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Cremetöpfchen nicht beim Zoll angemeldet

Mit 108 Pflegecremetiegeln im Gepäck wollte der Geschäftsführer einer Schweizer Kosmetikfirma am 15. Mai 2019 die deutsche Einfuhrabfertigung am Zollamt Rheinfelden-Autobahn umgehen. Leider hatte der Mann, der mit einem Pkw einreiste, nicht mit den Kontrollbeamten am Grenzübergang gerechnet.

Die Frage der Zöllner nach mitgebrachten Waren verneinte er zunächst. Die Beamten entschlossen sich aber dennoch zu einer Fahrzeugkontrolle. Die dann im Kofferraum in einem Paket aufgefundenen Cremetöpfchen mit einem Einzelverkaufspreis von mehr als 60 Euro wollte er offensichtlich – laut mitgeführter Unterlagen – von einer deutschen Postfiliale aus an den Vertriebspartner in Norddeutschland verschicken und sich so die fälligen 1.315 Euro Einfuhrumsatzsteuer sparen.

Wie das Abfertigungsverfahren im Fall einer gewerblichen Wareneinfuhr nach Deutschland korrekt abzulaufen hat, wusste der Mann: Zollunterlagen einer Einfuhr von Ende April 2019 hatte er ebenfalls bei sich.

Wegen Verdachts eines Verstoßes gegen deutsche und europäische Steuerbestimmungen leiteten die Beamten gegen den Mann ein Strafverfahren ein.

Nach Entrichtung der Einfuhrabgaben und zusätzlich des gleichen Betrags als Strafsicherheit konnte er seine Reise fortsetzen.



Quelle : Zoll.de

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