Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 29.10.2015

JuergenGER / Pixabay Archivbild Polizeihubschrauber im Einsatz

Einbrecher erbeuten Schmuck und Bargeld

HÖCHBERG, LKR. WÜRZBURG. Am Mittwoch waren Einbrecher in Höchberg aktiv. Sie stiegen in ein Wohnhaus ein und entwendeten dort Schmuck und Bargeld. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die Bewohner des Einfamilienhauses in der Straße „Am Pfad“ hatten ihr Anwesen gegen 08:30 Uhr verlassen. Als sie am Abend um 21.15 Uhr nach Hause zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass Einbrecher in ihr Haus eingedrungen waren. Die Täter kamen über die Terrassentür in die Wohnräume und durchsuchten dann Schränke und Schubladen. Sie entwendeten Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro. Außerdem richteten sie Sachschaden in Höhe von mindestens 300 Euro an.
Der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Land hofft nun auch auf Hinweise von Zeugen. Anrufe werden unter Tel. 0931/457-1630 entgegen genommen.

Einbruch in Einfamilienhaus – Täter schlagen Fenster ein

DITTELBRUNN, OT HAMBACH, LKR. SCHWEINFURT. In ein Einfamilienhaus sind Unbekannte in den vergangenen Tagen im Ortsteil Hambach eingebrochen. Die Täter flohen unerkannt vom Tatort, die Schweinfurter Polizei sucht Zeugen.
Die Abwesenheit der Bewohner hatten Einbrecher in der Zeit von Montag, 19:00 Uhr, bis Mittwoch, 16:00 Uhr, ausgenutzt. Sie drangen gewaltsam über ein Fenster in das Gebäude ein und brachen dort auch mehrere Türen auf. Die Täter erbeuteten Schmuck von noch unbekanntem Wert. Der Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 1.000 Euro belaufen.
Zeugen, die Hinweise geben können, die den Sachbearbeitern bei der Aufklärung der Tat von Nutzen sein könnten, werden gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizei unter Tel. 09721/202-0 zu melden.

 

Feuer in Wohnung eines Mehrfamilienhauses – zwei Verletzte – Ursache noch unklar

SCHWEINFURT / AM DEUTSCHHOF. Am Donnerstagnachmittag ist es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Zwei Bewohner erlitten hierdurch Verletzungen. Die Feuerwehr rettete eine 50-jährige Frau per Leiter vom Balkon. Das gesamte Anwesen ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache aufgenommen.
Gegen 14:25 Uhr waren mehrere Notrufe bei der Polizeieinsatzzentrale und der Integrierten Leitstelle über das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in der Nußbergstraße eingegangen. Die Schweinfurter Feuerwehr und die SKF-Werksfeuerwehr waren schnell vor Ort. An dem Haus quollen dichte Rauchschwaden aus einer Wohnung im 2. Stock.

Eine 50-jährige Bewohnerin stand zu diesem Zeitpunkt auf dem Balkon der betroffenen Wohnung. Die Floriansjünger stiegen per Leiter von außen auf den Balkon und zogen der Frau eine Schutzmaske über. Danach wurde sie von den Rettungskräften über die Wohnung ins Freie gebracht. Mit einer Rauchgasvergiftung kam die 50-Jährige nach einer Erstversorgung in ein Schweinfurter Krankenhaus. Auch einen Hund, der sich in den Räumlichkeiten aufgehalten hatte, brachten die Einsatzkräfte ins Freie.

Insgesamt fünf weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten sich bereits selbst und unverletzte ins Freie gerettet. Eine 71-jährige Frau war derart schockiert, dass sie ebenfalls ärztlich behandelt werden musste.

Vorsorglich sind zwei direkt angebaute Mehrfamilienhäuser evakuiert worden. Den Brand hatte die Feuerwehr rasch unter Kontrolle. Durch die Brand- und Rußschäden ist das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden kann bislang noch nicht geschätzt werden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Einbrecher im Mehrfamilienhaus – Polizei ermittelt

SALZ, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Mittwoch haben Einbrecher aus einem Mehrfamilienhaus eine Kamera entwendet. Außerdem hinterließen sie etwa 100 Euro Sachschaden beim Aufbrechen einer Türe. Die Polizei aus Bad Neustadt an der Saale hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der Zeit von 12:30 Uhr bis 20:40 Uhr waren Unbekannte in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Stadtblick eingedrungen. Die Einbrecher hatten die Eingangstür aufgehebelt und dann verschiedene Zimmer durchwühlt. Dabei fiel den Tätern eine Videokamera im Wert von etwa 1500 Euro in die Hände, bevor sie unerkannt das Weite suchten.

