Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 06.04.2016

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Andreas-Troll / Pixabay

Unfall zwischen Pkw und Traktor – Zusammenstoß auf der Staatsstraße – Fünf Personen zur Behandlung im Krankenhaus

MARKTSTEFT, LKR. KITZINGEN. Am Mittwochabend hat ein Traktorfahrer, der von einem Feld auf die Staatstraße aufgefahren war, einen Pkw gerammt. Der Pkw schleuderte über einen Graben in den Grünstreifen links der Fahrbahn. Insgesamt wurden fünf Personen bei dem Unfall verletzt und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Gegen 18.30 Uhr war ein 27 Jahre alter Opel-Fahrer auf der Staatsstraße 2271 von Kitzingen in Richtung Marktsteft unterwegs. Ein 25-jähriger Traktorfahrer übersah den herannahenden Corsa offenbar und fuhr von einem Feld aus unvermittelt auf die Staatsstraße. Dabei rammte der Deutz-Fahr mit der Ladeschaufel den Pkw im Bereich des rechten Kotflügels, so dass der mit vier Personen besetzte Wagen ins Schleudern geriet. Der Corsa kam nach links von der Fahrbahn ab und mehrere Meter neben der Fahrbahn auf dem Grünstreifen zum Liegen. Der Fahrer, die 17-Jährige Beifahrerin, ein gleichaltriger Insassen und eine drei Jahre jüngere Mitfahrerin erlitten einen Schock und Schnittverletzungen. Auch der Traktorfahrer erlitt einen leichten Schock.

Ein Rettungshubschrauber flog einen Notarzt ein, der gemeinsam mit dem Rettungsdienst die Verletzten vor Ort versorgte. Anschließend wurden die fünf schwerverletzten Unfallbeteiligten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. An dem Corsa entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Schaden an der Ladeschaufel des Traktors wird sich auf rund 1.000 Euro belaufen. Mit der Unfallaufnahme war die Kitzinger Polizei betraut.

Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses – eine Person leichtverletzt – 80.000 Euro Sachschaden

MÖMBRIS OT MENSENGESÄSS, LKR. ASCHAFFENBURG. Aus noch unbekannter Ursache ist am Mittwochabend der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Das Feuer verursachte leichte Verletzungen bei einem 42-Jährigen. Die Ermittlungen insbesondere zur Brandursache führt die Kripo Aschaffenburg.

Um 17.30 Uhr wurde der Brand eines Mehrfamilienhauses in der Hüttenberger Straße gemeldet. Die Kinder der Bewohner hatten den Rauch auf dem Dach bemerkt und dann ihren Großvater verständigt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von der Alzenauer Polizei und den örtlichen Feuerwehren stand der durch einen Giebel zweigeteilten Dachstuhl des Gebäudes lichterloh in Flammen; Teile des brennenden Daches fielen auf die Straße. Die Bewohner des Wohnhauses hatten sich allesamt selbst ins Freie retten können. Ein 42-Jähriger hatte noch Löschversuche unternommen und sich dabei durch Rauchgase leichte Verletzungen zugezogen. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch betreut.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau, Mömbris, Schimborn und Niedersteinbach bekämpften die Flammen mit rund 60 Mann. Der Sachschaden wird sich nach den ersten Schätzungen auf mindestens 80.000 Euro belaufen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen bereits am Abend übernommen.

Lkw-Kollision auf A7 – Zwei Personen leicht verletzt – Autobahn in Richtung Ulm mehrere Stunden gesperrt

WASSERLOSEN, LKR. SCHWEINFURT. Zwei leicht Verletzte und etwa 300.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der A7 in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Die Autobahn in Fahrtrichtung Ulm ist mindestens bis in die späten Vormittagsstunden gesperrt. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

Kurz nach 03:30 Uhr war ein 61-jähriger Fahrer eines Gliederzuges auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Nach der Anschlussstelle Hammelburg, auf dem Verzögerungsstreifen des Parkplatzes Dollwiese, waren zu diesem Zeitpunkt dem Sachstand nach zwei weitere Gliederzüge hintereinander abgestellt. Aus bislang noch unklarer Ursache prallte der 61-Jährige mit voller Wucht auf das Heck des zuerst stehenden Lkw. Der Aufprall war so heftig, dass der stehende Lastwagen samt Anhänger umkippte und noch auf den davor stehenden Gliederzug geschoben wurde.

Der Unfallverursacher selbst drehte sich mit seinem Zugfahrzeug um die eigene Achse und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Teil der Ladung hinter dem Führerhaus in Form von Lacken und Farben verteilte sich auf der Fahrbahn. In dem umgestürzten Gliederzug war ein Mann gesessen, der dem Sachstand nach wohl leichtere Verletzungen erlitten hat. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 61-Jährige, der aus der Oberpfalz stammt, war ebenfalls leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Der Fahrer aus dem dritten Lkw kam mit dem Schrecken davon.

Der insgesamt entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen mit 300.000 Euro beziffert. Nach dem Unfall war die A7 in Fahrtrichtung Ulm komplett gesperrt. Wegen aufwändiger Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten wird derzeit (Stand 07:00 Uhr) damit gerechnet, dass der Verkehr frühestens gegen Mittag wieder fließen kann. Es wird ab der Anschlussstelle Hammelburg umgeleitet.

Eingesetzt an der Unfallstelle war ein größeres Aufgebot von Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften, die Autobahnmeisterei und die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt Werneck.

Audiodatei

Nachtrag, Stand 15:40 Uhr

Die Aufräumarbeiten und Fahrbahnsäuberungsarbeiten an der Unfallstelle gestalteten sich als sehr aufwändig. Ausgelaufene Druckerfarben, die ein beschädigter Lkw geladen hatte, machten den Einsatz von Spezialgerät erforderlich. Bis 15:30 Uhr war es möglich, die linke Fahrspur komplett zu säubern und auch wieder freizugeben. Die Säuberung der kompletten Autobahn kann sich nach derzeitigem Stand noch bis in die späten Abendstunden hinziehen.

Leichnam aus Main geborgen – Vermutlich Vermisster – Kripo ermittelt – Bislang keine Hinweise auf Gewalteinwirkung

ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. Am Mittwochvormittag ist die Polizei über den Fund eines Leichnams im Bereich der Mainschleuse informiert worden. Es deutet vieles darauf hin, dass es sich um einen 18-Jährigen handelt, der seit März vermisst worden war. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise darauf, dass irgendeine Art von Straftat im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte, haben sich bislang nicht ergeben.

Kurz nach 10:30 Uhr hatte ein Mitarbeiter der Erlabrunner Mainschleuse die Polizei über den Fund eines Leichnams informiert. Beamte des Kriminaldauerdienstes Würzburg haben die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Bei der toten Person handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den 18-Jährigen, der am 21. März, nach dem Besuch des Würzburger Frühlingsvolksfestes auf der Talavera, als vermisst gemeldet worden war.

Durch eine von der Staatsanwaltschaft Würzburg beantragten Obduktion soll jetzt die genaue Todesursache festgestellt werden. Auch die Maßnahmen zur endgültigen Identifizierung des Leichnams sind bereits angelaufen. Bislang gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Fremdeinwirkung bei dem Tod des jungen Mannes eine Rolle gespielt haben könnte.

Festnahme nach Diebstahlsversuch aus Werkstatthalle – Tatverdächtiger in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 06.04.2016

WÜRZBURG / LENGFELD. Ein aufmerksamer Zeuge hat am Montagabend einen Mann beobachtet, der offenbar gerade dabei war, ein hochwertiges Kfz-Diagnosegerät aus einer Werkstatt zu entwenden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Der Mann befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Gegen 19.20 Uhr wurde der Zeuge auf den Mann aufmerksam, der sich in der Kfz-Werkstatt in der Kitzinger Straße an dem Diagnosegerät im Wert von etwa 10.000 Euro zu schaffen machte. Nachdem er von dem Angestellten angesprochen worden war, ergriff der Verdächtige die Flucht. Nach einigen Metern warf er noch das Gerät, welches er bereits aus der Sicherung gerissen hatte, auf einen Werkzeugständer. Der Zeuge fackelte nicht lange und wählte den Notruf.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung stellten Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt einen Mann fest, auf den die vom Zeugen abgegebene Personenbeschreibung passte und der nahe der Werkstatt von einer Grünfläche zu einem geparkten Fahrzeug rannte. Der dringend Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung seines Pkw stellten die Beamten noch augenscheinliches Aufbruchswerkzeug und weitere Beweismittel sicher.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 43-jährige Osteuropäer am Dienstag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Diebstahls und der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt. Geprüft wird dabei auch, inwieweit der Beschuldigte noch für andere Straftaten in Betracht kommt.

