Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 03.02.2016

Andreas-Troll / Pixabay

Tätliche Auseinandersetzung – Sicherheitsdienstmitarbeiter leicht verletzt

SCHWEINFURT. Bei einem Streit mit einem 37-jährigen Bewohner einer Asylbewerberunterkunft ist am Dienstagvormittag ein Sicherheitsdienstmitarbeiter leicht verletzt worden. Weitere Bewohner griffen schlichtend ein. Die Schweinfurter Polizei ermittelt.
Gegen 10:00 Uhr war es offenbar zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem 37-Jährigen und dem Angestellten des Sicherheitspersonals gekommen, woraufhin dieser den Erstgenannten des Gebäudes im Kasernenweg verwies. Daraufhin schlug der Bewohner mit einem Metalleimer dem Mitarbeiter auf die Hand, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Andere Mitbewohner griffen schlichtend ein und die Schweinfurter Polizei stellte den Beschuldigten. Gegen ihn wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Bereits am Montag gegen 12:30 Uhr war es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen drei Bewohnern im Alter von 20, 22 und 25 Jahren gekommen. Auch hier ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung, nachdem die beiden Beschuldigten den Jüngsten gemeinschaftlich attackiert hatten. Er blieb dabei leicht verletzt. Die Polizei führte erkennungsdienstliche Behandlungen durch und wird die zuständigen Behörden hinsichtlich einer möglichen Verlegung des Duos kontaktieren.

 

Nach Randale in Asylbewerberunterkunft – 33-Jähriger versucht sich das Leben zu nehmen – Einweisung in Bezirkskrankenhaus

EBERN, LKR. HASSBERGE. Ein 33-Jähriger hat am Dienstagnachmittag in einer Asylbewerberunterkunft randaliert und wurde daraufhin von Beamten der Eberner Polizei in Gewahrsam genommen. Nachdem der offenbar psychisch Belastete in der Haftzelle versucht hatte, sich das Leben zu nehmen, wiesen ihn die Beamten in ein Bezirkskrankenhaus ein.
Gegen 17:00 Uhr war es in der Unterkunft in der Max-Reger-Straße offenbar zunächst zu einem Gerangel zwischen dem 33-Jährigen, der im Besitz eines Aufenthaltstitels ist, und einem weiteren Bewohner gekommen. Dabei beschädigte Erstgenannter auch Inventar. Weitere Bewohner konnten die zwei Beteiligten trennen und alarmierten die Polizei.

Vor Ort ließ sich der 33-Jährige, der offensichtlich unter deutlichem Alkoholeinfluss stand, nicht beruhigen und wurde von den Ordnungshütern in Sicherheitsgewahrsam genommen. In einer Haftzelle der Eberner Polizei versuchte er sich anschließend das Leben zu nehmen und wurde daraufhin leicht verletzt in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

 
Einbruch in Einfamilienhaus

WÜRZBURG. Im Laufe des Dienstagnachmittags sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus im Stadtteil Lengfeld eingestiegen Sie machten dem Sachstand nach Beute im Wert von einigen hundert Euro. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
In der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.30 Uhr verschafften sich die Täter über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem freistehenden Anwesen in der Straße Am Hölzlein. In der Folge durchsuchten die Unbekannten die Räumlichkeiten und durchwühlten dabei Schränke. Sie stießen dabei sowohl auf Bargeld, als auch auf Schmuck im Wert von einigen hundert Euro und ließen die Wertsachen mitgehen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 200 Euro.
Die Kripo Würzburg bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 0931/457-1732.

 

Achtung Telefonbetrug! – Anrufer geben sich als Polizisten aus

LANDKREIS WÜRZBURG. Dreiste Telefonbetrüger haben seit Mitte Dezember eine Frau aus dem Landkreis Würzburg um 45.000 Euro gebracht. Die Täter täuschten am Telefon vor von der Polizei zu sein und überredeten die Geschädigte zu mehreren Bargeldtransfers in die Türkei. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt vor der Masche, die in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach zur Anwendung kam.
Am 15.12.2015 hatte der Betrüger die Bewohnerin aus einer Landkreisgemeinde angerufen und sich als Oberkommissar ausgegeben. Er teilte mit, dass die Frau „in eine Sache“ in der Türkei verwickelt sei und jetzt zahlen müsse. Sie erhielt von dem falschen Beamten eine Handynummer, mit der der weitere Kontakt stattfand. Bis Anfang Februar überwies die Geschädigte in mehreren Tranchen 45.000 Euro über einen Bargeldtransfer in die Türkei.