Eine Zeugin hatte am Nachmittag einen Mercedes mit Würzburger Kennzeichen auffällig langsam durch die Straße fahren sehen. Das Fahrzeug könnte mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen.
Wer im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale unter Tel. 09771/606-130 zu melden.

 

Kaffee von Ladefläche gestohlen – Planenschlitzer auf Parkplatz der A3 aktiv

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. In der Nacht zum Mittwoch haben sich bisher unbekannte Täter an einem auf einem Parkplatz der A 3 geparkten Sattelzug zu schaffen gemacht und Kaffee im Wert von etwa 25.000 Euro entwendet.
Ein 53-jähriger Kraftfahrer hatte seine Ruhezeit auf dem Parkplatz „Sandgraben“ etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Rottendorf in Richtung Frankfurt verbracht. Am Mittwochmorgen bemerkte er einen Schlitz in der Plane am Auflieger seines mit Kaffeepads der Marke Jakobs voll beladenen 40-Tonners und stellte dann den Verlust eines Teils der Ladung fest.

Nach den Erkenntnissen der Autobahnpolizei haben die Diebe vermutlich im Zeitraum zwischen 02:00 Uhr und 07:00 Uhr die Hecktür gewaltsam geöffnet und über 1.200 Kartons entwendet. Außerdem ließen sie zwei Querstreben aus Aluminium, die zur Ladungssicherung gedient hatten, mitgehen. Der Fahrer des Sattelzuges schlief zu der Zeit tief und fest.
Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302-9100 entgegen.

 

Polizeieinsatz in Asylbewerberunterkunft – 47-Jähriger soll Mitbewohnerin sexuell bedrängt haben

HASLOCH, LKR. MAIN-SPESSART. Am vergangenen Freitag ist es in einer Asylbewerberunterkunft in Hasloch zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein Zeuge hatte die Polizei gerufen, da eine Bewohnerin von einem Mann in ihrem Zimmer überrascht und in der Folge sexuell bedrängt worden sei.
Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machten sich mehrere Streifenbesatzungen der Marktheidenfelder Polizei auf den Weg zu der Unterkunft. Dort erhielten die Beamten schließlich Hinweise darauf, dass die Bewohnerin von dem 47-Jährigen bereits am Montag der vergangen Woche, zwischen 07.00 Uhr und 07.30 Uhr, in ihrem Zimmer überrascht wurde. Folglich soll der Mann die Frau auch körperlich angegangen und auf ein Bett gestoßen haben. Die weiteren Ermittlungen gestalteten sich vor Ort schwierig. Konkrete Hinweise, dass der Tatverdächtige auch schwerwiegende sexuelle Handlungen an der Geschädigten vollzogen hatte, konnten nicht erlangt werden.

Wegen des Verdachts der versuchten sexuellen Nötigung wurde der 47-Jährige vorläufig festgenommen und ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Mann wurde allerdings in eine andere Unterkunft verlegt.

Zur Klärung des genauen Tathergangs wurde die Geschädigte am Dienstag nochmals ausführlich bei der Kriminalpolizei Würzburg zum Vorfall befragt. Auch dabei ergaben sich keine Hinweise darauf, dass tatsächlich schwerwiegende sexuelle Handlungen stattgefunden haben.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

 

Vermisste 87-Jährige tot aus Main geborgen – Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

ROTHENFELS, LKR. MAIN-SPESSART. Am späten Donnerstagvormittag ist eine tote Person aus dem Main geborgen worden. Bei dem weiblichen Leichnam handelte es sich um die 87-jährige Frau, die seit Mittwochmorgen vermisst war. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen vor Ort aufgenommen.
Gegen 11:00 Uhr war ein Sportbootfahrer im Oberwasser der Schleuse Bergrothenfels auf dem Main unterwegs. Er entdeckte den leblosen Körper im Wasser und verständigte die Schleusenmitarbeiter. Sofort machte sich neben Polizeistreifen auch die Freiwillige Feuerwehr auf den Weg. Mit Einsatzbooten brachten die Floriansjünger die tote Frau an Land.

Bei der Toten handelt es sich um die 87-jährige Frau, die am Mittwoch in Lohr am Main als vermisst gemeldet worden war. Die Kriminalpolizei Würzburg hat vor Ort die Sachbearbeitung übernommen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen soll jetzt unter anderem geklärt werden, wie die Frau genau ums Leben kam. Hinweise darauf, dass irgendeine Art von Fremdeinwirkung eine Rolle gespielt hat, liegen bislang nicht vor.
Zur genauen Rekonstruktion der Umstände nimmt jetzt die Kriminalpolizei Würzburg jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Sachdienliche Angaben werden unter Tel. 0931/457-1732 entgegengenommen.

