POL-HN: PRESSEMITTEILUNG vom 04.12.2017 mit Berichten aus dem Main-Tauber-Kreis sowie dem Hohenlohekreis


Heilbronn (ots) – Main-Tauber-Kreis

Creglingen: Flurschaden angerichtet – Zeugen gesucht Auf etwa 100 Euro wird der Schaden geschätzt, den ein Unbekannter auf einem Acker bei Creglingen anrichtete. Zwischen vergangenem Mittwoch und Samstag fuhr der Unbekannte mit einem PKW auf einem Feld im Gewann „Creglinger Äcker“ und richtete dadurch Sachschaden an. Hinweise auf den Verursacher werden unter Telefon 07931 5499-0, bei der Polizei Bad Mergentheim, erbeten.

Weikersheim: Tür eingetreten Wegen Sachbeschädigung ermittelt die Bad Mergentheimer Polizei nach einem Vorfall in Weikersheim. In einem Jugendhaus in Neubronn befanden sich zirka 25 Personen auf einer Privatfeier. Gegen 3 Uhr wurde der Ausschank eingestellt, darüber war ein 20-jähriger Gast offenbar so erbost, dass er beim Verlassen des Gebäudes mit dem Fuß gegen die Tür trat und diese dadurch aus der Verankerung gerissen wurde. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Freudenberg: Sommerreifen aufgezogen – 10.000 Euro Schaden Wahrscheinlich wegen der falschen Bereifung verlor ein Autofahrer auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über seinen PKW und verursachte dadurch Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Ein 54-Jähriger befuhr mit einem VW Amarok am Sonntagnachmittag die Kreisstraße 2879 von Boxtal in Richtung Wessental. Auf schneeglatter Fahrbahn geriet er mit seinem PKW in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr das Ortsschild und fuhr anschließend eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinab. Dabei wurde der PKW erheblich beschädigt. Der 54-jährige Fahrer blieb unverletzt. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, waren am PKW noch Sommerreifen aufgezogen. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld rechnen.

Wertheim: Geldbörse entwendet – Zeugin gesucht Nach einem Diebstahl eines Portemonnaies im April dieses Jahres sucht die Polizei eine Zeugin. Wie sich zwischenzeitlich bei den Ermittlungen zum Diebstahl, der sich am 5. April dieses Jahres, gegen 15.30 Uhr, in einem Supermarkt in der ….Straße ereignet hat, herausstellte, hatte eine Zeugin die Tat wahrscheinlich beobachtet. Die Frau soll 70 bis 75 jahre alt sein und könnte Hinweise auf die Täter geben. Hierbei soll es sich um ein junges Paar handeln, das im Verdacht steht, das Portemonnaie von einem Stehtisch zwischen einer Metzgerei- und einer Bäckereifiliale entwendet zu haben. Sollte sich die Zeugin an einen solchen Vorfall erinnen, sollte sie sich bei der Polizei Wertheim, Telefon 09342 9189-0, melden.

Hohenlohekreis

Künzelsau/Kupferzell/Schöntal: Blechschäden auf schneebedeckten Fahrbahnen Zahlreiche Blechschäden in Höhe von mindestens 16.000 Euro waren die Folge des einsetzenden Schneefalls. Am Sonntag verlor eine 21-Jährige die Kontrolle über ihren Opel Corsa, als sie gegen 18 Uhr auf der Hermersberger Straße in Künzelsau unterwegs war. Ihr Wagen kam auf der schneebedeckten Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen den Mast einer Straßenleuchte. Ähnlich erging es einer 18-jährigen Autofahrerin, die gegen 17.40 Uhr auf der B19 in Richtung Gaisbach fuhr. Auf Höhe des „Scherers Rank“ geriet sie mit ihrem Ford Fiesta nach links auf die Gegenfahrbahn und schlitterte in die Schutzplanke. Glücklicherweise kamen zu dieser Zeit keine Fahrzeuge entgegen. Am PKw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Bei Kupferzell war gegen 19.45 Uhr eine 49-Jährige in einem Mercedes aus Richtung Schwäbisch Hall unterwegs. Kurz nach der Kupfersenke brach das Heck ihres PKW auf der schneeglatten Fahrbahn aus. Die Fahrerin konnte ihren PKW nicht mehr unter Kontrolle halten und schlitterte ebenfalls über die Gegenfahrbahn und überfuhr dort mehrere Leitpfosten, ehe der Wagen auf einem parallel verlaufenden Feldweg zum Stehen kam. Am frühen Montag, gegen 4.45 Uhr, kam es zu einem Unfall mit einem Streufahrzeug. Ein 52-Jähriger fuhr mit seinem Traktor, an dem ein Salzstreuer angebracht war, aus der Einfahrt einer Tankstelle in die Robert-Bosch-Straße ein. Dabei hatte er offenbar den aus Richtung Waldenburger Straße heranfahrenden Daimler-Benz eines 43-Jährigen übersehen. Dieser versuchte noch einen Unfall zu vermeiden, was ihm aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn nicht gelang. Auch bei diesem Unfall blieben die Beteiligten unverletzt.

