Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 19.01.2017

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Brand eines Holzanbaus greift auf Wohnhaus über – Gebäude erheblich beschädigt

BAD NEUSTADT A.D.SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Der Brand im Anbau eines Wohnhauses im Bad Neustädter Ortsteil Brendlorenzen verursachte am Donnerstagabend wohl erheblichen Sachschaden. Personen wurden nicht geschädigt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

 

Am Donnerstagabend gegen 17:50 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen brennenden Wohnhausanbau in der Hauptstraße von Brendlorenzen. Ein Nachbar teilte den Brand mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei fanden diese einen Holzanbau am hinteren Ende des Wohnanwesens im Vollbrand vor. Die Flammen schlugen bereits an der Giebelseite des Hauses nach oben und hatten auch schon den Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen. In dem brennenden Holzanbau war ein Kraftfahrzeug abgestellt.

Den insgesamt 143 eingesetzten Einsatzkräften der Feuerwehren aus Brendlorenzen, Bad Neustadt, Herschfeld, Mühlbach, Salz, Oberwaldbehrungen Unterwaldbehrungen, Leutershausen und Münnerstadt gelang es schnell den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Keiner der neun Bewohner des Anwesens wurde bei dem Brand verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens durch Feuer und Löschwasser an dem alten Gebäude lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Nach Messerattacke in der Fußgängerzone – Polizei sucht weiter nach Zeugen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg

WÜRZBURG. Nach der Auseinandersetzung am Samstagnachmittag zwischen mehreren Personen am Schmalzmarkt in Würzburg, bei dem ein 25-Jähriger durch einen Messerstich schwer verletzt wurde dauern die Ermittlungen weiter an. Noch am Samstagnachmittag waren drei Tatverdächtige festgenommen worden, von denen sich einer nach wie vor in Untersuchungshaft befindet. Nun bittet die Kriminalpolizei Würzburg nochmals dringend um Zeugenhinweise zur Tat.

Wie berichtet, waren am vergangenen Samstag gegen 16:00 Uhr zwei Personengruppen am Schmalzmarkt in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersatzung hatte ein 20-Jähriger ein Messer gezogen und damit auf den Oberkörper eines 25-jährigen Kontrahenten eingestochen.

Die Kriminalpolizei Würzburg, die die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg führt, bittet nun erneut Zeugen der Tat sich zu melden. Besonders wichtig könnten die Aussagen eines ca. 40- bis 50-jährigen Mannes sein, der sich in Begleitung einer Frau am Tatort befunden und versucht haben soll, den Streit zu schlichten.

Dieser Mann und auch weitere Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Brand in Gaststätte – Kranenkai vorübergehend gesperrt

WÜRZBURG. Ein Brand in einer Gaststätte am Kranenkai verursachte am späten Mittwochabend einen Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Ein Nachbar hatte das Feuer gemeldet. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Würzburg.

 

Ein Nachbar rief kurz nach 23:00 Uhr am Mittwochabend in der Gaststätte am Würzburger Kranenkai an und teilte ein Feuer im oberen Stockwerk des Gebäudes mit. Der Mitarbeiter des Gastronomiebetriebs stellte darauf in einem Umkleideraum den sich ausbreitenden Brand fest. Unverzüglich verständigte er die Feuerwehr und unternahm einen Löschversuch mit einem Feuerlöscher.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg konnte das Feuer, das wohl im Bereich des Umkleideraumes ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle bringen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt auch bereits Teile des Dachstuhls in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass sich der entstandene Sachschaden nach derzeitigem Stand auf mehrere zehntausend Euro belaufen dürfte. Während der Löscharbeiten musste der Kranenkai für ca. 45 Minuten komplett gesperrt werden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Exhibitionist onaniert vor 19-Jähriger – Tatverdächtiger festgenommen – Polizei sucht weitere Zeugen

WÜRZBURG. Am Donnerstagmorgen hat ein 30-Jähriger an einer Bushaltestelle in der Brettreichstraße vor den Augen einer 19-jährigen Würzburgerin onaniert. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen, sucht aber weitere Zeugen.