 

 

Enkeltrickanrufe erfolglos – Senioren lassen sich nicht täuschen

WÜRZBURG, EISINGEN, LKR. WÜRZBURG UND KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Enkeltrickbetrüger waren am Mittwochmittag im Bereich Würzburg, in Eisingen und in Karlstadt wieder aktiv. Unbekannte versuchten älteren Leuten am Telefon größere Bargeldsummen zu entlocken. Alle Senioren durchschauten jedoch die bereits bekannte Masche und beendeten die Gespräche. Die Würzburger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Insgesamt fünf Mal hat zwischen 10:15 Uhr und 14:15 Uhr in den Würzburger Stadtteilen Heidingsfeld, Zellerau, Rottenbauer, in Eisingen und in Karlstadt das Telefon geklingelt. In allen Fällen gaukelte die Person am Telefon ein Verwandtschaftsverhältnis sowie eine Notsituation vor, für die sie dringend Geld benötigen würde. Alle Betroffenen erkannten sofort, dass hier Betrüger in der Leitung waren und legten auf.

Die Versuche, Senioren und Seniorinnen am Telefon zu täuschen und so an Bargeld zu kommen, reißen nicht ab. Unabdinglich ist deshalb die konsequente und kontinuierliche Aufklärung über diese Betrugsmasche, damit die dreisten Betrüger wie in den vorgenannten Fällen keine Chance haben.

 

Halloween steht vor der Tür – Verstärkte Polizeipräsenz – Appell zu friedlichem Feiern ohne Straftaten

UNTERFRANKEN. Halloween steht vor der Tür und da sich dieser Brauch mittlerweile auch in der Region Unterfranken fest durchgesetzt hat, wird auch die Unterfränkische Polizei in der Nacht zu Allerheiligen wieder verstärkt präsent sein. Zu oft wird die Grenze zu strafbarem Handeln überschritten, wobei auch Alkohol in diesem Zusammenhang immer wieder eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

 

Im Vorjahr hatten von 270 Polizeieinsätzen in der Nacht zum 1. November knapp 60 einen direkten Bezug zu Halloweenfeierlichkeiten. In ganz Unterfranken verteilt mussten die Beamten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, bei denen reichlich Alkohol bei den Feiernden im Spiel war. Negatives Beispiel in Würzburg war z. B. eine 15-Jährige, die betrunken Polizeibeamte beleidigte.

Aber auch elf Körperverletzungsdelikte, elf Ruhestörungen, acht Sachbeschädigungen sowie weitere alkoholisierte Jugendliche verursachten einiges an Mehrarbeit für die Ordnungshüter. In Bezug auf Sachbeschädigungen, waren es, wie in den Vorjahren, überwiegend Hauswände und Briefkästen, die u. a. durch Eier beschmutzt oder mit Böllern beschädigt wurden.

Vielen ist offenbar nicht bewusst, dass beispielsweise das Beschmutzen von Wänden, das Anzünden von Briefkästen oder auch nächtliche Ruhestörungen Straf- oder Bußgeldverfahren nach sich ziehen. Hier sind u. a. auch die Erziehungsberechtigen gefragt, die ihren Schützlingen bereits im Vorfeld mögliche Konsequenzen und Grenzen zu strafbarem Handeln aufzeigen sollten.

Die Unterfränkische Polizei wird deshalb auch dieses Jahr wieder verstärkt im Einsatz sein, um so manchem strafbaren Handeln entgegenzuwirken und allen friedlichen Feiernden ein fröhliches Halloween zu ermöglichen.

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Feuerwerkskörper auf Gelände einer Asylbewerberunterkunft geworfen – Kripo ermittelt

RECHTENBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, hat ein Unbekannter Anfang Oktober mit Hakenkreuzen bemalte Feuerwerkskracher in den Gartenbereich einer Asylbewerberunterkunft geworfen. Eine Brandgefahr hat zu keiner Zeit bestanden. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.
Nach den bislang gewonnenen Erkenntnissen hat der Unbekannte am Freitag, den 02. Oktober, gegen 23:30 Uhr, angezündete Feuerwerkskörper auf das Freigelände der Asylbewerberunterkunft in der Oberen Siedlung geworfen. Die pyrotechnischen Gegenstände verursachten einen typischen Knall. Die Ermittler der Kripo Würzburg haben nach der Mitteilung des Sachverhalts am Montag die Ermittlungen aufgenommen. Auf Resten der Feuerwerkskörper waren mit Edding gemalte Hakenkreuze erkennbar.

Es wird jetzt wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einem Verstoß nach dem Sprengstoffgesetz ermittelt.
Der Sachbearbeiter hofft jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht vom 02. auf 03. Oktober Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken