Main-Tauber-Kreis
Digitale Bürgerbeteiligung läuft noch bis 7. Mai
Ein willkommenes Ventil für Lob, Kritik und Anregungen ist offenbar die digitale Bürgerbeteiligung zur Innenstadt. Seit dem Start Anfang April sind bereits über 1.000 Beiträge eingegangen. Noch bis 7. Mai können Besucher, Verbraucher und Kunden ihre Kritik, Wünsche und Anregungen äußern. Die Ergebnisse fließen in ein Innenstadt- und Gastronomiekonzept ein.
Was gefällt in der Wertheimer Innenstadt und was stört? Welche Einkaufsangebote werden vermisst? Und wie bewerten die Besucher das gastronomische Angebot? Zu diesen und weiteren Fragen können sich Einwohner und Besucher bei der digitalen Bürgerbeteiligung in drei Formaten äußern.
Im Fragebogen werden konkrete Fragen zum Konsumverhalten, Einkaufs-, Besuchs- und Anfahrtsgewohnheiten inklusive persönlicher Bewertungen gestellt. Er wurde bisher von rund 800 Personen ausgefüllt.
An der Pinnwand können die Teilnehmer Stärken und Schwächen der Wertheimer Innenstadt auf digitalen Moderationskärtchen aufzeigen und Vorschläge für Verbesserungen machen. Rund 150 Einträge hat die Pinnwand inzwischen. Favoriten mit den meisten „likes“ sind Vorschläge zur Umgestaltung des Main- und Tauberufers sowie eine bessere Vernetzung der Altstadt mit dem Bahngelände durch Radfahrer- und Fußgängerbrücken über die Tauber und die Bahngleise. Auch der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten der Außengastronomie während der Sommermonate hat viel Zuspruch erhalten.
Beim Crowdmapping, auch Kartendiskussion genannt, können die Bürgerinnen und Bürger Anregungen, Lob und Kritik auf einer Innenstadtkarte zielgenau platzieren. Die bisher 61 Einträge bilden eine große Bandbreite ab. Die Themen reichen von der Radwegeanbindung über das Areal rund um die alte Eisenbahnbrücke bis hin zur Nutzung von Wenzel- und Neuplatz. Auch die Ampelschaltung an der Tauberbrücke bewegt die Gemüter.
Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden in der Fortschreibung des Innenstadtkonzepts und in der erstmaligen Erstellung eines Gastronomiekonzepts berücksichtigt. Die Stadtverwaltung arbeitet dazu mit der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), Ludwigsburg, zusammen. Diese wird die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung über die Sommermonate auswerten. Die Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres vorliegen und dem Gemeinderat zur Beratung und Entscheidung vorgelegt werden.
Die Teilnahme an der Bürgerbeteiligung ist noch bis 7. Mai online unter www.gma.biz/beteiligung-wertheim/ möglich. Bei Rückfragen stehen Arian Zekaj von der GMA unter Telefon 07141/9360-17 oder per E-Mail arian.zekaj@gma.biz sowie Ulrike Müller vom Referat Wirtschaftsförderung, Liegenschaften unter Telefon 09342/301-122 oder per E-Mail unter ulrike.mueller@wertheim.de zur Verfügung.