Erst als die Betrüger am 02. Februar erneut mehrere tausend Euro forderten und auch ankündigten, dass die Frau in die Türkei müsse, wenn sie nicht bezahlt, wurde die Angerufene misstrauisch und schaltete die Polizei ein. Die Kriminalpolizei Würzburg hat jetzt die Ermittlungen wegen Betruges übernommen.

Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte diesen Fall zum Anlass nehmen, um vor den Betrügern zu warnen.
Die Polizei wird sie niemals telefonisch anweisen, Geldbeträge oder Bargeld auf inländische Konten oder ins Ausland zu transferieren.
Sollten sie verdächtige Anrufe erhalten, so setzen sie sich mit den Unterfränkischen Polizeidienststellen in Verbindung.

 

39-Jähriger randaliert in Postagentur – Einbezahltes Bargeld erbeutet

SCHWEINFURT. Am Dienstagnachmittag ist es in einer Postagentur zu einem Vorfall gekommen, der jetzt Ermittlungen wegen Räuberischer Erpressung nach sich zieht. Ein 39-Jähriger forderte mit Gewalt die Rückzahlung einer Wochen vorher von ihm einbezahlten Nachnahmegebühr. Er wurde im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen.
Gegen 15:45 Uhr war der 39-Jährige in einem Getränkemarkt An der Turngemeinde aufgetaucht, in dem auch ein Postfilialenstützpunkt betrieben wird. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen hatte der Mann mehrere Wochen zuvor bei einer niederländischen Bank eine Kreditkarte beantragt. Er bekam im Dezember 2015 die Nachricht der Bank, dass er seine Antragsunterlagen bei einer Postbank abholen solle und dabei eine Nachnahmegebühr von knapp 60 Euro zu bezahlen habe, was er im gleichen Monat auch tat.

Nachdem es Probleme mit der Kreditkarte gegeben hat, kam der Beschuldigte am Dienstagnachmittag in die Postagentur und forderte in aggressiver Art und Weise die Rückgabe der Nachnahmegebühr. Auch der Hinweis des Angestellten, er solle sich mit dem Vertragspartner in Verbindung setzen, sah der Mann mit Migrationshintergrund nicht ein. Er warf letztlich Gegenstände um sich und nötigte den Angestellten dazu, das eingezahlte Geld herauszugeben. Danach flüchtete er zu Fuß.

Nach Verständigung der Polizei nahm eine Streife den dringend Tatverdächtigen unweit des Tatortes vorläufig fest. Er hatte das eingesteckte Bargeld zerrissen in der Hosentasche bei sich. Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm in der Folge die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung. Aufgrund der Gesamtumstände bei der Tatbegehung und vorliegender weiterer Erkenntnisse wird insbesondere zu klären sein, ob der Beschuldigte im Tatzeitpunkt voll schuldfähig war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde entschieden, dass der Mann zunächst wieder auf freien Fuß kommt.

 

Einbruch in geplante Asylbewerberunterkunft

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. In der Zeit zwischen Sonntag und Dienstag sind Unbekannte in eine zukünftige Asylbewerberunterkunft in der Effeldorfer Straße eingestiegen. Sie entwendeten drei Waschmaschinen und drei Trockner im Wert von einigen tausend Euro. Die Polizei bittet um Hinweise.
Zwischen Sonntagvormittag, 10.30 Uhr, und Dienstagmorgen, 08.00 Uhr, verschafften sich die Täter Zutritt zu dem Gebäude „Alte Schule“. Dort nahmen sie drei nagelneue Waschmaschinen und Trockner in ihren Besitz und transportierten diese ab.
Die Kitzinger Polizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet zur Aufklärung der Tat auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Wem zwischen Sonntag und Dienstag verdächtige Personen oder z.B. der sicher nicht unauffällige Abtransport der Maschinen aufgefallen ist, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0.

