Zoll online – Pressemitteilungen – Zoll am Frankfurter Flughafen stellt Drogen in Karaokemaschine fest


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Frankfurt am Main, 6. Juli 2018

Röntgengerät entlarvt Schmuggelversteck

Ende Mai 2018 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main verschiedene Post- und Paketsendungen. Ein Paket sollte laut Warenbeschreibung eine Karaokemaschine mit Bluetooth enthalten. Es wurde daraufhin von den Beamten geöffnet und zum Vorschein kam eine Karaokebox inklusive Zubehör, welche sie einer Röntgenkontrolle unterzogen.

Auf dem Bild waren diverse ungewöhnliche Schatten zu erkennen. Daher öffneten die Beamten das Gerät und stellten darin vier Kunststofftüten mit einer hellbraunen kristallinen Substanz fest. Der Rauschgiftschnelltest zeigte positiv an. Ein außerdem durchgeführtes physikalisches Analyseverfahren mit einem speziellen Gerät erbrachte folgendes Ergebnis: MDMA.

„In diesem Jahr ist dies schon der zweite Fall, in dem eine Karaokemaschine als Schmuggelversteck genutzt wurde. Im ersten Fall wurde eine große Menge Bargeld und im vorliegenden fast drei Kilogramm der Partydroge MDMA darin eingearbeitet“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Zusatzinformation

Der Frankfurter Flughafen ist Drehkreuz für weltweiten Drogenschmuggel. Im Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel arbeiten hier Mensch, Tier und Technik erfolgreich zusammen.

MDMA ist die Abkürzung für 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin. Dies ist weltweit als Partydroge bekannt. Es hat zahlreiche Nebenwirkungen. So kann sich zum Beispiel der Puls stark erhöhen und die Körpertemperatur auf über 40 Grad ansteigen. Dies kann schlimmstenfalls zu Organversagen und somit zum Tod führen.

Im Jahr 2017 wurden bei 13.889 Aufgriffen im Post-, Fracht- und Reiseverkehr insgesamt 7.045 Kilogramm Rauschgift aus dem Verkehr gezogen.



Quelle : Zoll.de

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