Polizeiberichte Region Heilbronn , Kreise Hohenlohe , Neckar-Odenwald , Main-Tauber 01.02.2016

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Stadt- und Landkreis Heibronn

 

Leingarten: Glas ins Gesicht geworfen

Eine 35-Jährige erlitt am Sonntag, gegen 00.45 Uhr, in einer Leingartener Diskothek mittelschwere Verletzungen. Die Frau befand sich im Gedränge der Feiernden auf der Tanzfläche, als sie von einem Trinkglas im Gesicht getroffen wurde. Nach Zeugenaussagen hatte eine 21-Jährige den Gegenstand geworfen. Security-Bedienstete nahmen sie fest und übergaben sie der hinzugerufenen Polizei. Die näheren Umstände des Wurfs sind noch unklar. Wie ein Test belegte, stand die 21-Jährige deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Verletzte musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Heilbronn: Nach Unfall unter Alkoholeinfluss geflüchtet

Ein 27-Jähriger soll am Sonntag, gegen 03.50 Uhr, mit seinem Audi A6 in Heilbronn gegen einen 7er BMW gefahren, und anschließend einfach weitergefahren sein. Als ihn die Polizei nach längerer Flucht stellen konnte, erzielte er knapp 2 Promille bei einem Alkoholtest. Der 19-jährige Besitzer des BMW hielt verkehrsbedingt in der Hafenstraße, auf Höhe eines Bordells, als der 27-Jährige mit seinem Audi rückwärts von einem Parkplatz ausparkte und dabei gegen den 7er stieß. Statt sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Mann mit quietschenden Reifen davon. Kurze Zeit später fand die Polizei den gesuchten Wagen abgeschlossen auf der Theresienwiese. Vom Fahrer fehlte jedoch jede Spur. Diesen fand dann wiederrum der BMW-Fahrer, der etwas später erneut die Polizei anrief und mitteilen konnte, dass er nun hinter dem Audi her die Hafenstraße befahren würde. Kurze Zeit später bemerkte der Audi-Fahrer offensichtlich seinen Verfolger, hielt in der Nähe eines Nachtclubs in der Hafenstraße und flüchtete zu Fuß. Dabei riss er einen Bauzaun an der Grenze zum Bundesgartenschaugelände um und rannte auf das weitläufige Gelände. Die Polizei, die mit mehreren Streifen im Einsatz war, konnte ihn schließlich versteckt unter einem abgestellten Güterzug auffinden und festnehmen. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Die Höhe des entstandenen Sachschadens an den Fahrzeugen ist noch unklar.

Neckargartach/ Kirchhausen: Bürgersprechstunde der Polizei

Die Polizei bietet ab der kommenden 6.Kalenderwoche eine Sprechstunde für Bürger in Kirchhausen und Neckargartach an. Montags und mittwochs jeweils von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr wird die Polizei künftig im Musikschulraum, im 1.Obergeschoss, des Deutschordensschlosses in Kirchhausen präsent sein. Dies gilt auch montags und donnerstags von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr im Bürgeramt Neckargartach. Telefonisch sind die Beamten vor Ort dann über die Telefonnummer des Polizeireviers Böckingen unter 07131-204060 erreichbar.

Langenbrettach: Von der Fahrbahn abgekommen

Ein unbekannter Fahrzeuglenker kam am Sonntag, gegen 14.00 Uhr, auf der Kreisstraße 2009 zwischen Schwabbach und Langenbeutingen einer 25-Jährigen mit ihrem Ford Ka entgegen. Dabei soll das Fahrzeug des Unbekannten zu weit auf der Straßenseite der Ford-Fahrerin gewesen sein. Diese wich mit ihrem Pkw nach rechts aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern und geriet mit ihrem Kleinwagen in die Böschung. Dabei entstand am Pkw Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Gesuchte setzte die Fahrt in Richtung Langenbeutingen fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung der Tat geben können, sollten sich bei der Polizei Neckarsulm unter 07132-93710 melden.

Talheim: Mercedesstern von Streifenwagen abgerissen

Ein 20-Jähriger soll am Sonntag, gegen 17.45 Uhr, den Mercedesstern von einem geparkten Streifenwagen in der Talheimer Straße „In den Hofwiesen“ abgerissen haben. Dies beobachtete ein Polizeibeamter, der etwa 40 Meter entfernt stand. Als der verkleidete, mutmaßliche Täter seine Entdeckung bemerkte, flüchtete er. Die Polizisten holten ihn jedoch rasch ein und nahmen ihn vorläufig fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Kirchhausen: Geld und Handy gefordert

Zwei unbekannte Männer traten am Sonntag, gegen 19.00 Uhr, in Kirchhausen an eine 30-jährige Spaziergängerin heran und forderten sie auf, ihnen Geld und Handy auzuhändigen. Die Frau, die gerade in der Hausener Straße unterwegs war, fühlte sich von den Beiden bedroht und händigte ihren Geldbeutel aus. Daraufhin flüchteten die Unbekannten zu Fuß in Richtung Massenbachhausen. Eine sofortige Fahndung der Polizei erbrachte keine Hinweise auf die Täter. Diese erbittet das Polizeirevier Böckingen unter 07131 204060.

