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Bremen, 5. Februar 2018

Reisender mit über 5.000 Zigaretten im Reisegepäck erwischt

Am Dienstag, dem 30. Januar 2018, stellte der Zoll am Flughafen Bremen bei einem aus den Philippinen eingereisten 56-jährigen Mann über 5.000 unversteuerte Zigaretten sicher. Der Reisende begab sich wahrheitswidrig unmittelbar nach Ankunft in den grünen Kanal für anmeldefreie Waren, wurde aber vom Zoll angehalten. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Zöllner die Zigaretten im Reisegepäck. Als Schmuggelgrund nannte der Mann Geldsorgen. Er wollte die Zigaretten hier in Deutschland an Bekannte gewinnbringend weiterverkaufen.

„Bei einer solch großen Menge an Zigaretten leiten wir sofort ein Steuerstrafverfahren ein“, erläuterte Jörg Winterfeld, Leiter des Hauptzollamts Bremen. „Sobald Waren beim Zoll nicht angemeldet werden und die Grenze von 250 Euro an zu zahlender Steuer überschritten wird, kommt es auf jeden Fall zur Anzeige. Bis zu dieser Grenze können wir vor Ort einen Zuschlag in Höhe der Steuern erheben“, so Winterfeld weiter.

Trotz Sicherstellung der Zigaretten muss er auch noch die Steuer in Höhe von fast 900 Euro entrichten. Die Zigaretten wird er dennoch nicht wiederbekommen, da unversteuerte Tabakwaren in Deutschland nicht verkehrsfähig sind. Der Ausgang des Strafverfahrens bleibt abzuwarten.



Quelle : Zoll.de

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