Altersgruppe 5-14: Ohne Druck – Kommentar zur Impfung für Kinder

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Quelle: Unsplash / Foto von CDC

 

Heidelberg (ots)

Die Altersgruppe 5-14 hat derzeit die höchste Inzidenz, aber kaum schwere Verläufe. Sie füllt nicht die Intensivstationen. So gesehen ist es verständlich, dass sich die deutsche Stiko noch einmal genau das Verhältnis von Nutzen und Risiken der Kinderimpfung anschauen will. Auf die vierte Welle hat das ohnehin keinen Einfluss mehr. Es muss bei der Impfung ohne Druck um das einzelne Kind gehen. Das heißt auch: Um seine Wünsche, seine Sorgen, seine Ängste. Der individuelle Wunsch, sorgenfrei zur Schule, zum Sport zu gehen, keine Quarantäne zu fürchten oder ältere Angehörige oder solche mit anderen Risikofaktoren nicht zu gefährden, kann ein Grund zur Impfung sein. Für die, die es wollen, wäre es wünschenswert, wenn der Kinderimpfstoff nicht erst kurz vor Weihnachten in die Praxen käme. Wichtiger ist das Prinzip der Solidarität in die andere Richtung: Wer will, dass Kinder endlich einen unbeschwerten, maskenfreien Alltag zurückbekommen – sollte sich impfen lassen.

 

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