Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 07.04.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Leichnam als vermisster 18-Jähriger identifiziert – Vorläufiges Obduktionsergebnis

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 07.04.2016

WÜRZBURG UND ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. Nach der Bergung eines Leichnams aus dem Main bei Erlabrunn ist der Leichnam inzwischen identifiziert. Es handelt sich um den 18-Jährigen, der im März vermisst gemeldet worden war. Zudem liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor.

 

Wie bereits berichtet, hatte ein Mitarbeiter der Erlabrunner Mainschleuse am Mittwochvormittag die Polizei über den Fund eines Leichnams informiert. Beamte der Kriminalpolizei haben daraufhin die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Verstorbene am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Rechtsmedizin obduziert.

Laut dem vorläufigen Obduktionsergebnis ist die Person durch Ertrinken zu Tode gekommen. Hinweise, dass eine Straftat in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod steht, ergaben sich nicht.

Die exakten Umstände, die zum Ertrinken des 18-Jährigen geführt haben, sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Diese werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

Nach Einsatzgeschehen am Osterwochenende – Ermittlungen dauern an

ASCHAFFENBURG. Nach dem Einsatzgeschehen rund um das Versammlungsgeschehen an den Osterfeiertagen laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weiterhin auf Hochtouren. Die mehrköpfige Ermittlungskommission bittet jetzt um weitere Hinweise.

Die Beamten der Kripo Aschaffenburg und der Polizeiinspektion Aschaffenburg werten weiterhin das umfangreiche Bild- und Videomaterial aus. Dies dient insbesondere der Identifizierung von Tatverdächtigen, die sowohl an den Geschehnissen im Bereich des Dammer Steges, als auch in der Ottostraße und bei den Stein- oder Feuerwerkskörperwürfen auf Personen beteiligt waren.

Wie bereits berichtet, waren am Ostersonntagabend insgesamt 36 Personen im Alter von 15-40 Jahren in einem Anwesen in der Ottostraße vorläufig festgenommen worden. Dabei handelte es sich um 33 Personen, die nicht aus dem Raum Aschaffenburg stammen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird weiterhin ermittelt, ob und wie die Festgenommenen konkret an strafbaren Handlungen beteiligt waren.

Die Ermittlungskommission bittet nochmals um Hinweise. Wichtig wären den Beamten Angaben von Zeugen, die Beteiligte konkret benennen können oder im Besitz von detaillierten Fotoaufnahmen der Personen sind. Wer hierzu Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

 

Nach Sachbeschädigung in einer Diskothek – 21-Jähriger aggressiv gegenüber Polizei

WÜRZBURG. In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag ist es in einer Diskothek in der Gattingerstraße zunächst zu einer Sachbeschädigung gekommen. Als der Tatverdächtige sich dann offenbar entfernen wollte, wurde er vom Sicherheitspersonal aufgehalten. Gegenüber den eingesetzten Beamten und dem Sicherheitspersonal verhielt sich der junge Mann äußert aggressiv und musste anschließend die Nacht in der Arrestzelle verbringen. Jetzt ermittelt die Würzburger Polizei unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Kurz vor Mitternacht ist die Polizei über eine Sachbeschädigung in einem Lokal informiert worden. Vor Ort wurde bekannt, dass der 21-jährige Tatverdächtige dabei beobachtet worden war, wie er zuvor in einer Toilette einen Handtuchhalter gewaltsam aus der Wand gerissen hatte. Als er schließlich die Diskothek verlassen wollte, wurde er von dem Sicherheitspersonal aufgehalten. Hier drohte der Mann mit Schlägen und beleidigte die anwesenden Personen. Gegenüber den verständigten Polizeibeamten verhielt sich der 21-Jährige ebenfalls äußerst aggressiv und war nicht zu beruhigen. Er stand anschließend mit drohender Haltung vor den Ordnungshütern. Letztendlich wurde ihm unter erheblicher Kraftanstrengung Handfesseln angelegt. Hierbei wehrte sich der Tatverdächtige massiv.

Die Folge für sein Verhalten war letztendlich ein Gewahrsam und der Transport zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg führte ein Arzt eine Blutentnahme durch, denn der 21-Jährige stand offenbar unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. Während der polizeilichen Maßnahmen in der Dienststelle beleidigte der junge Mann die Beamten sowie den Arzt und verletzte einen Beamten leicht. Den Rest der Nacht verbrachte der Beschuldigte in der Arrestzelle. Gegen den 21-Jährigen laufen jetzt Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und versuchter Gefährlicher Körperverletzung.

Lkw-Unfall auf der A3 – Zeitweise Vollsperrung – Eine Person verletzt

WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 mit insgesamt vier beteiligten Sattelzügen ist am Donnerstagvormittag eine Person verletzt worden. Der Verkehr wird über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zeitweise war die Richtungsfahrbahn Nürnberg komplett gesperrt.

Kurz vor 11.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Nürnberg, kurz vor der Anschlussstelle Heidingsfeld, ereignet. Aufgrund der Baustelle geriet der Verkehr dort auf der rechten Fahrspur ins Stocken. Ein 56-Jähriger am Steuer eines slowenischen Sattelzugs erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf ein vorausfahrendes Gespann mit rumänischer Zulassung auf. Dieses wurde durch den Aufprall noch auf den Auflieger einer weiteren Sattelzugmaschine mit deutscher Zulassung geschoben.

Nur einen Augenblick später kam es dann noch zu einem Folgeunfall, bei dem ein slowakisches Gespann auf den in den ersten Unfall verwickelten slowenischen Sattelzug auffuhr.

Lediglich der 56-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt. Er kam mit dem Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind die Verletzungen des Mannes nicht lebensbedrohlich. Alle anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Nach dem Verkehrsunfall war nur noch das deutsche Gespann fahrbereit. Die anderen drei Sattelzüge mussten abgeschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe an allen beteiligten Fahrzeugen wird wohl mehrere zehntausend Euro betragen.

Neben mehreren Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried waren auch zwei Rettungswägen, ein Notarzt sowie die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Kist wegen ausgelaufener Betriebsflüssigkeit im Einsatz.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten wird der Verkehr durch die Einsatzkräfte vor Ort an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Für die Dauer von knapp 30 Minuten war die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett gesperrt.

Mutmaßliche Wohnungseinbrecher festgenommen – Tatzusammenhang mit Einbruch in Schwebenried wahrscheinlich – Drei Haftbefehle erlassen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 07.04.2016

WARTMANNSROTH, OT WINDHEIM, LKR. BAD KISSINGEN. Nachdem eine Hausbesitzerin am Dienstagvormittag in ihrem Esszimmer zwei Unbekannte angetroffen hatte, konnte die Frau die Einbrecher aus dem Haus drängen und anschließend der Hammelburger Polizei wichtige Hinweise zu den Flüchtenden geben. Kurze Zeit später klickten dann auch die Handschellen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt erfolgte am Mittwoch die Vorführung beim Ermittlungsrichter. Der erließ Untersuchungshaftbefehl gegen die drei Beschuldigten.

Wie bereits berichtet, hatte am Dienstagvormittag ein Geschädigter in seiner Wohnung im Arnsteiner Ortsteil Schwebenried zwei Unbekannte überrascht. Das Pärchen war durch eine unverschlossene Türe in die Räumlichkeiten eingedrungen und hatte im Anschluss an das Zusammentreffen mit dem Hausbewohner in der Straße Am Kirchberg sofort die Flucht ergriffen. Die Fahndungsmaßnahmen der Karlstadter Polizei, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, verliefen ergebnislos.

