Polizei-Berichte Main-Tauber-Kreis 24.08.2016

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JuergenGER / Pixabay Archivbild Polizeihubschrauber im Einsatz

Bad Mergentheim: Polizei jagt Ponys

Eine Verfolgungsjagd der anderen Art hatten am Dienstag zwei Polizisten des Bad Mergentheimer Polizeireviers zu meistern. Als sie sich gegen 17.40 Uhr auf Streife im Oberen Graben befanden, rannten plötzlich zwei Ponys von der Igersheimer Straße kommend in Richtung Mittlerer Graben vorbei. Die Ordnungshüter nahmen sofort die Verfolgung auf, welche sich vom Oberen Graben über die Kreuzung zum Mittleren Graben, zur Propteistraße, bis hin zur Boxberger Straße erstreckte. Dort versuchten die Ponys einen alten Verbrechertrick – sie trennten sich. Doch auch das nützte nichts. Nur kurze Zeit später konnten beide Ponys eingeholt und bis zum Eintreffen des Eigentümers festgehalten werden.

Tauberbischofsheim: Opferstock aufgebrochen

Einen Opferstock aufgebrochen und daraus einen geringen Geldbetrag entwendet haben am Dienstag, zwischen 9 und 16 Uhr, Unbekannte in einer Kirche in der Tauberbischofsheimer Wolfgangstraße. Der Sachschaden am Opferstock wird auf zirka 50 Euro geschätzt. Hinweise auf den oder die Täter gehen an das Polizeirevier Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341 810.

Boxberg: 6.000 Euro Sachschaden bei Auffahrunfall

Glimpflich ausgegangen ist am Montag ein Auffahrunfall auf der Kurpfalzstraße in Boxberg. Gegen 14.55 Uhr musste eine 23-Jährige mit ihrem Hyundai an einem Fußgängerüberweg anhalten. Dies bemerkte die dahinter fahrende 20 Jahre alte Frau zu spät und fuhr mit ihrem Opel auf das Heck des Hyundai. Hierdurch entstand an den Fahrzeugen ein Schaden von zirka 6.000 Euro.

Wertheim: Unfallverursacher flüchtet – Zeugen gesucht

Ein Unbekannter hat mit seinem Fahrzeug am Dienstag, gegen 15.45 Uhr, auf der Teilbachstraße (K2879) von Wertheim-Sachsenhausen kommend in Richtung Vockenrot einen Verkehrsunfall verursacht, fuhr anschließend jedoch einfach weiter. Der zirka 35 bis 40 Jahre alte Mann mit kurzen dunklen Haaren kam – vermutlich infolge überhöhter Geschwindigkeit – in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Streifvorgang mit einem entgegenkommenden Smart Cabrio eines 41-Jährigen kam. Hierdurch wurde am Smart die Fahrerseite sowie der Außenspiegel beschädigt – der Schaden beläuft sich auf zirka 1.500 Euro. Durch umherfliegende Splitter erlitt der Smart-Fahrer leichte Verletzungen. Beim Verursacherfahrzeug könnte es sich um einen VW Sharan oder VW Touran älteren Baujahres, vermutlich in der Farbe ozeanblau, handeln. Am Fahrzeug war ein TBB-Kennzeichen angebracht. Zeugen des Unfalls oder Personen, die sonstige Hinweise auf den Verursacher oder das Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wertheim unter der Telefonnummer 09342 91890 zu melden.

Külsheim: Pkw überschlägt sich – Fahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat am Mittwochmorgen ein 19-Jähriger bei einem Unfall auf der L 508 im Bereich Steinbach erlitten. Gegen 6.50 Uhr fuhr der Mann mit seinem Seat von Hundheim in Richtung Hardheim. Kurz nach dem Ortsbeginn Steinbach kam er in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Straße ab, prallte dort gegen eine Laterne und eine Mauer. Der Pkw überschlug sich daraufhin und kam auf dem Dach zum Liegen. Der 19 Jahre alte Fahrer wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er voraussichtlich mehrere Tage bleiben muss. Am Pkw entstand ein Sachschaden von zirka 10.000 Euro. Da durch den Unfall Betriebsmittel aus dem Pkw gelaufen waren, wurde ein Spezialfirma zur Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Bis zum Ende der Unfallaufnahme / Reinigung der Fahrbahn musste diese halbseitig gesperrt werden.

Langenbrettach / Boxberg / Ahorn: Jagdwilderer trieben ihr Unwesen

Drei Fälle von Jagdwilderei wurden bei der Polizei seit dem vorletzten Wochenende im Landkreis Heilbronn sowie im Main-Tauber-Kreis angezeigt. Beim ersten Fall wurde am Montag, 15. August offensichtlich ein Reh geschossen und mit einem Fahrzeug abtransportiert. Ein Jäger entdeckte Schleif- und Blutspuren in einem Maisfeld in Langenbrettach-Langenbeutingen, im Gewann „Zickenbusch“. Vom Tier selbst fehlte jede Spur. Nur wenige Tage später, in der Nacht von Freitag, 19. auf 20. August, fanden Jäger ein offenbar angeschossenes aber noch lebendes Tier im Gewann „Galgenäcker“ in Boxberg-Kupprichshausen und erlösten es. Ebenso fand ein Jäger ein weiteres, verletztes aber noch nicht verendetets Reh am darauffolgenden Tag in der Nähe von Ahorn, im Bereich der Kreisstraße 2835. Mindestens eines der Wildtiere war trächtig. Ein Tatzusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden, da die Tatorte in Gemeinden nahe der A81 liegen. Die Experten des Arbeitsbereichs Umwelt und Gewerbe haben die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter Telefon 07131 104-5060 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Auch sollten der jeweiligen Polizei verdächtige Wahrnehmungen gemeldet werden.

 

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