 

 

Main-Tauber-Kreis

Freudenberg: Fahrzeug machte sich selbständig

Ein 24-Jähriger stellte am Sonntagvormittag seinen Pkw Audi gegen 11 Uhr in der Freudenberger Raubachstraße ab. Kurze Zeit später machte sich der Wagen selbständig und rollte talabwärts. Zunächst streifte er einen am Straßenrand abgestellten Kleinbus, ehe er anschließend mit einem geparkten Pkw Opel kollidierte. Der Gesamtschaden dürfte bei rund 5.000 Euro liegen.

Igersheim: Unfall auf regennasser Fahrbahn

Zwei schwer verletzte Pkw-Fahrer und rund 13.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend bei Igersheim. Gegen 21.50 Uhr befuhr ein 48-jähriger Ford-Fahrer die Landesstraße 2251 aus Richtung Weikersheim kommend in Richtung Bundesstraße 19. Vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit kam er auf regennasser Fahrbahn auf Höhe der Abzweigung nach Würzburg mit seinem Pkw ins Schleudern. Im weiteren Verlauf prallte er mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen entgegenkommenden Pkw Audi einer 55-Jährigen. Da der Verdacht auf alkoholische Beeinflussung beim Ford-Fahrer bestand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und zur Unterstützung bei der Umleitung des Verkehrs war die Feuerwehr Igersheim mit drei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften vor Ort.

Wertheim: „Rauchtopf“ gegen Gebäude der Asylbewerberunterkunft geworfen

Noch unklar ist, wer am Samstagabend, gegen 23.40 Uhr, einen pyrotechnischen Gegenstand gegen eine Gebäudefront der Asylbewerberunterkunft in Wertheim geworfen hat. Dieser „Rauchtopf“ versprühte kurzzeitig weißen Nebel. Nachdem sich das Behältnis entleert hatte, verflüchtigten sich Rauch und Geruch. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt, Sachschaden dürfte nicht entstanden sein. Ein Zeuge konnte zwei Personen wahrnehmen, die kurz danach den Abhang in Richtung „Berliner Straße“ rannten. Eine nähere Beschreibung der Beiden war jedoch nicht möglich. Bei dem pyrotechnischen Gegenstand handelt es sich um einen frei verkäuflichen Artikel. In die Ermittlungen eingebunden ist die „EG Halle“, die von der Kriminalpolizei -Staatsschutz- wegen des Brandanschlags auf eine Wertheimer Sporthalle eingerichtet wurde und immer noch in Wertheim tätig ist. Die Ermittler suchen Zeugen. Wer hat zur Tatzeit im Bereich des Asylbewerberunterkunftsgeländes oder im Bereich der Berliner Straße verdächtige Personen gesehen? Wer kann Angaben zu Personen machen, die vor dem Vorfall mit einem oder mehreren pyrotechnischen Gegenständen herumgelaufen sind? Hinweise an die Polizei unter Telefon 09342 91890. Anmerkung: Beigefügtes Foto zeigt den verwendeten pyrotechnischen Gegenstand.

POL-HN: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mosbach und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 01.02.2016
Rauchkörper bei Anschlag LEA Wertheim

Hohenlohekreis

 

Kupferzell-Öhringen – Autobahn 6: Havarierter Lkw verursacht Stau

Unachtsamkeit war vermutlich die Ursache für einen Lkw-Unfall am Montagmorgen auf der Autobahn 6 bei Öhringen. Ein 23-Jähriger war gegen 6 Uhr mit seinem Lastzug in Richtung Mannheim unterwegs als er mit dem Fahrzeug kurz vor der Anschlussstelle Öhringen nach rechts auf den unbefestigten Grünstreifen geriet. Der Sattelschlepper grub sich dabei ins aufgeweichte Erdreich, fuhr sich fest und fiel zu Seite. Dabei warf er soviel Erde auf, dass ein daneben fahrender Pkw beschädigt wurde. Die Fahrbahn wurde zudem derart mit Erdreich verunreinigt, dass sie nicht mehr befahrbar war. Aufgrund der anschließend notwendigen Reinigungsmaßnahmen und der Bergung des Lastzug, wobei ein Spezialkran zum Einsatz kam, mussten zwei Fahrspuren für mehrere Stunden gesperrt werden. Es bildete sich zeitweise ein Rückstau von über 15 Kilometern. Dies wurde wiederum einem weiteren Trucker zum Verhängnis, der das Stauende bei Kupferzell augenscheinlich zu spät bemerkte. Der 35-Jährige wollte mit seinem Sattelschlepper noch nach links ausweichen, streifte dabei aber einen auf der Mittelspur befindlichen Hyundai, welcher wiederum ebenfalls nach links abgewiesen wurde und gegen den Ford Focus eines 51-Jährigen prallte. Inzwischen hatte der Lkw-Führer sein Fahrzeug wieder nach rechts gelenkt und prallte dann jedoch noch gegen einen, auf der rechten Fahrspur stehenden Lastzug. Verletzt wurde bei beiden Unfällen niemand. Der Sachschaden wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt. Die Bergungsarbeiten dauern derzeit noch an.