 

Beim Anblick einer Polizeistreife erschrocken – Grund waren Betäubungsmittel in den Taschen

SCHWEINFURT. Wenn beim Anblick einer Polizeistreife ein gehöriger Schreck in die Glieder fährt, ist das oftmals ein Indiz dafür, dass man etwas zu verbergen hat. Bei einem solchen Fall stellten Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt am Mittwochnachmittag Amphetamin und Haschisch bei einem 25-jährigen Fußgänger sicher. Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei Schweinfurt.
Gegen 14:00 Uhr war eine uniformierte Streifenbesatzung der Schweinfurter Polizeiinspektion in der Theresienstraße unterwegs. Ein junger Mann war anscheinend sichtlich erschrocken vom Anblick des Polizeifahrzeugs, was auch von den Ordnungshütern nicht unerkannt blieb. Um der Sache auf den Grund zu gehen, führten die Beamten eine Personenkontrolle durch. Dabei kamen gut 20 Gramm Amphetamin, eine Feinwaage und ein Messer zum Vorschein, die der Mann bei sich hatte. Nach der vorläufigen Festnahme wurde er zur Dienststelle transportiert.

Dort wurde der 25-Jährige nochmal genauer durchsucht. Dabei kamen noch knapp 50 Gramm Haschisch zum Vorschein, welches versteckt in der Unterhose des Mannes war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ordnete der Ermittlungsrichter eine Wohnungsdurchsuchung an. Dabei fanden die Beamten nochmals knapp 100 Gramm Haschisch, knapp 40 Gramm Amphetamin und einen Schreckschussrevolver.

Die weiteren Ermittlungen übernahmen in der Folge die Drogenfahnder der Kripo Schweinfurt. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entschieden, dass der 25-Jährige auf freiem Fuß bleibt. Er wird sich in naher Zukunft wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

 

 

Dachstuhl eines Wohnhauses in Flammen – Bewohnerin unter Schock – Brandursache unklar

BURKARDROTH / OT WALDFENSTER, LKR. BAD KISSINGEN. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein Einfamilienhaus bei einem Brand schwer beschädigt worden. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache aufgenommen.
Kurz vor 01:00 Uhr war der Notruf über den Dachstuhlbrand im Lauterweg bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei loderten offene Flammen aus dem Dachstuhl. Die Floriansjünger aus Waldfenster, Stralsbach, Stangenroth, Bad Kissingen, Lauter und Burkardroth begannen sofort mit den Löscharbeiten, die auch zügig beendet waren. Ein Zimmer im Obergeschoß und der Dachstuhl brannten komplett aus. Alle Bewohner aus dem Wohnhaus hatten sich selbstständig ins Freie retten können. Eine 63-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie klagte wegen der Aufregung über Herzprobleme. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst Schweinfurt kam noch in der Nacht an den Brandort und begann mit den ersten Ermittlungen. Diese werden am Mittwoch von den Brandspezialisten der Kripo Schweinfurt fortgeführt. Dabei soll unter anderem auch geklärt werden, warum es zu dem Brandausbruch kam.

 

Vorsicht Wechselfalle! Unbekannter erbeutet mehrere hundert Euro

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Mit dem sogenannten Wechselfallentrick war ein Unbekannter bereits am Freitagnachmittag in einem Geschäft Am Glockenturm erfolgreich. Die Polizei warnt erneut eindringlich vor den dreisten Tätern.
Gegen 15.30 Uhr kaufte der etwa 45 Jahre alte Mann in dem Geschäft zunächst etwas für 2,99 Euro. Im Anschluss bat er die Kassiererin Scheingeld in einen 50 Euro Schein zu wechseln. Dabei bestand der Unbekannte auf den Erhalt eines 50-Euro-Scheins mit der Serienkennung „D“. Im Zuge des Vorgangs gelang es dem Täter dann wohl mehrere 50-Euro-Schein unbemerkt in seinen Besitz zu bringen, so dass beim Kassensturz mehrere hundert Euro fehlten.

Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und warnt erneut vor der immer wieder auftretenden dreisten Masche der Täter. Diese haben die Absicht, Kassenpersonal durch Hin- und Herwechseln von Geldscheinen oder ähnliche Ablenkungsmanöver, zu verwirren und unbemerkt Scheingeld verschwinden zu lassen.

Im vorliegenden Fall liegt von dem Täter, der in Begleitung zweier Frauen war, folgende Beschreibung vor:

Circa 45 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, kräftige Figur, sprach gebrochenes Englisch.
Wer sachdienliche Angaben zu der oder den Personen machen kann, oder wem diese ebenfalls, z.B. mit einem Fahrzeug, aufgefallen sind, möge sich bitte unter Tel. 06021/857-1732 melden.

