Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 04.06.2016

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TechLine / Pixabay

Schwerer Verkehrsunfall auf A 3 – Vier Personen im Krankenhaus – 75-Jährige lebensgefährlich verletzt

STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstagmittag ereignete sich auf der A 3 ein schwerer Verkehrsunfall. Vier Personen wurden verletzt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach.

 

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr eine 75-Jährige aus dem Raum Nürnberg mit ihrem Citroen die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Sie befuhr hierbei den mittleren Fahrstreifen. Mit ihr im Fahrzeug befanden sich drei weitere Personen. Aus noch ungeklärter Ursache kam die Dame auf Höhe der Anschlussstelle Stockstadt nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kam erst etwa 20 Meter neben der Fahrbahn zum Liegen.

Die Fahrerin des Pkws erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und musste nach einer Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen, eine weitere Person leichte Verletzungen. Alle wurden ebenfalls in umliegende Krankenhäuser gebracht.

An dem Citroen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Dieser musste durch den Abschleppdienst geborgen werden.

Zur Klärung der genauen Unfallursache kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle.

An der Unfallstelle waren neben Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach die Feuerwehren aus Stockstadt und Großostheim, sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme bis 15:00 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam hierdurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach bitte Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfall machen können, sich unter Tel. 06021/857-0 zu melden.

Sachbeschädigung an Kiliansbrunnen – Zeugen gesucht

WÜRZBURG. Am Freitagnachmittag färbte ein Unbekannter das Wasser des Kiliansbrunnens mit einer roten Flüssigkeit ein. Anschließend konnte er unerkannt flüchten. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg.

 

Gegen 13:00 Uhr, wurde festgestellt, dass der Kiliansbrunnen mit einer unbekannten Flüssigkeit rot eingefärbt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich hierbei um eine politisch motivierte Aktion im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation im Mittelmeer.

Eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt begab sich unmittelbar zur Einsatzörtlichkeit. Mit Unterstützung von Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg und der Stadt Würzburg konnte schnell festgestellt werden, dass keinerlei Gesundheitsgefährdung durch das verfärbte Wasser besteht. Das Brunnerwasser wies zwar einen erhöhten ph-Wert auf, war jedoch unschädlich und kann über die Kanalisation entsorgt werden. Die genaue Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Eine Reinigung des Brunnes steht noch aus.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg hofft bei Ihren Ermittlungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich des Brunnes verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Paar leistet Widerstand – zwei Polizeibeamte verletzt

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 04.06.2016.

ELFERSHAUSEN, OT MACHTILSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN UND GEROLZHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. Im Vorfeld einer geplanten Veranstaltung der rechten Szene im Großraum Elfershausen leistete ein Paar während einer Personenkontrolle am Freitagnachmittag erheblichen Widerstand. Zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden verletzt und mussten ihren Dienst beenden.

 

Der Kriminalpolizei Schweinfurt lagen Erkenntnisse vor, dass am Freitagabend im Großraum Elfershausen eine geschlossene Veranstaltung der rechten Szene stattfinden werde. Im Vorfeld der Veranstaltung, gegen 15:50 Uhr, wollten Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Schweinfurt zusammen mit Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt eine Verkehrskontrolle durchführen. In einem Pkw, an dem total gefälschte Kennzeichen angebracht waren, befand sich ein ebenfalls der rechte Szene zuzuordnendes Paar. Ob diese auf dem Weg zu der Veranstaltung waren oder sich zufällig in dem Bereich aufgehalten haben, konnte nicht geklärt werden. Der 67-jährige Fahrer des Fahrzeugs ergriff beim Ausstieg ein etwa 40 cm langes Metallrohr und schlug unvermittelt in Richtung des Kopfes eines Beamten des Einsatzzuges Würzburg. Dieser konnte dem Schlag jedoch abwehren und wurde hierbei an den Armen verletzt. Der Mann wurde festgenommen und ihm wurden Handfesseln angelegt. Der 53-jährigen Beifahrerin des Pkws, welche auch Widerstand leistete, mussten ebenfalls Handfesseln angelegt werden. Die beiden Beschuldigten wurden im Anschluss zur Wache mitgenommen. Währenddessen wurden die eingesetzten Kräfte durch das Duo massiv beleidigt.

Der 67-jährige Beschuldigte, der aktuell ohne einen festen Wohnsitz ist, wird auf Anordnung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Samstagvormittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl u.a. wegen Gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Eine Überprüfung der 53-jährigen Beschuldigten ergab, dass gegen diese ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Würzburg vorliegt. Sie wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zwei der eingesetzten Beamten wurden durch den Vorfall verletzt und mussten ihren Dienst beenden.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt.

Die ursprünglich im Raum Elfershausen mit etwa 50 Teilnehmern geplante, genehmigungsfreie Veranstaltung der rechten Szene verlagerte sich in den Abendstunden in ein Restaurant in der Gerolzhofener Innenstadt. Dort kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen.

Aufbruch eines Geldautomaten – Polizei erbittet Hinweise

SCHWEINFURT. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat ein Unbekannter den Geldautomaten einer Bankfiliale aufgebrochen. Er flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen führt durch die Kriminalpolizei Schweinfurt.

Ein Unbekannter verschaffte sich im Zeitraum von Donnerstag, 23:00 Uhr, bis Freitag, 05:15 Uhr, Zutritt zum Vorraum einer Bankfiliale in der Amsterdamer Straße. Dort hebelte er mittels eines mitgeführten Werkzeuges den dortigen Geldautomaten auf. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.

Der Sachschaden am Geldautomaten beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5.000 Euro. Der genaue Beuteschaden kann noch nicht beziffert werden.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt hofft bei ihren Ermittlungen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung

  • Wer hat im Bereich der Bankfiliale verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt?
  • Wer hat den Täter eventuell bei ihrer Flucht beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Polizei bittet um Zeugenhinweise

GEMÜNDEN, OT WERNFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am späten Freitagabend versuchten zwei Täter, in ein Einfamilienhaus einzusteigen. Sie wurden jedoch durch aufmerksame Nachbarn gestört und flüchteten in unbekannte Richtung.

Etwa gegen 23:00 Uhr wurden Bewohner eines Anwesens im Hardtweg auf das Klirren einer Scheibe in der Nachbarschaft aufmerksam. Als sie bei dem Haus nach dem Rechten sehen wollten, flüchteten zwei männliche Täter vom Grundstück. Diese hatten mittels eines Steines versucht, eine Fensterscheibe einzuwerfen. Die Zeugen verständigten umgehend die Polizei und nahmen zu Fuß die Verfolgung der Täter auf, verloren diese aber nach kurzer Zeit aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Duo verlief bislang ergebnislos.

Auf Grund der Dunkelheit kann nur gesagt werden, dass die beiden Täter männlich, kräftig und etwa 180 cm groß waren. Der Sachschaden an der Fensterscheibe beläuft sich auf etwa 350 Euro.

Die Polizeistation Gemünden hat die Ermittlungen übernommen. Sie bittet Zeugen, denen die beiden Personen aufgefallen sind oder die sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 09351/9741-0 zu melden.

 

PP Unterfranken

 

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