 

Neuenstein: Mit Promille aber ohne Führerschein

Einen Zweiradfahrer kontrollierten Polizeibeamte in der Nacht zum Sonntag in Neuenstein. Der 24-Jährige wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit seinem Motorroller im Mauerweg angehalten. Die Ordnungshüter bemerkten deutlichen Alkoholgeruch bei dem jungen Mann, weshalb er einen entsprechenden Alcotest durchführen musste. Dabei kam ein Wert von 0,6 Promille heraus. Weil er zudem offensichtlich keinen Führerschein für seinen Roller vorweisen konnte, musste der 25-Jährige zu Fuß weiter. Gegen ihn ergehen nun zwei Anzeigen.

Bretzfeld: Zu schnell und alkoholisiert

Seinen Führerschein muss ein junger Mann, nach einem Verkehrsunfall bei Bretzfeld am frühen Sonntagmorgen, für einige Zeit abgeben. Der 23-Jährige war mit seinem Skoda Octavia, gegen 4.45 Uhr, auf der Landesstraße zwischen Eschenau und Scheppach unterwegs und hatte offensichtlich seine Geschwindigkeit nicht den Straßenbedingungen angepasst. In einer scharfen Linkskurve verlor er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw-Kombi. Das Fahrzeug geriet auf den Seitenstreifen, überfuhr dort zwei Leitpfosten und eine Kurvenleittafel und blieb schließlich im Straßengraben stehen. Der Skoda-Fahrer verließ zunächst zu Fuß die Unfallstelle, ohne die Polizei zu benachrichtigen. Etwa zwei Stunden nach dem Unfall trafen die Ordnungshüter den jungen Mann allerdings an seinem Fahrzeug an. Bei ihm war Alkoholgeruch wahrnehmbar, weshalb er einen Alcotest durchführen musste. Der ermittelte Wert betrug über eine Promille, was bei dem 23-Jährigen sowohl eine Blutprobe, als auch die Einbehaltung seiner Fahrerlaubnis und zwei Anzeigen wegen Fahrerflucht und seiner Trunkenheitsfahrt nach sich zogen.

Kupferzell: Schmorbrand in Mehrfamilienhaus

In der Nacht zum Montag weckte ein Feuermelder sowie Rauchgeruch einen Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Kupferzeller Hohenloher Straße. Der 33-Jährige bemerkte, dass sein Schlafzimmer stark verqualmt war und verließ über ein Fenster seine Wohnung im Erdgeschoss des Hauses. Anschließend weckte er durch lautes Klopfen an der Haustür die übrigen Bewohner, die sich daraufhin in Sicherheit brachten. Ein Ehepaar im Alter von 76 und 77 Jahren musste von einem Rettungsteam ambulant versorgt werden. Die Kupferzeller Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen und etwa 25 Kräften vor Ort. Es stellte sich heraus, dass vermutlich ein technischer Defekt an der Lüftungsanlage als Ursache für den Schmorbrand in Frage kommen könnte. Die Ermittlungen hierzu, wie auch zum entstandenen Sachschaden, dauern an.

Künzelsau: Küchenbrand

Ein Küchenbrand im Nagelsberger Weg in Künzelsau verlief am Samstag, gegen 13.40 Uhr, noch einigermaßen glimpflich. Eine 43-Jährige hatte in einer Pfanne Öl erhitzt, um Pommes Frites herzustellen. Offenbar vergaß die Frau aber danach, die Herdplatte auszuschalten. Das Fett erhitzte sich so stark, dass es anfing zu brennen und ein über dem Herd angebrachtes Holzregal entzündete. Die Künzelsauer Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Räumlichkeiten waren aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach bisherigen Schätzungen auf etwa 5.000 Euro.

Öhringen – Autobahn 6: Reisebus in Flammen

Der Brand eines Reisebusses beschäftigte die Verkehrspolizei am späten Sonntagabend auf der Autobahn 6 zwischen Öhringen und Bretzfeld. Gegen 23 Uhr war der Bus, besetzt mit etwa 50 Fußballfans, auf dem Heimweg von einem Spiel, als die Insassen Schmorgeruch im Innenraum bemerkten. Der Busfahrer sah daraufhin Flammen im Gepäckbereich aufsteigen und steuerte sofort den nächstgelegenen Parkplatz an. Nach der Evakuierung der Fahrgäste konnte der Brand durch einen Handfeuerlöscher unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr Öhringen war mit sechs Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten vor Ort. Wie sich herausstellte, hatte der 49-jährige Busfahrer seine Passagiere gerade noch in Sicherheit bringen können. Der Übergriff der Flammen vom Gepäck- auf den Fahrgastraum hätte unmittelbar bevorgestanden. Am Reisebus entstand Totalschaden. Ein Ersatzbus des Reiseunternehmens brachte die Fahrgäste nach Hause.

 

Neckar-Odenwald-Kreis

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