Vorrübergehender Wechsel bei der Führung der Kitzinger Polizei – Cordula Schmidt übernimmt für sechs Monate die Leitung der Dienststelle

KITZINGEN. Die Kitzinger Beamten bekommen für die kommenden sechs Monate eine Chefin. Polizeihauptkommissarin Cordula Schmidt wird für ein halbes Jahr die Geschicke der Dienststelle leiten und anschließend wieder an Herrn Polizeidirektor Harald Hoffmann übergeben, der die Dienststelle seit Oktober 2010 führt.

Cordula Schmidt
Quelle: Polizei

Die 37-Jährige aus Zeil am Main wird im Rahmen des Förderprogramms zur Führungskräfteauswahl für die 4. Qualifikationsebene (früher: höherer Polizeivollzugsdienst) für sechs Monate an der Spitze der Kitzinger Polizei stehen. Polizeidirektor Harald Hoffmann räumt für die aufstrebende Beamtin deshalb für ein halbes Jahr den Chefsessel. Polizeihauptkommissarin Schmidt hat seit dem 1. April ihren Dienst bei der Inspektion in Kitzingen angetreten. Bis zum 30. September ist die Dienststelle somit unter weiblicher Führung, anschließend wird der 49-jährige Herr Hoffmann wieder die Dienstgeschäfte übernehmen.

Die Polizeikarriere von Frau Schmidt begann am 1. September 1997, als sie ihre Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugdienst in Würzburg in der III. Bereitschaftspolizeiabteilung begann. Fünf Jahre später kündigte sie im mittleren Dienst und begann mit 24 Jahren mit dem Direkteinstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Nach zwei Jahren Studium an der Polizeifachhochschule in Sulzbach-Rosenberg blieb die frisch gebackene Polizeikommissarin zunächst in Sulzbach-Rosenberg als Ausbilderin. Ihr Weg führte sie anschließend nach München, wo sie in einem Betrugsdezernat tätig war.

Aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Leistungen, die sie unter anderem bei der Mitarbeit in Projektgruppen der bayerischen Polizei zeigte, wurde sie im Mai 2013 schließlich in das Förderprogramm für die 4. Qualifikationsebene aufgenommen. Nachdem sie im Rahmen dieses Programms u. a. bei der Münchner Kriminalpolizei und der Polizeiinspektion Schweinfurt eingesetzt war, macht die 37-Jährige, deren Stammdienststelle das Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Bamberg ist, nun seit dem 1. April Station in Kitzingen.

Herr Hoffmann wird der aktuellen Chefin noch bis Mitte des Monats beratend zur Seite stehen und sich dann für sechs Monate in die Elternzeit verabschieden. Er wünschte Frau Schmidt schon jetzt viel Erfolg bei der neuen Aufgabe und stets eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen.

Nach Einbruch in Fahrradgeschäft – Kripo sucht weiter Zeugen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Nachdem der Diebstahl mehrerer Fahrräder am Dienstagmorgen durch die Reaktion eines aufmerksamen Zeugen verhindert werden konnte, wurde nun das Ausmaß des Einbruchs bekannt. Die Kripo Würzburg nimmt weiter Zeugenhinweise entgegen.

Wie bereits berichtet, hatten drei Unbekannte am Dienstagmorgen die Scheibe an einem Fahrradsportgeschäft in der Raiffeisenstraße eingeschlagen und dann versucht, rund 30 hochwertige Räder zu entwenden. Ein Zeuge hatte gegen 03.00 Uhr beobachtet, wie die Täter hierfür mehrere Fahrräder über die Bahngleise trugen. Der Mann hatte daraufhin sofort die Polizei verständigt.

Die Kripo Würzburg hat mittlerweile die Sachbearbeitung des Falles übernommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand haben die Täter offenbar in der Zeit zwischen 02.45 Uhr und 03.15 Uhr rund 30 Fahrräder aus dem Laden getragen und im Bereich der Gleise abgestellt. Offenbar hatte ein Fahrer sich im Nahbereich mit einem Transportfahrzeug bereitgehalten, um die Beute später einzuladen und abzutransportieren. Dazu kam es jedoch letztendlich nicht, da die Täter vor der Würzburger Polizei, die nach der Mitteilung durch den Zeugen sofort mit der Fahndung nach den Dieben begonnen hatten, flüchten mussten.