Gegen 05:45 Uhr trat der Beschuldigte der Geschädigten an der Bushaltestellte gegenüber und begann unvermittelt, mit stetigen Blickkontakt zur 19-Jährigen, an seinem Glied zu manipulieren. Der Exhibitionist, der zunächst die Flucht ergreifen konnte, wurde jedoch kurz darauf im Rahmen einer groß angelegten Fahndung von Einsatzkräften der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vorläufig festgenommen.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen werden nun weitere Zeugen der o. g. Tat oder auch weitere Geschädigte gesucht, die sich unter Tel. 0931/457-2230 melden können. Den Tatverdächtigen, der aus Würzburg kommt, erwartet eine Strafanzeige wegen Exhibitionistischer Handlungen.

 

Einbrecher machen keine Beute

KITZINGEN. Am Donnerstagvormittag sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus im Ortsteil Hoheim eingestiegen. Dem Sachstand nach machten die Täter keine Beute. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

 

Zwischen 09.00 Uhr und etwa 10.30 Uhr war die Bewohnerin nicht zu Hause. Möglicherweise gezielt nutzten dies die Täter aus und verschafften sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Anwesen am Kirchberg. Darin durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, nahmen dem Sachstand nach allerdings nichts mit. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro.

Die Polizei leitete unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eine Großfahndung nach den Tätern ein. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Fahndung verlief letztlich ergebnislos. Umso mehr sind die Ermittler jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

 

Wem am Donnerstagvormittag verdächtige/fremde Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Kirchbergs aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/1410 zu melden.

 

Hausfassade und Pkw beschädigt – Polizei bittet um Hinweise

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Mittwoch hat ein bis dato Unbekannter die Hausfassade und die Abdeckplane eines Pkw mit einer brennbaren Flüssigkeit beschädigt. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen.

 

Gegen 23.45 Uhr bemerkte der Bewohner des Anwesens in der Schweinfurter Straße, dass gegen seine Hauswand und in seinen Hof zwei Glasflaschen mit brennbarer Flüssigkeit geworfen worden waren. An der Hausfassade und der Abdeckplane eines im Hof geparkten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von rund 2000 Euro.

 

Die Ermittlungen in dem Fall übernahm noch in der Nacht die Kripo Würzburg. Die Beamten bitten um Hinweise von Zeugen, denen in der Nacht Verdächtiges aufgefallen ist, das im Zusammenhang mit der Brandlegung stehen könnte. Anrufe bitte unter Tel. 0931/457-1732.

 

Einbrüche im Stadtgebiet – Polizei bittet um Zeugenhinweise

WÜRZBURG. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein Unbekannter in ein Cafè in der Innenstadt sowie in einen Bürokomplex eingebrochen. Der Täter entwendete jeweils Bargeld und konnte unerkannt flüchten. Die Kriminalpolizei Würzburg führt die Ermittlungen.

 

Zwischen Dienstag, 16:00 Uhr, und Mittwoch, 07:00 Uhr, ist ein Unbekannter in einen Bürokomplex in der Mainaustraße eingestiegen. Er verschaffte sich über ein Fenster Zutritt zum Gebäude und durchwühlte mehrere Räumlichkeiten. Der Täter konnte mehrere hundert Euro Bargeld, ein Smartphone sowie Computerzubehör entwenden und flüchtete anschließend unerkannt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro.

Im Zeitraum von 00:45 Uhr bis 07:30 Uhr ist ein Unbekannter am Mittwoch in ein Cafe am Kardinal-Faulhaber-Platz eingebrochen. Der Täter entwendete mehrere tausend Euro Bargeld und flüchtete anschließend.

 

In beiden Fällen werden die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken