorgfältig geplant und aufgebaut. Das deutet darauf hin, dass die Anlage zum dauerhaften Betrieb, also zur professionellen Aufzucht von Cannabispflanzen ausgelegt war“, so Christian Seipenbusch, Sprecher des Zollfahndungsamts Essen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg.
Eine weibliche Cannabis-(Hanf-)Pflanze liefert im Schnitt etwa 50 Gramm verkaufsfertiges Marihuana. Im vorliegenden Fall hätte die Ernte von 1.600 ausgeblühten Pflanzen demzufolge circa 80 Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von rund 800.000 Euro erbracht.
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Quelle : Zoll.de
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