Dokumentationszentrum ‚Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzungsherrschaft‘ zügig umsetzen

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Marianne Schieder, zuständige Berichterstatterin:

Die Bundesregierung plant, ein Dokumentationszentrums ‚Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzungsherrschaft‘ zu errichten. Heute wird dazu der von der Bundesregierung vorgelegte Umsetzungsvorschlag in der ersten Lesung im Deutschen Bundestag beraten. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode wurde das Dokumentationszentrum auf maßgebliches Betreiben der SPD-Fraktion beschlossen. Mit dem Vorhaben wird eine Lücke in der deutschen Erinnerungskultur geschlossen.

„Insgesamt 230 Millionen Menschen in Europa haben unter deutscher Gewaltherrschaft und Krieg gelitten. Das Wissen hierüber ist in Deutschland jedoch lückenhaft. Das Dokumentationszentrum soll die bestehende Gedenkstättenlandschaft, die hervorragende Arbeit leistet, hier thematisch ergänzen und ist als ein Ort der Bildung, der Forschung, des Austauschs und des Gedenkens konzipiert. Es soll vom Deutschen Historischen Museum realisiert werden und in Berlin entstehen.

Eine ständige Ausstellung für die Kriegsjahre 1939-1945 soll das gesamte Besatzungsgebiet umfassen. Ergänzt werden soll sie durch Wechselausstellungen mit Fokus auf historischen Kontexten, spezifischen Ereignissen und Kontinuitäten bis heute. Zudem soll das Dokumentationszentrum die Erforschung der Geschehnisse in den besetzten Ländern weiter voranbringen. Es ist dabei gesamteuropäisch angelegt und soll über ein Fellowship-Programm, Konferenzen, mehrsprachige Publikationen sowie ein eigenes Archiv die internationale Forschung zusammenbringen. Weiterhin soll ein vielfältiges und niedrigschwelliges Bildungsangebot mit Museumspädagogik für Schülerinnen und Schüler, Fortbildungen, Onlineformaten, einer Bibliothek, sowie öffentlichen Veranstaltungen entstehen. Auch ein Gedenkort soll eingebunden werden.

Der Bundestag als Auftraggeber hat jetzt die Aufgabe, den Realisierungsvorschlag eingehend zu prüfen, breit im Parlament und im Dialog mit Wissenschaft und Opfervertretungen zu diskutieren und das Dokumentationszentrum bei seiner Entstehung engagiert zu begleiten. Dies ist eine herausfordernde Aufgabe, denn diese Debatte muss intensiv geführt werden, ohne dass das Vorhaben an Tempo verliert. Die SPD-Fraktion im Bundestag wird diese Aufgabe sehr ernst nehmen. Wir wollen das Dokumentationszentrum ‚Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzungsherrschaft‘ zügig auf den Weg bringen.“

Realisierungsvorschlag ZWBE: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/974430/2030382/458d9fa855a8310fd793e2e13df0aa31/2022-05-04-dokumentationszentrum-zwbe-data.pdf?download=1

Original Quelle SPD

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Bilder Quelle: Pixabay / Copyright SPD/Fotograf

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