Zoll online – Pressemitteilungen – Zahlreiche Unregelmäßigkeiten im Speditions-, Transport


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Erfurt, 15. September 2017

Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüft in Thüringen und Südwestsachsen

Bei einer schwerpunktmäßigen Prüfung des Speditions-, Transport- und Logistikgewerbes am 11. und 12. September 2017 stellte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Erfurt, bezogen auf die tatsächlichen Arbeitsverhältnisse, insgesamt 73 Unregelmäßigkeiten (38 in Thüringen und 35 in Südwestsachsen) fest.

Allein in 50 Fällen (18 in Thüringen und 32 in Südwestsachsen) ergaben sich aus den Überprüfungen Hinweise, dass befragte Arbeitnehmer keinen Mindestlohn erhalten. In zwölf Fällen, davon neun in Thüringen, ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer nicht oder nicht in der richtigen Höhe abführen.

Hinweise auf eine illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer ergaben sich in neun Fällen (alle in Thüringen). Weiter trafen die Zöllnerinnen und Zöllner in Thüringen zwei Bezieher von Sozialleistungen bei der Arbeit an, die ihre Arbeitsaufnahme nicht bei der zuständigen Behörde angezeigt hatten (Leistungsmissbrauch).

Die Landespolizeien aus Thüringen und Sachsen sowie das Bundesamt für Güterverkehr unterstützten diese Prüfungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Im Bezirk des Hauptzollamts Erfurt waren an beiden Tagen mehr als 150 Bedienstete im Einsatz, um deutsche und ausländische Fahrer von Lastkraftwagen, Kleintransportern und Sprintern zu kontrollieren.



Quelle : Zoll.de

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