
Rekuplast plant Erweiterung in Reicholzheim
OB besucht Spezialist für Kunststoffspritztechnik
Die Rekuplast GmbH zählt zu den mittelständischen Betrieben in Wertheim, die sich mit Innovation und Leistung stetig weiterentwickeln. Jetzt steht eine Expansion an. Oberbürgermeister Stefan Mikulicz und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim besuchten das Unternehmen in Reicholzheim und ließen sich von Geschäftsführer Alexander Schraag über die Produktionsabläufe und die Erweiterungsplanungen informieren.
Die Firma wurde 1968 am Standort Reicholzheim gegründet und hat sich zu einem Spezialisten im Bereich der Kunststoffspritztechnik und des Formenbaus mit dem Schwerpunkt in den Branchen Automotive und Medizintechnik entwickelt. Namhafte nationale und internationale Unternehmen gehören zu den Kunden. Umsatz und Beschäftigungszahlen sind stetig gestiegen, aktuell arbeiten 48 Menschen bei rekuplast.
„Wir platzen an unserem Standort aus allen Nähten“, erläuterte Geschäftsführer Schraag. Davon machten sich OB Mikulicz und Jürgen Strahlheim während eines Rundgangs ein eigenes Bild. Das Unternehmen plant mit Hochdruck den Neubau eines Produktions- und Betriebsgebäudes im benachbarten Gewerbegebiet „Winterleite“. Dort hat rekuplast bereits einen Logistikstandort, und dort gibt es ausreichend Flächen. Geschäftsführer Alexander Schraag: „Unsere Expansionsplanung sieht die komplette Verlagerung des Unternehmens vom bisherigen Firmenstandort Alte Heerstraße auf das Areal Zum Schlag vor.“ Unmittelbar im Anschluss an das bestehende Lagergebäude sollen eine Produktionshalle mit einer Grundfläche von rund 3.000 Quadratmeter und ein zweigeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude mit einer Grundfläche von rund 350 Quadratmeter entstehen. Dieser Schritt ist laut Geschäftsführer zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, zur Erhöhung des Umsatzes und somit zur Zukunftssicherung des Unternehmens unausweichlich. Das Investitionsvorhaben hat ein Volumen von rund 4 Mio. Euro und wird voraussichtlich 15 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Oberbürgermeister Mikulicz war beeindruckt von der ehrgeizigen Weiterentwicklungsplanung und sicherte dem Unternehmen weiterhin die volle Unterstützung der Verwaltung zu. Bereits seit Ende 2014 stehen Geschäftsführung und Verwaltung in engem Kontakt. Dabei ging es vor allem um bau- und denkmalschutzrechtliche Themen, die das bisherige Firmenareal und den Neubau betreffen. Außerdem wurde die Möglichkeit einer finanziellen Förderung des Investitionsvorhabens ausgelotet und auch beantragt.
Die komplette Verlagerung des Firmenstandortes ist bis zum Sommer 2017 vorgesehen. Geschäftsführer Schraag kündigte an, in Kürze den Bauantrag für den Neubau einzureichen. Oberbürgermeister Mikulicz sicherte zu: „Die Verwaltung wird ihren Beitrag zur Realisierung des Projektes passgenau leisten.“
Stadtverwaltung Wertheim