Als völlig verantwortungslos könnte man das Verhalten eines Autofahrers bezeichnen, der am Sonntagabend betrunken und mit abgefahrenen Sommerreifen auf schneeglatter Fahrbahn einen Unfall verursachte und danach das Weite suchte. Bisherigen Erkenntnissen zufolge, befuhr ein 43-Jähriger kurz vor 20 Uhr mit einem VW Passat die Weinbergstraße in Schöntal. Auf der schneeglatten Fahrbahn verlor der alkoholisierte Fahrer die Kontrolle über den PKW und schlitterte gegen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Ford. Anschließend fuhr der Mann weiter, anstatt den Vorfall zu melden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Nachdem eine Streife des Künzelsauer Polizeireviers gerade mit der Unfallaufnahme begonnen hatte, fuhr der mutmaßliche Verursacher erneut die Strecke in Richtung Oberkessach. Die Streife nahm sofort die Verfolgung auf. Der 43-Jährige war jedoch nicht weit gekommen. Auf der schneeglatten Fahrbahn blieb der PKW an einer Steigung hängen. Wie sich herausstellte waren Sommerreifen auf dem VW montiert. Diese wiesen darüber hinaus keine ausreichende Profiltiefe auf. Bei der Überprüfung des Autofahrers stieg den Beamten zudem eine ordentliche „Fahne“ in die Nase. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Mit im Fahrzeug befand sich die Lebensgefährtin des 43-Jährigen mit ihren beiden Kleinkindern. Der mutmaßliche Unfallverursacher musste die Beamten daraufhin begleiten und eine Blutprobe sowie seinen Führerschein abgeben. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Schöntal/Öhringen: Betrunken am Steuer Von der Fahrbahn geriet der PKW eines offenbar betrunkenen Autofahrers in der Nacht auf Sonntag bei Schöntal. Mit einem Peugeot befuhr ein 48-Jähriger die Kreisstraße 2324 von Ravenstein-Erlenbach in Richtung Schöntal-Aschhausen. Ausgangs einer langgezogenen Rechtskurve geriet der unter Alkoholeinwirkung stehende Mann mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn und fuhr im Anschluss eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinab. Der PKW kam kurz vor dem Ortseingang Erlenbach zum Stehen und fuhr sich dort fest. Fremdschaden entstand nicht. Der Schaden am PKW blieb gering. Eine Zeugin kam hinzu und fand den Fahrer im Fahrzeug sitzend vor. Auch beim Eintreffen einer Streife saß der 48-Jährige in seinem PKW, an dem noch der Motor lief. Da der Fahrer deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem musste er seinen Führerschein bei der Polizei abgeben.

Keinen Führerschein mehr aber dafür Strafanzeigen hat ein Autofahrer, der am späten Sonntag in Öhringen von der Polizei kontrolliert wurde. Weil er mit seinem hochmotorisierten Mercedes AMG deutlich zu schnell auf winterglatter Fahrbahn unterwegs war und zudem auch noch an der Einmündung von der Ebertstsraße in die Schillerstraße ein Vorschriftszeichen missachtet hatte, wurde der Fahrer gestoppt und überpüft. Hierbei bemerkten die Polizisten, dass der Fahrer offenbar Alkohol getrunken hatte. Ein darauffolgender Test ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille. Deshalb war für den jungen Mann an Ort und Stelle Fahrtende. Der 20-Jährige verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen völlig uneinsichtig, aggressiv und versuchte die Beamten zu provozieren. Zudem beleidigte er sie mehrfach. Dennoch musste er die Polizeibeamten begleiten, um eine Blutprobe abzugeben. Den Führerschein des jungen Mannes behielten die Ordnungshüter ebenfalls ein. Neben einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sieht der 20-Jährige auch einer Anzeige wegen Beleidigung entgegen.

Bretzfeld/Künzelsau: Telefonbetrüger erneut aktiv – Falsche Polizeibeamte derzeit „Trend“ Gerade in der Vorweihnachtszeit scheinen Telefonbetrüger wieder verstärkt damit beschäftigt zu sein, irgendwie an das Ersparte der Bevölkerung zu gelangen. Am vergangenen Wochenende hatten sich Betrüger erneut als Polizeibeamte ausgegeben und bei zahlreichen Bewohnern des Hohenlohekreises versucht, persönliche Dinge zu entlocken. So erhielten eine Frau in Künzelsau-Gaisbach sowie mehrere Anwohner aus Teilorten der Gemeinde Bretzfeld Anrufe einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Um den Eindruck zu verstärken, von der echten Polizei zu sein, machte sich die Betrügerin das sogenannte Call ID Spoofing zu nutze. Hier ist es möglich, eine beliebige Nummer auf Rufnummernerkennung anzeigen zu lassen. So auch wie in diesem Fall die Notrufnummer 110. Wie schon desöfteren schilderte die falsche Polizistin, dass Einbrecher festgenommen wurden und hierbei ein Zettel mit der Telefonnummer des Angerufenen gefunden wurde. Da ein Einbruch bei den Angerufenen wahrscheinlich sei, sollten diese ihre Wertgegenstände in Sicherheit bringen. Auf diese Masche versuchte die Betrügerin in Informationen der finanziellen Verhältnisse sowie die Aufbewahrung von Schmuck und anderen Wertgegenstände zu gelangen. Dieses Mal ging die Betrügerin jedoch leer aus. Die Angerufenen beendeten das jeweilige Gespräch und informierten die richtige Polizei.

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