Mit mehr als 2,5 Promille in den Graben gefahren – Anzeige und Führerschein Entzug

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Berichte aus dem Neckar-Odenwald-Kreis

Osterburken: Mit geparktem Hänger kollidiert – mehrere tausend Euro Schaden

Möglicherweise von der Sonne wurde der Fahrer eines Kleintransporters geblendet als er am Freitagmittag, kurz vor 14 Uhr, durch die Brückenstraße in Osterburken fuhr. Der 44-Jährige übersah einen am Fahrbahnrand vorschriftsmäßig abgestellten Anhänger und fuhr diesem auf. Der Aufprall war so heftig, dass der Citroen des Mannes nicht mehr fahrbereit war und Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro an dem Kraftfahrzeug entstand. An dem Anhänger entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.

Hardheim: Mit mehr als 2,5 Promille in den Graben gefahren

Mehr als 2,5 Promille zeigte das Alkoholtestgerät einer Polizeistreife des Polizeireviers Buchen am Freitagabend, gegen 17 Uhr, in Rüdental an. Dort war ein 57-Jähriger am Ortsausgang in Richtung Hardheim vermutlich bei einem Wendeversuch in den Straßengraben gefahren. Zeugen halfen dem Mann, verständigten dann aber die Polizei, da sie Alkoholgeruch bei dem Fahrer feststellten. Auch die Beamten rochen die Alkoholfahne. Aufgrund des Testergebnisses musste der Mann seinen VW Golf stehen lassen und die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten. Der Mann sieht nun einer Anzeige und dem Entzug seines Führerscheines entgegen.

Fahrenbach: Hoher Sachschaden nach Wildunfall

Mit hohem Schaden aber ohne Verletzte endete ein Wildunfall am Sonntagabend auf der Landstraße zwischen Fahrenbach und Robern. Ein 56-Jähriger war mit seinem Mercedes-Geländewagen in Richtung Robern unterwegs und konnte den Zusammentsoß mit dem Reh, das von rechts auf die Fahrbahn sprang, nicht verhindern. Das Tier verendete. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro.

Mosbach/Billigheim/Schefflenz: Telefonbetrüger aktiv

Telefonanschlussinhaber im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn erhielten am Freitag Anrufe von Telefonbetrügern, die sich entweder als Polizeibeamte oder aber auch als nahe Verwandte, die sich in finanziellen Notlagen befinden, ausgaben. Auch im Zusständigkeitsbereich des Polizeireviers Mosbach wurden am 18.12.2020 mindestens drei derartige Anrufe bekannt. In allen Fällen meldete sich bei den meist älteren Anschlussinhabern eine angebliche Enkelin, die für den spontanen Kauf einer Immobilie dringend Geld benötigen würden. Während ein Mann und eine Frau schnell misstrauisch wurden und nach Kontrollanrufen bei den echten Enkelkindern nicht weiter mit den Betrügern sprachen, war in einem Fall bereits eine Geldübergabe vereinbart. In diesem Fall wurde aber ein Angehöriger misstrauisch und rief die Polizei, so dass es zu keinem Schaden kam. Das Polizeipräsidium Heilbronn nimmt die aktuellen Fälle erneut zum Anlass um vor Betrügereien am Telefon zu warnen. Leider kommt es nämlich immer wieder zu dem sogenannten „Enkel-Trick“, bei dem sich Betrüger als vermeintliche Verwandte das Vertrauen älterer Personen erschleichen und diese um Geld bitten. Die Lage wird meist äußerst dringlich dargestellt und die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Die Polizei rät bei Anrufen zu Misstrauen, bei denen sich die Person nicht selbst mit Namen vorstellt, sie finanzielle Verhältnisse erfragt oder Geld fordert. Überweisen oder übergeben Sie in diesem Zusammenhang niemals Geld an unbekannte Personen. Sollte Ihnen ein Anruf verdächtig erscheinen, verständigen Sie umgehend die Polizei über 110.

 

Original-Content von: Polizeipräsidium Heilbronn, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

 

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