Zahl des Monats: 1.200 Kilogramm Müll beim Internationalen Küstenputztag gesammelt

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252 NABU-Aktive engagierten sich für saubere Strände
Berlin – In diesem Jahr befreiten so viele Menschen wie nie zuvor die deutschen Strände im Rahmen des Internationalen Küstenputztags von Müll. Insgesamt 252 NABU-Freiwillige sammelten an elf verschiedenen Orten insgesamt 1.200 Kilogramm. Gefunden wurden vor allem Plastikflaschen, Einweggrills und Zigarettenkippen. Mehr als 3.000 Zigarettenreste sammelte eine Gruppe allein an einem Strandstück von nur 60 Metern.

Weltweit sterben jedes Jahr bis zu einer Million Seevögel und 100.000 Meeressäugetiere an den tödlichen Resten des weggeworfenen Mülls. Nach einer aktuellen „Science“-Studie gelangen jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer.
Um künftig zu verhindern, dass Müll ins Meer gelangt, sind neue Weichenstellungen vonseiten der Politik notwendig. Dazu zählen: eine Förderung von Mehrwegsystemen, bessere Ressourceneffizienz und die Langlebigkeit von Produkten.

Seit fünf Jahren ruft der NABU zum Mitmachen beim „International Coastal Cleanup Day“ auf. Die Aktion – zu Deutsch „Internationaler Küstenputztag“ – startete 1986 als Initiative engagierter Meeresschützer in Texas. Sie hat sich mittlerweile zur weltweit größten ehrenamtlichen Aktion für den Meeresschutz entwickelt. Allein im Jahr 2014 sammelten weltweit mehr als 560.000 Freiwillige etwa 7.250 Tonnen Müll.