Gegen 11.30 Uhr spielte sich dann ein ganz ähnlicher Fall in Wartmannsroth in der Windheimer Straße ab. Ein Mann und eine Frau waren wiederum durch eine nicht versperrte Eingangstüre in eine Wohnung gelangt und hatten dort die Bewohnerin angetroffen. Zunächst kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Fremden und der Dame, die von der Unbekannten gegen die Brust gestoßen wurde und dabei unverletzt blieb. Gemeinsam mit ihrem Hund konnte die Hausbesitzerin das Duo schließlich aus ihrer Wohnung drängen. Die Täter rannten daraufhin zu einem schwarzen Skoda Fabia, in der bereits ein Fluchtfahrer saß.

Während die Einbrecher mit quietschenden Reifen die Flucht antraten, reagierte die Zeugin absolut richtig. Sie notierte sich rasch das Kennzeichen des Skodas und verständigte umgehend die Polizei. Die Hammelburger Beamten stellten dann wenig später im Rahmen einer Fahndung auf der Staatsstraße 2790 bei Hetzlos das Fahrzeug fest und stoppten es. Die drei Insassen wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle mitgenommen.

Die drei Festgenommenen sind dringend verdächtig, als Bande zu agieren und Wohnungseinbrüche zu begehen. Vieles spricht nach derzeitigem Ermittlungsstand dafür, dass es sich bei der 36-jährigen und dem zwei Jahre jüngeren Komplizen um die beiden Gesuchten vom versuchten Einbruch in Schwebenried handelt. Die Ermittlungen dahingehend führt die Hammelburger Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt. Derzeit wird auch geprüft, ob die Tatverdächtigen überregional agiert haben und für weitere Einbrüche in Bayern in Frage kommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurden die 36-jährige Frau und die Männer im Alter von 34 und 46 Jahren am Mittwochnachmittag dann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl gegen die drei aus Osteuropa stammenden Beschuldigten wegen versuchten schweren Bandendiebstahls und die Hammelburger Beamten brachten die drei Tatverdächtigen umgehend in Justizvollzugsanstalten.

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Unfall zwischen Pkw und Traktor – Zusammenstoß auf der Staatsstraße – Fünf Personen zur Behandlung im Krankenhaus

MARKTSTEFT, LKR. KITZINGEN. Am Mittwochabend hat ein Traktorfahrer, der von einem Feld auf die Staatstraße aufgefahren war, einen Pkw gerammt. Der Pkw schleuderte über einen Graben in den Grünstreifen links der Fahrbahn. Insgesamt wurden fünf Personen bei dem Unfall verletzt und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

 

Gegen 18.30 Uhr war ein 27 Jahre alter Opel-Fahrer auf der Staatsstraße 2271 von Kitzingen in Richtung Marktsteft unterwegs. Ein 25-jähriger Traktorfahrer übersah den herannahenden Corsa offenbar und fuhr von einem Feld aus unvermittelt auf die Staatsstraße. Dabei rammte der Deutz-Fahr mit der Ladeschaufel den Pkw im Bereich des rechten Kotflügels, so dass der mit vier Personen besetzte Wagen ins Schleudern geriet. Der Corsa kam nach links von der Fahrbahn ab und mehrere Meter neben der Fahrbahn auf dem Grünstreifen zum Liegen. Der Fahrer, die 17-Jährige Beifahrerin, ein gleichaltriger Insassen und eine drei Jahre jüngere Mitfahrerin erlitten einen Schock und Schnittverletzungen. Auch der Traktorfahrer erlitt einen leichten Schock.

Ein Rettungshubschrauber flog einen Notarzt ein, der gemeinsam mit dem Rettungsdienst die Verletzten vor Ort versorgte. Anschließend wurden die fünf schwerverletzten Unfallbeteiligten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. An dem Corsa entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Schaden an der Ladeschaufel des Traktors wird sich auf rund 1.000 Euro belaufen. Mit der Unfallaufnahme war die Kitzinger Polizei betraut.

PP Unterfranken