Zoll online – Pressemitteilungen – Gefälschte Kleidung und Accessoires


Zoll am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt 568 Plagiate und 75 Waren mit unzutreffender Herkunftsangabe

Bei der Kontrolle einer Frachtsendung aus Hongkong mit insgesamt 14 Paketen am 15. März 2019 beschlagnahmten Bedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main 568 mutmaßliche Plagiate von „Versace“, „Chanel“ , „Louis Vuitton“ und 15 weiteren namhaften Herstellern.

75 weitere Waren wurden aufgrund der unzutreffenden Herkunftsangabe sichergestellt. Es handelte sich dabei unter anderem um verschiedene Kleidungsstücke, Taschen, Schlüsselanhänger, Schuhe und Sonnenbrillen. Die 18 betroffenen Originalhersteller haben den Verdacht mittlerweile bestätigt.

„Die Fälschungen kamen aus Hongkong und sollten an eine Firma in Rumänien gehen. Der Wert vergleichbarer Originale beläuft sich auf insgesamt 232.000 Euro. Sie werden vernichtet“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Die Marken- und Produktpiraterie ist ein Hemmschuh für fairen Wettbewerb und neue Arbeitsplätze. Der Zoll hilft mit, im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern für fairen Wettbewerb zu sorgen.

Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main 9.155 Grenzbeschlagnahmeverfahren eröffnet. Die 521.911 Plagiate hatten einen Warenwert von rund 25,7 Millionen Euro. Sie wurden zu 85 Prozent aus China eingeführt. Es gab auch 539 Fälle mit 39.979 gefälschten Tabletten und Ampullen. Weitere Herkunftsländer der Plagiate waren Hongkong, die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur und die USA.

Die Bandbreite reichte von Uhren und Kleidung, Taschen, Sonnenbrillen, Mobiltelefonen über Spielzeug bis hin zu Computerzubehör.



Quelle : Zoll.de

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