Nach Brand einer Stallung – Kripo geht von Brandstiftung aus – Zeugen gesucht
RÜDENAU, LKR. MILTENBERG. Nachdem es am Dienstagabend zu einem Feuer in einem Viehunterstand gekommen war, haben Brandfahnder der Aschaffenburger Kripo am Mittwoch ihre Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Als Ursache kommt demnach Brandstiftung in Frage. Die Beamten bitten diesbezüglich um Hinweise von Zeugen.
Wie bereits berichtet, war das Feuer gegen 21.00 Uhr von einem Zeugen entdeckt worden und bereits kurze Zeit später unter Kontrolle. Der Unterstand, der als Futterplatz für Weidetiere und als Holzlager diente, brannte völlig aus. Verletzt wurde niemand. Auch Tiere befanden sich noch nicht vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Im Laufe des Mittwochs haben Brandermittler der Kripo Aschaffenburg vor Ort ihre Ermittlungen aufgenommen. Nach ihren Erkenntnissen dürfte als Ursache für das Feuer Brandstiftung in Frage kommen. Diesbezüglich bitten die Beamten jetzt um Hinweise von Zeugen.
In der Nähe des Brandortes verläuft ein von Spaziergängern, Wanderern, Sportlern und Hundebesitzern beliebter Waldweg. Wer in der Zeit vom späten Dienstagnachmittag bis etwa 21.00 Uhr dort unterwegs war und rund um den Bereich des Stalles Personen gesehen hat oder sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.
Keine Behandlung ohne Terminvereinbarung – Polizei nimmt aufgebrachte Henne in Gewahrsam
KITZINGEN. Am Dienstagvormittag ist eine aufgebrachte Henne von Beamten der Kitzinger Polizeiinspektion vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Das Federvieh brachte zeitweise den Betrieb eines Friseursalons zum Erliegen. Das Tier wartet jetzt ohne die angestrebte Typveränderung auf seinen Besitzer.
Foto: Polizei |
Gegen 09:30 Uhr war die Mitteilung von dem Friseursalon im Kitzinger Stadtteil Etwashausen bei der Polizei eingegangen. Eine braune Henne hätte sich vor der Eingangstüre positioniert und die Kundschaft traute sich weder aus dem Laden heraus, noch hinein. Eine Streife der Kitzinger Polizei machte sich auf den Weg und brachte zunächst in Erfahrung, dass tatsächlich kein Termin für Frau Henne vereinbart war.
Erklärungsversuche bei dem aufgebrachten Huhn scheiterten. Mit Brotkrümeln lockten die Polizeibeamten das Tier weg vom Eingang, so dass die Kunden wieder ungehindert passieren konnten. Von einem Passanten bekamen die Ordnungshüter einen Tipp zu einem möglichen Besitzer der Henne. Kurzerhand klemmten sich die Beamten das Tier unter den Arm und machten sich auf den Weg dorthin. Dem Tierhalter war das Federvieh gänzlich unbekannt, er erklärte sich aber dazu bereit, dem Huhn vorübergehend Unterschlupf zu gewähren.
Der Besitzer des Tieres kann sich zur Kontaktherstellung bei der Polizeiinspektion Kitzingen unter Tel. 09321/141-0 melden.
Kfz-Aufbrüche – Navigationsgerät und Lenkrad entwendet – Polizei bittet um Hinweise
ERLENBACH, LKR. MILTENBERG. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei BMW Ziel eines unbekannten Täters. Aus den geparkten Fahrzeugen wurden ein Navigationsgerät und ein Lenkrad ausgebaut. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen Montag, 22:00 Uhr, und Dienstag, 06:45 Uhr, wurden in der Hohbergstraße und in der Justin-Kichgäßner-Straße zwei geparkte BMW aufgebrochen. Nach dem der Täter sich durch einschlagen der Seitenscheibe Zugang zu den Fahrzeugen verschafft hatte, wurde in der Hohbergstraße das festverbaute Navigationsgerät und in der Justin-Kichgäßner-Straße das Lenkrad entwendet. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf jeweils 500 Euro geschätzt, der Beuteschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Zeugen die in der relevanten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg, unter der Telefonnummer: 06021/857-1732, in Verbindung zu setzen.
Verkehrsunfall auf A7 – Motorradfahrer schwer verletzt – Zeugenhinweise erbeten
WASSERLOSEN, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Sattelzug auf der A7 ist am Dienstagabend ein 31-jähriger Zweiradfahrer schwer verletzt worden. Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck hat die Ermittlungen übernommen.
Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr der 31-jährige Kradfahrer aus dem Landkreis Heilbronn die A7 in Richtung Füssen. Auf Höhe der Einfahrt zum Parkplatz „Dollwiese“ übersah er offensichtlich den Sattelzug eines 48-jährigen Kroaten, der auf dem dortigen Verzögerungsstreifen abgestellt war. Er touchierte das Heck des Lkw, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Ersthelfer fanden ihn etwa drei Meter neben der Fahrbahn liegend.
Der Motorradfahrer wurde durch den hinzugerufenen Notarzt und den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Es besteht nach erster Auskunft des Krankenhauses keine Lebensgefahr.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Ursache für die Kollision kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger an die Unfallstelle.
Die Freiwillige Feuerwehr Hammelburg war für Absicherungs- und Verkehrslenkungsmaßnahmen mit 25 Mann im Einsatz. Es kam jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck hofft bei ihren Ermittlungen auf Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 09722/9444-0 zu melden.
PP Unterfranken