 

 

Pkw überschlägt sich und rutscht auf Dach über die Fahrbahn – Seniorin leicht verletzt

MASSBACH, LKR. BAD KISSINGEN. Aus bislang unklaren Gründen ist eine Seniorin am Dienstagabend gegen einen geparkten Pkw geprallt. Ihr Opel überschlug sich und rutschte auf dem Dach quer über die Fahrbahn in einen dort abgestellten weiteren Wagen. Leicht verletzt kam die 84-jährige Fahrerin wohl noch einigermaßen glimpflich davon.
Gegen 18.00 Uhr war die 84-Jährige, die aus dem Landkreis stammt, mit ihrem Opel auf der Hauptstraße im Ortsteil Poppenlauer in Richtung Maßbach unterwegs. Aus bislang unklaren Gründen prallte sie zunächst gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten VW Polo. Durch den Aufprall wurde zum einen der VW auf einen vor ihm stehenden Peugeot geschoben, zum anderen überschlug sich der Opel der Seniorin und rutschte quer über die Fahrbahn. Dort stieß der Wagen gegen einen abgestellten Opel Astra, bevor er letztlich zum Stehen kam.

Die 84-jährige Lenkerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Insassin im VW Polo blieb unverletzt. Um die Aufräum- und Bergungsarbeiten kümmerten sich die Freiwilligen Feuerwehren Maßbach und Poppenlauer. Den Sachschaden schätzt der Sachbearbeiter der Bad Kissinger Polizei auf etwa 12.000 Euro.

 

Scheune wird ein Raub der Flammen – zwei Personen leicht verletzt

HASLOCH, LKR. MAIN-SPESSART. Ein Raub der Flammen ist eine Scheune am späten Dienstagnachmittag in der Ringstraße geworden. Die Feuerwehr konnte glücklicherweise ein Übergreifen auf Nachbarhäuser verhindern. Letztlich wurden zwei Senioren leicht verletzt und kamen in eine Klinik. Zur Ursache und der Schadenshöhe ermittelt die Kripo Würzburg.
Gegen 17.45 Uhr war ein Nachbar unter anderem auf Rauch aufmerksam geworden, der aus der Scheune drang. Er alarmierte unverzüglich über Notruf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Als eine Streife der Marktheidenfelder Polizei vor Ort eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Den Freiwilligen Feuerwehren aus Hasloch, Hasselberg, Faulbach, Kreuzwertheim und Schollbrunn war es dann rasch gelungen, die Flammen in den Griff zu bekommen. So konnte auch ein mögliches Übergreifen auf Nachbarhäuser verhindert werden.

Verletzt wurden dem Sachstand nach dennoch zwei Senioren. Sie hatten sich in einem Nachbaranwesen aufgehalten und erlitten einen Schock. Der Rettungsdienst, der mit Notarzt, an Ort und Stelle war, betreute die 77-Jährige und den Mann. Beide wurden letztlich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach am Abend hat der Kriminaldauerdienst der Würzburger Kripo vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe übernommen.

 

Nach verdächtiger Wahrnehmung einer Passantin – Größerer Polizeieinsatz an Asylbewerberunterkunft

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am späten Dienstagnachmittag an der Asylbewerberunterkunft in der Aschaffenburger Straße gekommen. Eine Passantin hatte eine Person mit einer Pistole an einem Fenster bemerkt. Dank der Unterstützung der Betreuer stellte sich rasch alles als harmlos heraus. Ein 14-Jähriger hatte mit einer Spielzeugpistole hantiert.
Gegen 17:15 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf einer Autofahrerin eingegangen. Sie hatte im Vorbeifahren an einem Fenster im Erdgeschoss des Wohnheimes eine Person bemerkt, die mit einer Pistole hantierte. Rasch waren mehrere Streifenwagen der Aschaffenburger Polizei, der Verkehrspolizei und der Alzenauer Polizei vor Ort.

Dank der Unterstützung einer Betreuerin der dort wohnhaften Jugendlichen aus verschiedenen Ländern war es in der Folge dann rasch gelungen, den Sachverhalt aufzuklären. Sie hatte einen im Haus befindlichen Kollegen verständigen können und dieser kam unter anderem mit einem 14-jährigen Buben auf die Straße, der letztlich einräumte, mit einer Faschingspistole am Fenster gespielt zu haben. Die Zündplättchenpistole fand sich letztlich auch in seinem Zimmer.

Aus polizeilicher Sicht kann noch erwähnt werden, dass einer der jugendlichen Bewohner sich sofort und redlich bemühte die Polizei vor Ort zu unterstützen und sich als Dolmetscher anbot. Die Dienste waren dann aber schon nicht mehr erforderlich.

 

PP Unterfranken