Die Fahrräder wurden somit zwar nicht entwendet, etliche wurden allerdings durch das Heraustragen aus dem Geschäft beschädigt. Auch der Laden selbst nahm Schaden. Die Täter zerstörten neben der Glasscheibe auch die Klimaanlage, die sie als Steighilfe benutzt hatten und richteten insgesamt Sachschaden in Höhe von über 10.000 Euro an.

Die Kripo Würzburg hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Um die 30 Räder abzutransportieren, hätten die Täter ein größeres Fahrzeug, eventuell Sprinterklasse, nutzen müssen. Zeugen, die zur Tatzeit möglicherweise verdächtige Personen oder ein solches Fahrzeug in Tatortnähe beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Motorradfahrer stößt mit entgegenkommenden Pkw zusammen – 53-jähriger Biker schwer verletzt

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. Am Dienstagnachmittag ist ein Motorradfahrer bei einem Überholvorgang mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Der schwer verletzte Biker wurde vom Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Kitzingen.

Gegen 14:50 Uhr war der 53-jährige mit seinem Motorrad die Staatsstraße 2270 von Brück kommend in Richtung Dettelbach gefahren. Im Bereich einer schlecht einsehbaren Rechtskurve überholte der Kradfahrer zwei vor ihm fahrende Pkw. Als er sich im Scheitelpunkt der Kurve befand und sich noch auf der Gegenfahrbahn fuhr, kam ihm ein VW Caddy entgegen. Beide Verkehrsteilnehmer hatten keine Möglichkeit mehr zu reagieren, um den Zusammenstoß zu vermeiden.

Der Motorradfahrer stieß gegen den linken Kotflügel und stürzte nach dem Aufprall auf die Fahrbahn. Er wurde mit Verdacht auf eine Beinfraktur mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 14.000 Euro.

Pkw fährt auf B8 in Baugrube – 62-jähriger Arbeiter schwer verletzt

IPHOFEN, LKR. KITZINGEN. Am Dienstagnachmittag ist ein Pkw-Fahrer auf der Bundesstraße 8 in einem Baustellenbereich von der Fahrbahn abgekommen und in eine Baugrube gestürzt. Dort erfasste das Fahrzeug einen Bauarbeiter, der mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Die Polizeiinspektion Kitzingen führt die Unfallermittlungen.

Gegen 13:45 Uhr war der 66-jährige Audi-Fahrer auf der B8 aus Richtung Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Kitzingen unterwegs. Kurz nach der Ortschaft Markt Einersheim wurde im Laufe des Tages im Rahmen einer Fahrbahnverbreiterung eine Baustelle betrieben. Diese befand sich rechts an der Fahrbahn und war mit Warnbaken abgesichert. Zusätzlich war die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt. Trotz dieser Absicherungsmaßnahmen geriet der Audi-Fahrer offensichtlich aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in die 1,70 Meter tiefe Baugrube. In der Baustelle überschlug sich das Fahrzeug und erfasste dabei einen Bauarbeiter.

Der 62-Jährige war gerade mit Arbeiten in der Grube beschäftigt. Er erlitt schwerste Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Unfallverursacher erlitt leichtere Verletzungen. Am Fahrzeug entstand Schaden von etwa 3.000 Euro. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Die Verkehrsmaßnahmen wurden von Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Iphofen, Markt Einersheim und Sickershausen vorgenommen.

Im Verlauf der Komplettsperrung führte die Freiwillige Feuerwehr Sickershausen verkehrsregelnde Maßnahmen durch. Um 14:40 Uhr fuhr ein Rettungswagen von der Unfallstelle kommend in Richtung Kitzingen. Als dieser an den eingesetzten Feuerwehrkräften vorbeigefahren war, wollte eine wartende Verkehrsteilnehmerin mit ihrem Daimler anfahren. Dabei erfasste die Pkw-Fahrerin den verkehrsregelnden Kommandanten der Feuerwehr und verletzte ihn am Bein. Glücklicherweise erlitt der 46-Jährige nur leichte Hautabschürfungen.

Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – Zwei Leichtverletzte

WÜRZBURG. In der Asylbewerberunterkunft sind in der Nacht zum Mittwoch drei Männer aus noch unbekannter Ursache in Streit geraten. Ein 20-Jähriger soll dabei auch handgreiflich geworden sein und zwei Mitbewohner leicht verletzt haben. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 01.30 Uhr hat sich der Vorfall in dem Unterkunftsgebäude am Riedelkreuzweg ereignet. Warum der 20-Jährige mit seinen beiden Mitbewohnern im Alter von 44 und 45 Jahren in Streit geraten ist, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Laut Zeugenangaben soll er seinen Kontrahenten ins Gesicht geschlagen haben. Lediglich beim Ältesten war mit etwa 1,1 Promille Alkohol im Spiel.

Als die Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor Ort eintrafen, verhielten sich sowohl der 20-Jährige als auch der Mann im Alter von 45 Jahren aggressiv. Beide wurden zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Den Rest der Nacht mussten sie in einem Haftraum verbringen. Gegen den Jüngeren wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Einbruchsspuren an Haustüre – Täter bleibt erfolglos

KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstagmittag hat ein Unbekannter offenbar versucht, die Türe zu einem Wohnhaus aufzubrechen. Möglicherweise wurde der Täter gestört. Er ließ von seinem Vorhaben ab und machte sich ohne Beute aus dem Staub.

Der Einbruchsversuch in der Nikolaus-Wahl-Straße muss sich nach vorliegenden Erkenntnissen im Zeitraum zwischen 11.55 Uhr und 12.05 Uhr ereignet haben. Beamte der Alzenauer Polizei stellten an der Hauseingangstüre eindeutige Spuren fest, die auf einen Einbruchsversuch hindeuten. Die Schadenshöhe hält sich mit geschätzten 50 Euro jedoch in Grenzen.

Wer am Dienstagmittag in der Nikolaus-Wahl-Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Alzenau unter Tel. 06023/944-0 zu melden.

34-Jähriger mit Kopfverletzungen in Krankenhaus – Kripo führt Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 06.04.2016

SCHWEINFURT. In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es im Bereich einer Kegelbahn zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein 34-Jähriger erlitt dabei Kopfverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt führten zur Identifizierung von zwei Tatverdächtigen im Alter von 33 und 34 Jahren.

Kurz nach 01:00 Uhr war die Mitteilung eines Schweinfurter Krankenhauses bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Demnach tauchte dort ein Mann mit Kopfverletzungen auf, deren Ursprung unklar war. Eine Streife der Polizei war kurze Zeit später vor Ort und nahm die ersten Ermittlungen auf, die in der Folge die Kriminalpolizei Schweinfurt fortführte. Es stellte heraus, dass dem Geschädigten wohl im Bereich einer Kegelbahn die Verletzungen beigebracht worden waren. Dem Sachstand nach war der separate Bereich einer Gaststätte von einer Gruppe angemietet worden. Dort waren zwar entsprechende Spuren einer Auseinandersetzung zu sehen, aber keine Personen mehr vor Ort.

Über Ermittlungen stellte sich der Verdacht gegen zwei Männer im Alter von 33 und 34 Jahren heraus. Der 33-Jährige wurde im Rahmen einer Fahndung bei einer Pkw-Kontrolle vorläufig festgenommen. Der Ältere kam selbst zur Polizeidienststelle. Es hatte sich wohl ein Streit zwischen den Männern entwickelt, der in einer handfesten Auseinandersetzung führte. Zur genauen Rekonstruktion des Tatgeschehens laufen jetzt die entsprechenden Ermittlungen. Einer der beiden Männer war selbst leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt war von Beginn an eng in die Ermittlungen mit eingebunden. Im Laufe des Dienstags kamen die Beschuldigten nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Gegen das Duo wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Einbruch in Einfamilienhaus – Kein Beuteschaden

OBERTHULBA, LKR. BAD KISSINGEN. Im Laufe des Dienstags ist ein Unbekannter gewaltsam über die Terrassentüre in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts. Jedoch hinterließ der Täter einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Zwischen 05.30 Uhr und 15.15 Uhr muss sich der Einbruch in der Straße „Zum Hellbach“ dem Sachstand nach ereignet haben. Vom Täter fehlt bislang noch jede Spur. Aus diesem Grund setzt die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen nun auch auf Zeugenhinweise.

Wer im fraglichen Zeitraum in der Straße „Zum Hellbach“ verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hammelburg unter Tel. 09732/906-0 zu melden.

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