Million Mädchen und Jungen betroffen – Kommentar zur Hungersnot in Afghanistan

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Kabul (ots)

Kommentar zur Hungersnot in Afghanistan

Afghanistan steht am Rande einer schrecklichen Hungersnot. Eine Million Mädchen und Jungen, so UN-Schätzungen, könnten den Winter nicht überleben. Afghanistan leidet unter der schlimmsten Dürre seit zwei Jahrzehnten. Fataler für die Afghanen aber ist, dass die USA mit der Machtübernahme der Taliban sämtliche staatliche Rücklagen, die wegen der schwachen afghanischen Währung überwiegend auf US-Konten lagern, quasi über Nacht einfroren.

Der Westen darf in Afghanistan keine stupiden Denkzettel verteilen, darf keine systemischen Kämpfe ausfechten. Er darf es sich nicht einfach machen. Nach zwanzig Jahren bleibt eine besondere Verantwortung für die Afghanen – ob es gefällt oder nicht. Im Moment scheint der Westen aber auf bestem Wege, seinen bislang schlimmsten Fehler am Hindukusch zu begehen.

Original-Content von: Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

 

 

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