Nathanael Liminski (CDU) für mehr Lärmschutz am Flughafen Köln/Bonn – Nähe zum „Opus Dei“ zurückgewiesen

white and blue passenger plane on airport during daytime
Symbolbild, Quelle: Unsplash / Foto von Rafael Drück

 

Köln (ots)

Der Chef der NRW-Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), will sich im Fall seiner Wahl in den Düsseldorfer Landtag für mehr Lärmschutz am Flughafen Köln/Bonn einsetzen. Liminski sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe), beim Flughafen Köln/Bonn stünden „wichtige Entscheidungen“ an. „Ich will dafür sorgen, dass wir ihn als Wirtschaftsmotor behalten, aber die Anwohner in den Einflugschneisen besser vor dem Lärm geschützt werden.“ Liminski wies zudem Behauptungen zurück, er stehe in Verbindung mit der katholischen Organisation „Opus Dei“, die wegen ihrer konservativen Positionen und geheimbündlerischer Tendenzen umstritten ist. „Ich bin weder Mitglied dieser Gruppierung noch pflege ich irgendeine Nähe“, betonte der Vertraute des früheren Ministerpräsidenten Armin Laschet. Sein christlicher Glaube sei „Quelle für meinen ernsthaften Respekt gegenüber anderen Menschen und ihren Meinungen“, erklärte Liminski. Auch erinnere ihn sein Glaube „immer wieder daran, meinen Anteil zu leisten dafür, diese Welt ein kleines Stück besser zu machen. Die Bibel gibt aber keine Anleitung für konkrete politische Entscheidungen.“

Liminski bewirbt sich in Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) um ein Landtagsmandat. Am Mittwoch entscheidet dort eine Mitgliederversammlung der CDU darüber, ob der 36-Jährige für die Landtagswahl 2022 nominiert wird.

 

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